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Intertextualität mit impliziter Markierung im Haupttext: Die Zahl “Fünf”

  • Eva Bauer Lucca
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Part of the Literaturwissenschaft / Kulturwissenschaft book series (LWKW)

Zusammenfassung

Zusätzliche Erkenntnisse über die Zahl Fünf und deren sinnerschließende Bedeutung in Doktor Faustus ergeben sich, wenn man deren Auftreten im Text im einzelnen lokalisiert. Implizte Markierungen geben den Zitatcharakter einer Fremdeinschreibung nicht eindeutig zu erkennen und stehen nur als Indiz für Intertextualität. Der Umfang einer implizit markierten Textstelle ist dabei belanglos. Im großen und ganzen fungieren implizite Markierungen als Signale, die eine textgerechte Lektüre erleichtern. Umgekehrt resultieren sie jedoch gerade aus den textuellen Eigenschaften und lassen sich aus der spezifischen Disposition eines Textes erschließen. Doch wie sehen solche Signale aus, und was macht ihren Signalcharakter aus?

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Eva Bauer Lucca

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