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(Un)Sicherheiten im öffentlichen Raum im Wirkungsgefüge von ‚Raum‘ und ‚Geschlecht‘: Analytischer Ausblick

  • Renate Ruhne
Chapter
Part of the Forschung Soziologie book series (FS, volume 193)

Zusammenfassung

Für die Analyse der spezifischen Verwobenheit der Konstruktions- und Konstitutionsprozesse von (Un)Sicherheiten im öffentlichen Raum mit Prozessen der ‚Herstellung‘ von Raum und Geschlecht wurde in den vorangegangenen Kapiteln eine theoretische und forschungsmethodologische Konzeptualisierung hergeleitet, die nun auf die in Kapitel 2 ausgearbeitete Problemstellung angewendet wird. Die zu untersuchenden (Un)Sicherheiten werden dabei als eine Machtproblematik aufgefasst, die durch ein dynamisches, wechselseitiges Konstruktions- und Konstitutionsgefüge zwischen ‚Raum‘ und ‚Geschlecht‘ bestimmt ist und die umgekehrt aber auch bestimmend auf ein solches Gefüge und damit auf die Kategorien Raum und Geschlecht zurückwirkt. (Un)Sicherheiten sind damit gleichzeitig als ein ‚Produkt‘ und auch als ein ‚produzierendes‘ bzw. strukturgebendes Moment im Rahmen eines wechselseitigen, von Machtbeziehungen bestimmten Konstruktions- und Konstitutionsgefüges von Raum und Geschlecht aufzufassen und als solche auch zu untersuchen. Da für die Analyse insbesondere die dichotomen, räumlichen und geschlechtlichen Ordnungsmuster von öffentlichen und privaten Räumen sowie von Männlichkeit und Weiblichkeit als relevant angenommen werden müssen, hat eine Rekonstruktion der zu Grunde liegenden sozialen Prozesse gezielt die dichotome Differenzierung zu berücksichtigen, in deren Kontext (Un)Sicherheiten zum Tragen kommen.

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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 2003

Authors and Affiliations

  • Renate Ruhne

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