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Staatliche Steuerung gewerkschaftlicher Interessenvertretung. Gewerkschaftspluralismus oder Vertretungsmonopol überbetrieblicher Einheitsgewerkschaften

  • Wolfgang-Ulrich Prigge
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Part of the DUV Sozialwissenschaft book series (DUVSW)

Zusammenfassung

In modernen Industriegesellschaften werden die Interessen einzelner zu einem erheblichen Teil durch Verbände vertreten. Die Interessen der Arbeitnehmer gegenüber den Arbeitgebern und ihren Verbänden werden durch Arbeitnehmerverbände, also durch Gewerkschaften, aggregiert und organisiert.

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Literatur

  1. 4.
    vergl. in diesen Sinne besonders auch: Kempen/Zachert 1997: 451Google Scholar
  2. 5.
    Kempen/Zachert sprechen von der “Durchsetzungsfähigkeit” oder “Gegenmächtigkeit” (1997: 451).Google Scholar
  3. 6.
    vergl. hierzu die Angaben über den Zusammenschluß zwischen der Deutschen Postgewerkschaft (DPG), der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV), der IG Medien, der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) sowie der Deutschen Angestelltengewerkschaft zur Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di). In der Politischen Plattform dieser Gewerkschaft wird als Zielsetzung dieser Gewerkschaft u.a. genannt: “Schluß mit der gewerkschaftlichen Konkurrenz”. Hierzu wird wörtlich ausgefüührt: “Wir wollen aufgrund der veränderten Bedingungen in Wirtschaft und Gesellschaft durch eine Neustrukturierung Konkurrenz um die Zuständigkeit für die gewerkschaftliche Arbeit und um die Mitglieder ausschalten bzw. minimieren ...” (ÖTV 1998).Google Scholar
  4. 9.
    Koch gehörte als Vertreter des CGB, Konitzer als Vertreter der DAG und Klein als Vertreter des DBB dem Ausschuß an.Google Scholar
  5. 10.
    In diesem Sinne äußerte sich auch Löwisch (1986: 99/117).Google Scholar
  6. 12.
    vergl. hierzu: Koch 1999 (340): “... bei Einreichung der Vorschlagsliste einer christlichen Gewerkschaft für eine Betriebsratswahl ohne Stützungsunterschriften, wie durch das Änderungsgesetz von 1989 vorgesehen, wird die Liste vom Wahlvorstand mit der Begründung zurückgewiesen, die einreichende Organisation sei keine Gewerkschaft”.Google Scholar
  7. 13.
    Allerdings wird über die Arbeitsteilung innerhalb des Betriebsrats weiterhin mit Mehrheit entschieden (vergl. Heither 1990: 16).Google Scholar
  8. 14.
    Die Bestimmung von Repräsentativität wird darüber hinaus wegen ihrer weitreichenden Folgen zu einem Steuerungsinstrument, das über den engen Bereich der Arbeitsbeziehungen hinausragt: “... la notion de représentativité a été etendue en dehors de la sphère du travail, devenant une technique générale de gestion sociale” (Rosanvallon 1987: 109).Google Scholar
  9. 15.
    vergl. etwa für die Arbeitsbeziehungen in Portugal: Barreto (1992: 470)Google Scholar
  10. 16.
    vergl. auch Lyon-Caen 1986: 34f.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Wolfgang-Ulrich Prigge

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