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Einführung

  • Silke Bletzer
Chapter
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Zusammenfassung

Gesundheit ist eines der zentralen Anliegen des Menschen. Als „Konzeption[en] des Wünschenswerten“1 prägen zentrale, relativ abstrakte Basiswerte2 wie ‘Gesundheit’ das individuelle Verhalten.3 Eine Definition von ‘Gesundheit’ erweist sich jedoch als problematisch. Medizinisch wird ‘Gesundheit’ vereinfachend als ‘Abwesenheit von Krankheit’ definiert, d. h. als Zustand uneingeschränkter Funktionsfähigkeit der Organe. Im Gegensatz zu anderen Kulturen, in denen Erkrankungen oder Schmerzen einen ganz anderen Stellenwert einnehmen können, erwarten Menschen in den Wohlstandsnationen normalerweise, daß ihre Gesundheit exzellent ist.4 Eine größere Differenzierung der Betrachtungsweise ermöglicht an Stelle der Gegenüberstellung von ‘Gesundheit’ und ‘Krankheit’ die Unterscheidung in ‘Wohlbefinden’ und ‘Mißbefinden’,5 da Menschen, die ihre (chronischen) Erkrankungen unter Kontrolle haben, sich wohlfühlen und ihren Aufgaben nachkommen können.6 Krankheit ist „... nicht nur ein biologisches Faktum, basierend auf Dysfunktionen von Körperteilen, [sondern] vielmehr ein breites Geflecht auch philosophischer Vorstellungen über einen Bestzustand, [den] wir leichthin als Gesundheit bezeichnen.“7 Krankheit zeichnet sich somit durch mehrdimensionale, somatische und psychische Prozesse aus.8 Folglich kann Gesundheit definiert werden als „... a multidimensional concept which encompasses not only the absence of disease and disability but also the ability to carry out normal tasks and activities and to maintain an overall sense of well-being.“9

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Silke Bletzer

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