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Pfadanalysen der Ergebnisse der Untersuchungen I und III

  • Brigitte Steinheider

Zusammenfassung

Um den Zusammenhang zwischen der Geruchsexposition einerseits und den Wirkungsvariablen Geruchsbelästigung und somatische Beschwerden sowie den Prädiktorvariablen Alter und Gesundheitszufriedenheit andererseits näher zu klären, wurden mit Hilfe der Korrelationsmatrizen Strukturgleichungsmodelle (LISREL VI, Jöreskog & Sörbom, 1984) aufgestellt. Mit Pfadanalysen ist es möglich, ein Modell mit mehreren abhängigen Variablen zu prüfen und dabei direkte und indirekte Effekte zu berücksichtigen. LISREL-Analysen basieren auf der eingelesenen Kovarianzmatrix und Maximum-Likelihood-Schätzungen, die Anpassungsgüte der aufgestellten Modelle wird durch einen „Goodness of Fit“-Index, die Größe der standardisierten Residuen sowie einen χ2-Wert geschätzt. Mit Hilfe dieser Modelle soll versucht werden, den Zusammenhang zwischen Belästigung und somatischen Beschwerden zu klären, da in Duisburg somatische und sozio-emotionale Beschwerden über die Belästigung mediiert wurden, in Nettetal dagegen die somatischen Symptome auch nach Herauspartialisieren der Belästigung noch einen Gebietsbezug aufwiesen. Da in Nettetal die Prädiktoren Alter und Gesundheitszufriedenheit kaum zusätzliche Varianz aufklärten, sollte außerdem geprüft werden, ob individuelle Unterschiede bei starker Belastung vernachlässigbar sind, bzw. die bestehenden Unterschiede in der Gesundheitsunzufriedenheit möglicherweise indirekt durch die Belastung verursacht werden.

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Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Brigitte Steinheider

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