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Ein mikroökonomisch fundiertes Diffusionsmodell mit Kommunikationsstruktur

  • Richard Klophaus

Zusammenfassung

Nachfolgend wird ein mikroökonomisch fundiertes Diffusionsmodell entwickelt, das die Diffusion neuer Konsumgüter als Ergebnis interdependenter Adoptionsprozesse erklärt. Dieses Diffusionsmodell erfaßt sowohl das Lern- und Entscheidungsverhalten der Konsumenten als auch die innovationsbezogenen Kommunikationskontakte zwischen den am Ausbreitungsprozeß beteiligten Akteuren. Dagegen kann man die konventionellen Diffusions-modelle in Anlehnung an Granovetter [(1985), S. 481]als übersozialisiert und die neoklassisch orientierten mikroökonomisch fundierten Diffusionsmodelle als untersozialisiert kennzeichnen. Die konventionellen Diffusionsmodelle in der Tradition von Bass (1969) vernachlässigen, daß die Marktausbreitung neuer Konsumgüter die Konsequenz bewußter Handlungen ist, während die vorhandenen mikroökonomisch fundierten Diffusionsmodelle [z.B. Oren/Schwartz (1988), Chatterjee/Eliashberg (1990)]die Bedeutung sozialer Einflüsse auf das Verhalten der potentiellen Übernehmer einer Innovation nur unzureichend berücksichtigen [vgl. Arrow (1994), Ellison/Fudenberg (1993), (1995)].3

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

  • Richard Klophaus

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