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Die wirkliche und die sichtbare Bewegung

  • G. L. de Haas-Lorentz

Zusammenfassung

Es entsteht die Frage: Wie muß man sich die wirkliche Bewegung eines Teilchens denken? Es liegt auf der Hand, sich dieselbe als eine Zickzacklinie vorzustellen von der Art, daß das Teilchen zwischen zwei aufeinander folgenden Stößen mit einem Flüssigkeitsmolekül eine geradlinige Bahn von der Länge λ beschreibt. Die durch den Stoß mit einem einzigen Flüssigkeitsmolekül verursachte Richtungsänderung ist sehr klein 1), so daß zwei aufeinander folgende Strecken λ fast eine ungebrochene Linie bilden. Wir können deshalb diese kleinen Strecken λ nicht mit der freien Weglänge aus unseren elementaren Betrachtungen in Kap. II, §§ 1 bis 5, identifizieren. Dort wurde nämlich vorausgesetzt, die Richtungen zweier aufeinander folgenden freien Weglängen seien gänzlich unabhängig voneinander, während nach obenstehender Anschauung zwei nacheinander zurückgelegte Linien A nur einen sehr kleinen Winkel bilden. Die freie Weglänge aus Kap. II wird angenähert übereinstimmen mit dem Abstan4e zwischen zwei Lagen A und B des Teilchens, in denen die Bewegungsrichtungen einen ziemlich großen Winkel (mit 90° vergleichbar) bilden. Wir werden jetzt durch Kombination unserer Formel (13) aus Kap.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1913

Authors and Affiliations

  • G. L. de Haas-Lorentz

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