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Berufsaufgabe und Verrentung von Frauen: strukturelle und subjektive Bestimmungsgründe

  • Wolfgang Clemens
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Part of the Studien zur Sozialwissenschaft book series (SZS, volume 183)

Zusammenfassung

Berufsaufgabe und Verrentung — sowie der damit verbundene Übergang in den Ruhestand nach dem Berufsleben — wird auch für Frauen zu einem säkularen Ereignis. Weder Frauenforschung noch Soziale Gerontologie haben bisher der ‘älteren Arbeitnehmerin’ oder dem Übergang von Frauen in den Ruhestand nennenswertes Interesse geschenkt. Bislang haben sich sozialwissenschaftliche Analysen vorwiegend mit den Bedingungen der Verrentung von Männern beschäftigt. Im Zentrum des wissenschaftlichen Zugangs steht vorwiegend die männliche ‘Normalverrentung’ als Folge der männlichen ‘Normalberufsbiographie’ oder ihre abweichenden Variationen, die mit dem ‘Frühverrentungstrend’ an Bedeutung gewannen. Während die sozialpsychologische und sozialgerontologische Forschung in der Bundesrepublik ab den 50er Jahren die krisenhafte Anpassung von Männern an den Ruhestand untersucht hat (‘Pensionstod’, ‘Pensionierungsschock’, ‘Pensionierungsbankrott’ etc., vgl. Naegele 1992: 224), häufen sich in der empirischen Sozialforschung in den letzten Jahren betriebliche Fallstudien zu der Frage, wie Rentengesetzgebung und Betriebsvereinbarungen das Arbeitsende von Personen bestimmen (vgl. Allmendinger 1990: 273). In den Vereinigten Staaten hingegen dominieren Studien zur Frage der individuellen Gestaltung des Rentenzugangs, was allerdings z.T. mit den spezifischen rentenrechtlichen Rahmenbedingungen wegen einer geringeren Ausprägung fester Altersgrenzen in den USA zusammenhängen dürfte.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1997

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  • Wolfgang Clemens

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