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Inhomogene Wellen

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Part of the Die Wissenschaft book series (W, volume 84)

Zusammenfassung

Bei den Entwicklungen der vorhergehenden Kapitel haben wir im allgemeinen ψ(ϑ, φ) als von ϑ und φ unabhängig angenommen und demzufolge gleich 1 gesetzt. Wir nahmen also an, daß der abzubildende Objektpunkt nach allen Richtungen gleich stark strahlt und beim Durchgang durch das System keine ungleichmäßige Lichtschwächung erfährt. Nur in einzelnen Fällen setzten wir ψ(ϑ, φ)= cosϑ voraus. Tatsächlich werden diese Annahmen in vielen Fällen nicht ausreichen. Es ist daher zu untersuchen, ob und in welchem Maße die Intensitätsverteilung des bildseitigen Strahlenbündels von der die objektseitige Strahlung (in ihrer Abhängigkeit von der Richtung) angebenden Funktion ψ0 beeinflußt wird. Der Index 0 weise auf die Zugehörigkeit zum Objektpunkt hin. Wir wollen hier der Einfachheit wegen annehmen, daß die Amplitudenfunktion ψ0 rotationssymmetrisch ist und die Achse des Strahlenbündels zur Symmetrieachse hat. Es ist dann ψ0 = ψ00), wo ϑ0 den objektseitigen Winkel gegen die Achse des Strahlen­bündels bezeichnet. Tragen wir die Werte von ψ00) als Polar­koordinaten ψ00) auf, so erhalten wir das sogenannte „Strah­lungsdiagramm“ des Objektpunktes. Ein spezielles, in vielen Fällen zutreffendes Strahlungsgesetz ist das Lambertsche cos-Gesetz

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Notes

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1931

Authors and Affiliations

  1. 1.Askania-WerkeBerlin-FriedenauDeutschland

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