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Einrichtungen für Jugendliche: Das Beispiel Jugendzentrum Mühlenberg

  • Ulfert Herlyn
  • Hille von Seggern
  • Claudia Heinzelmann
  • Daniela Karow

Zusammenfassung

Das Jugendzentrum Mühlenberg befindet sich in dem gleichnamigen Stadtteil Mühlenberg im Südwesten von Hannover. Dieser Stadtteil wurde als Großwohnsiedlung zwischen 1965 und 1986 in mehreren Bauabschnitten auf dem Gelände eines Barackenlagers errichtet. Die in dieser Zeitspanne wechselnden städtebaulichen Leitbilder prägten die Siedlung, so dass sie als „heute durch krasse Strukturunterschiede und harte Maßstabsbrüche gekennzeichnet“ (Braum/ Millarg 2000, S. 126) beschrieben wird. Neben aufgelockerter Bebauung mit drei- bis fünfgeschossigen Gebäudezügen nach den Plänen von Fritz Eggeling wurden nach dem Machold-Plan zehngeschossige langgezogene Häuserzeilen errichtet. Außerdem entstand ein hochverdichteter Siedlungsteil mit neun- bis fünfzehngeschossigen Wohnhochhäusern am Canarisweg. Da überwiegend finanzielle Mittel des Sozialen Wohnungsbaus verwendet wurden, sind etwa vierzig Prozent der ca. 3.000 Wohnungen in Mühlenberg städtische Belegrechtswohnungen (vgl. Herlyn/ Lakemann/ Lettko 1991, S. 55). Das Stadtteilzentrum, in dem auch das Jugendzentrum liegt, wurde während des letzten Bauabschnittes fertiggestellt. Die Gebäude um den Mühlenberger Markt sind viergeschossig. Dominant ist die integrierte Gesamtschule, die „das kulturelle Zentrum der Siedlung“ (Braum/ Millarg 2000, S. 127) darstellen sollte.

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Copyright information

© Wüstenrot Stiftung, Ludwigsburg und Leske + Budrich, Opladen 2003

Authors and Affiliations

  • Ulfert Herlyn
  • Hille von Seggern
  • Claudia Heinzelmann
  • Daniela Karow

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