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Möglichkeiten und Aufgaben einer Mittelstandspolitik

  • Renate Aengenendt-Papesch
Part of the Abhandlungen zur Mittelstandsforschung book series (ABHMI, volume 2)

Zusammenfassung

Man könnte auf Grund der vorhergehenden Ausführungen zu dem Ergebnis kommen, daß eine Mittelstandspolitik eigentlich sinnlos sei, da die Betriebsgrößenentwicklung in einer Marktwirtschaft doch in Richtung auf eine optimale Größenverteilung hin tendiere. Im Modell einer vollkommenen Wettbewerbswirtschaft wäre dies auch ohne Zweifel der Fall: „Würde auf allen für den gewerblichen Mittelstand in Frage kommenden Märkten der Marktautomatismus reibungslos funktionieren, dann gäbe es keine Problematik bezüglich der Existenz des gewerblichen Mittelstandes und ein wirtschaftspolitischer Eingriff wäre unnötig“271. Das marktwirtschaftliche System beinhaltet jedoch in seiner heutigen Ausprägung eine Vielzahl von Unvollkommenheitsfaktoren — als Folge von wirtschaftspolitischen Fehlentscheidungen oder Fehlern -, die ein Anwachsen der Großbetriebe und -unternehmen forcieren, das nicht der tatsächlichen Leistungsfähigkeit dieser Betriebsgrößen entspricht. „In diesen Unvollkommenheitsfaktoren müssen demnach auch die Ursachen für die wirtschaftliche Bedrohung des gewerblichen Mittelstandes zu suchen sein...“272.

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Literatur

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    Tuchtfeldt, Egon: Gewerbefreiheit, S. 276.Google Scholar
  7. 272.
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  8. 280.
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    Zum Problem der ökonomischen Macht vgl.: Eucken, Walter: Grundsätze, S. 169 ff.; Seraphim, Hans-Jürgen: a. a. O., S. 78 ff.Google Scholar
  10. 282.
    vgl. S. 40 ff. der vorliegenden Untersuchung.Google Scholar
  11. 283.
    vgl. dazu: Eucken, Walter: Grundsätze, S. 291 ff.; Lehmann, Gerhard: a. a. O., S. 159 ff.; Stocker, Erwin: a. a. O.Google Scholar
  12. 284.
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    Seraphim, Hans-Jürgen: Theorie der allgemeinen Volkswirtschaftspolitik, Göttingen 1955, S. 127 (im folgenden zitiert: Theorie).Google Scholar
  14. 286.
    Galbraith, J. K.: a. a. O., S. 127.Google Scholar
  15. 287.
    Seraphim, Hans-Jürgen: Theorie, S. 128.Google Scholar
  16. 288.
    Eine andere Form der Abwehr gegen originäre Machtstellungen, die gesamtwirtschaftlich genau so schädlich wirkt, ist die Abwälzung der Preisnachteile auf unbeteiligte Dritte z. B. auf die Konsumenten. Man bildet in diesem Fall keine „Gegenkraft“, sondern unterwirft sich dem Preisdiktat der Vorlieferanten,läßt aber den Verbraucher dafür zahlen. Soweit diese Möglichkeit nicht besteht, bieten sich immer noch staatliche Subventionen als Ausweg an, wie dies heute hauptsächlich in der Landwirtschaft zu beobachten ist. 288 Seraphim, Hans-Jürgen: Theorie, S. 129.Google Scholar
  17. 289.
    Galbraith, J. K.: a. a. O., S. 151.Google Scholar
  18. 290.
    Hoppmann, Erich: a. a. O., S. 168.Google Scholar
  19. 291.
    Seraphim, Hans-Jürgen: Theorie, S. 129.Google Scholar
  20. 292.
    Miksch, Leonhard: zitiert nach Hoppmann, Erich: a. a. O., S. 170. 224 Müller-Armack, Alfred: a. a. O., S. 123.Google Scholar
  21. 293.
    Frickhöffer, Wolfgang: a. a. O., S. 117.Google Scholar
  22. 294.
    Deutscher Bundestag: Drucksache 1000, S. 65; zum Problem der Gegenkraft vgl. S. 67 ff. der vorliegenden Untersuchung.Google Scholar
  23. 299.
    Deutscher Bundestag: Drucksache 1000, S. 65 f. 299 Frickhöffer, Wolfgang: a. a. 0., S. 117.Google Scholar
  24. 300.
    Beckerath, Herbert v.: Industrialismus, S. 290 f. ebenda, S. 291; vgl. auch Seraphim, Hans-Jürgen: Theorie, S. 116 f.Google Scholar
  25. 301.
    Frickhöffer, Wolfgang: a. a. O., S. 117; vgl. zu dem Problem: Kartelle — Schutz des Mittelstandes? speziell: Erhard, Ludwig: Mittelstandspolitik, in: Tagungsprotokoll Nr. 4 der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft, S.55; Fricke, Werner: Kollektivmonopole, Heidelberg 1956, S. 176 f.; Rasch, Harold: a. a. O., S. 51 f.Google Scholar
  26. 302.
    vgl. zum GWB: Borchardt, Knut und Fikentscher, Wolfgang: Wettbewerb — Wettbewerbsbeschränkung — Marktbeherrschung, Stuttgart 1957; Lehnich, Oswald: Die Wettbewerbsbeschränkung — Eine Grundlegung, Köln, Berlin 1956; Lehnich, Oswald: Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (Kartellgesetz), Köln, Berlin 1958; Mestmäcker, Ernst-Joachim: Das marktbeherrschende Unternehmen im Recht der Wettbewerbsbeschränkung, Tübingen 1959 sowie die bei den einzelnen Autoren angeführte Literatur.Google Scholar
  27. 304.
    Frickhöffer, Wolfgang: a. a. O., S. 118; vgl. besonders Rasch, Harold: a. a. O.; Deutscher Bundestag: Drucksache 1000.Google Scholar
  28. 305.
    Deutscher Bundestag: Bericht des Bundeskartellamtes über seine Tätigkeit im Jahre 1959 sowie über Lage und Entwicklung auf seinem Aufgabengebiet, Drucksache 1795, Bonn 1960, S.46 (im folgenden zitiert: Drucksache 1795); Fack, Ullrich: Der Bericht des Kartellamtes, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 99 vom 28.4. 1960.Google Scholar
  29. 307.
    Zu einer ablehnenden Haltung gelangen z. B.: Meyer, F. W.: Warum feste Preise für Markenartikel — Auseinandersetzung mit einer Interessentenideologie, in: Ordo, VI. Band, Düsseldorf, München 1954, S. 133 ff. (im folgenden zitiert: Ordo VI); Gross, Herbert: Die Preisbindung im Handel, Düsseldorf 1957 (im folgenden zitiert: Preisbindung); Hoppmann, Erich: a. a. O., S. 138 if. Anderer Meinung sind: Lutz, Hans: Warum feste Preise für Markenartikel? München 1952; Mellerowicz, Kurt: Markenartikel — die ökonomischen Gesetze ihrer Preisbildung und ihrer Preisbindung, Berlin 1955; Röper, Burkhardt: Die vertikale Preisbindung bei Markenartikeln, Tübingen 1955.Google Scholar
  30. 309.
    Meyer, F. W.: Ordo VI, S. 162.Google Scholar
  31. 310.
    Meyer, F. W.: Die konzentrationsfördernde Wirkung der klassischen Werbemittel, in: Mittelstandspolitische Schriften — Heft Nr. 4/1956: Mittelstand und Wettbewerb, Hrsg. Gemeinschaftsausschuß des Diskussionskreises Mittelstand der CDU/CSU-Fraktion des Deutschen Bundestages und der Mittelstandsausschüsse der CDU und der CSU, Bonn 1956, S. 14 (im folgenden zitiert: Werbemittel).Google Scholar
  32. 311.
    Meyer, F. W.: Werbemittel, S. 7; mehr zu diesem Problem vgl. S. 89 f. der vorlie-genden Untersuchung.Google Scholar
  33. 312.
    Zur unterschiedlichen Handelsspannenfestsetzung bei starker und bei schwacher Monopolstellung des Markenartikelherstellers vgl. Meyer, F. W.: Ordo VI, S. 144 ff. Bei einem starken Meinungsmonopol kann der Hersteller u. U. die Handelsspannen so niedrig festsetzen, daß sie unter den Vertriebskosten liegen. Der Hersteller ohne Meinungsmonopol dagegen wird höhere Spannen bieten müssen, um die Führung seines Artikels durchzusetzen.Google Scholar
  34. 313.
    Hoppmann, Erich: a. a. O., S. 142; Gross, Herbert: Preisbindung, S. 126 ff.Google Scholar
  35. 314.
    Hoppmann, Erich: a. a. O., S. 143. sia vgl. dazu: Gather, Gernot: Patente, Monopole, Machtpositionen, Diss. Freiburg 1943; Gather, Gernot: Reform der Patentgesetzgebung, in: Ordo — II.Band., 1949, S. 270 ff.; Isay, Hermann: Die Funktion der Patente im Wirtschaftskampf, Berlin 1927; Molsberger, Josef: Patentschutz und Konzentration, Hrsg. Institut für Mittelstandsforschung, Volkswirtschaftliche Abteilung, Bonn 1960.Google Scholar
  36. 315.
    sie vgl. dazu speziell: Molsberger, Josef: a. a. O.Google Scholar
  37. 316.
    “ Isay, Hermann: a. a. O., S. 34. siv Beckerath, Herbert v.: Industrialismus, S. 360.Google Scholar
  38. 318.
    Molsberger, Josef: a. a. O., S. 24 ff.Google Scholar
  39. 319.
    sie Machcup, Fritz: Political Economy, S. 284 (zitiert nach Molsberger, Josef: a. a. O., S. 24).Google Scholar
  40. 320.
    Molsberger, Josef: a. a. O., S. 32 ff.Google Scholar
  41. 321.
    Gather, Gernot: Patente, S. 113 f.; Molsberger, Josef: a. a. O., S. 40 f.Google Scholar
  42. 322.
    Machlup, Fritz: Die Finanzierung des technischen Fortschritts, in: Ordo — XI. Band, Düsseldorf, München 1959, S. 125.Google Scholar
  43. 323.
    Schleussner, C. A.: a. a. O., S. 41.Google Scholar
  44. 224.
    Frickhöffer, Wolfgang: a. a. O., S. 118.Google Scholar
  45. 323.
    vgl. zu diesem Problem: Briefs, Götz: Zur Frage der Berufsordnung, in: Wirtschaftspolitische Chronik, Heft 2,1954; Marbach, Fritz: a. a. O.; Tuchtfeldt, Egon: Gewerbefreiheit; Tuchtfeldt, Egon: Wir brauchen keine Berufsordnungen, in: Monatsblätter für freiheitliche Wirtschaftspolitik, Heft 7, Jahrg. 1,1955; Tuchtfeldt, Egon: Fördert die Handwerksordnung den Wettbewerb, in: Monatsblätter für freiheitliche Wirtschaftspolitik, Heft 1, Jahrg. 2, 1956; Watrin, Christian: Die Gestaltung der Gewerbeverfassung, in: Wirtschaftspolitische Chronik, Heft 1, 1956 (im folgenden zitiert: Gewerbeverfassung); Watrin, Christian: Befähigungsnachweis; Wernet, Wilhelm: Handwerkspolitik, Göttingen 1952.Google Scholar
  46. 328.
    Gesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung) vom 17. Sept. 1953, §§ 1–5; Einzelheiten bei Watrin, Christian: Befähigungsnachweis, S. 13 if.Google Scholar
  47. 327.
    Watrin, Christian: Befähigungsnachweis, S. 16.Google Scholar
  48. 328.
    Einzelheiten vgl.: Gesetz über die Berufsausübung im Einzelhandel vom 5. August 1957, §§ 3 und 4.Google Scholar
  49. 322.
    Watrin, Christian: Befähigungsnachweis, S. 20 ff.Google Scholar
  50. 330.
    Tuchtfeldt, Egon: Gewerbefreiheit, S. 135.Google Scholar
  51. 331.
    Winterberger, Gerhard: Der partielle obligatorische Fähigkeitsausweis als Gewerbeschutzmaßnahme, Bern 1948, S. 21 ff.; Küng, Emil: Der obligatorische Fähigkeitsausweis in der Schweiz, in: Wirtschaft und Wettbewerb, 4. Jahrgang, 1954.Google Scholar
  52. 332.
    Winterberger, Gerhard: a. a. O., S. 27.Google Scholar
  53. 333.
    Watrin, Christian: Befähigungsnachweis, S. 47 ff.Google Scholar
  54. 335.
    Nieschlag, Robert: Die Gewerbefreiheit im Handel, Köln, Opladen 1953, S. 92.Google Scholar
  55. 338.
    Watrin, Christian: Befähigungsnachweis, S. 50 ff.Google Scholar
  56. 339.
    Nieschlag, Robert: Gewerbefreiheit, S. 82.Google Scholar
  57. 340.
    Watrin, Christian: Befähigungsnachweis, S. 195.Google Scholar
  58. 341.
    Marbach, Fritz: a. a. O., S. 267.Google Scholar
  59. 342.
    Genauere Zahlenangaben über den Kapitalbedarf im Handwerk gibt Lang. Er beziffert z. B. die Einrichtung eines Friseurbetriebes mit rd. 8 000–10 000 DM, einer Tischlerei mit rd. 13 000–18 000 DM. Besonders kapitalintensiv ist das Baugewerbe, bei dem rd. 80 000 DM zur Erstausstattung notwendig sind (Lang, Johann: a. a. O., S. 34 f.).Google Scholar
  60. 343.
    Marbach, Fritz: a. a. O., S. 322 f.Google Scholar
  61. 344.
    vgl. dazu: Daniels, Hans: Ausscheidungsprozesse in der Marktwirtschaft und ihre Lenkung durch die Rechtsordnung, Diss. Bonn 1958.Google Scholar
  62. 345.
    Tuchtfeldt, Egon: Gewerbefreiheit, S. 97.Google Scholar
  63. 346.
    Die Übersetzung im Gewerbe ist 1954 bei der Abstimmung über die Einführung des Fähigkeitsausweises für bestimmte Branchen in der Schweiz allgemein als Argument für die Einführung des Fähigkeitsausweises verwendet worden (vgl. Heuß, Ernst: Das Problem der unvollkommenen Konkurrenz in der Wettbewerbswirtschaft, in: Ordo — VII. Band, Düsseldorf, München 1955, S. 115).Google Scholar
  64. 347.
    Machlup, Fritz: Volkswirtschaftliche Scheinverluste beim Zustrom neuer Wettbewerber, in: Ordo — V. Band, Düsseldorf, München 1953, S. 117 (im folgenden zitiert: Scheinverluste).Google Scholar
  65. 348.
    Watrin, Christian: Befähigungsnachweis, S. 199; Watrin bezeichnet diese Angebotsschließung als „heterogene Marktschließung“; im folgenden werden hauptsächlich die Gedankengänge von Watrin wiedergegeben.Google Scholar
  66. 349.
    Watrin, Christian: Befähigungsnachweis, S. 212.Google Scholar
  67. 351.
    Watrin, Christian: Befähigungsnachweis, S. 215.Google Scholar
  68. 352.
    Machlup, Fritz: Scheinverluste, S. 132.Google Scholar
  69. 353.
    Seyffert, Rudolf: a. a. O., S. 652.Google Scholar
  70. 354.
    Machlup, Fritz: Scheinverluste, S. 133.Google Scholar
  71. 355.
    Watrin, Christian: Befähigungsnachweis, S. 220.Google Scholar
  72. 356.
    Wessels, Theodor: Die Grundprinzipien der Marktwirtschaft, in: Der Wettbewerb in der Grundstoffindustrie, Hrsg. Volkswirtschaftliche Gesellschaft e. V., Darmstadt 1954, S. 51 (zitiert nach Watrin: Befähigungsnachweis, S. 220).Google Scholar
  73. 357.
    Watrin, Christian: Befähigungsnachweis, S. 221; vgl. zu diesem Problem auch: Heuß, Ernst: Ordo VII., S. 103 ff.Google Scholar
  74. 358.
    Bse Das Gesetz zur Ordnung des Handwerks sieht vor, daß die selbständige Berufsaus-übung nur in dem Handwerk erlaubt ist, für das auch die Meisterprüfung abgelegt wurde. Zu diesem Zweck wurden im ganzen 93 Gewerbe abgegrenzt, die zum Handwerk zu rechnen sind (Anlage A zur Handwerksordnung).Google Scholar
  75. 363.
    Watrin, Christian: Befähigungsnachweis, S. 248.Google Scholar
  76. 366.
    Tuchtfeldt, Egon: Gewerbefreiheit, S. 183 f.Google Scholar
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    Jöhr, Walter: Die Beurteilung konkreter wirtschaftspolitischer Probleme, Bern 1947, S. 39; vgl. auch Tuchtfeldt, Egon: Gewerbefreiheit, S. 186.Google Scholar
  78. 363.
    Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium: 3. Band, Gutachten vom Dezember 1952 bisNovember 1954. Hier Gutachten vom 14. November 1954: Anträge und Gesetzentwürfe zur Beschränkung des Wettbewerbs in gewissen Gewerben und Berufen, S. 112 (im folgenden zitiert: Gutachten vom 14. 11. 1954)Google Scholar
  79. 364.
    Der wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium: Gutachten vom 14.11.1954, S. 114.Google Scholar
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    Rasch, Harold: a. a. O., S. 27. Die Organschaft wurde am 1.4. 1958 in der Bundesrepublik wieder eingeführt. Zum Problem der Organschaft vgl.: Petersen, Jens-Peter: Die Berechnung der kumulativen Umsatzsteuerbelastung von Erzeugnissen, Berlin — München 1958; Röchling, Hermann: Die Organtheorie im System der kumulativen Umsatzsteuer, Berlin 1957; Schultze-Schlutius, Hans G.: Die Organtheorie unter besonderer Berücksichtigung der Kapitalgesellschaften, Düsseldorf 1956.Google Scholar
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    Röchling, Hermann: a. a. O., S. 96; vgl. dazu auch: Deutscher Bundestag, 3. Wahlperiode: Drucksache 730 — Überprüfung des Umsatzsteuerrechts, Bonn, 20. Dezember 1958 (im folgenden zitiert: Drucksache 730).Google Scholar
  82. 389.
    Deutscher Bundestag: Drucksache 730. S. B.Google Scholar
  83. 398.
    vgl. dazu: Deutscher Bundestag: Drucksache 730; Schmölders, Günter: Die Umsatzsteuerdenkschrift des Bundesfinanzministeriums im Spiegel der öffentlichen Meinung, Hrsg. Institut für Mittelstandsforschung, Finanzwirtschaftliche Abteilung, Köln 1959; Jecht, Horst: Geschichte und Problematik mittelstandsorientierter Steuerpolitik in: Finanzarchiv, N. F. Band 19, Heft 1— Problem der Finanztheorie und Finanzpolitik, Festgabe für Hans Teschenmacher, Tübingen 1959, S. 92 ff.Google Scholar
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    Frickhöffer, Wolfgang: a. a. O., S. 121.Google Scholar
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    Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer: Übermäßige Konzentration, ihre Gefahren und die Möglichkeiten der Eindämmung, Bonn 1959, S. 29.Google Scholar
  88. 377.
    vgl. S. 45 der vorliegenden Untersuchung.Google Scholar
  89. 373.
    vgl. dazu: Kruse, A.: Der Mittelstandskredit, Jena 1941.Google Scholar
  90. 373.
    Beckerath, Herbert v.: Industrialismus, S. 177.Google Scholar
  91. 380.
    Frickhöffer, Wolfgang: a. a. O., S. 122; vgl. auch: Veldkamp, G. M. J.: Staatliche Mittelstandspolitik, in: Der Mittelstand in der Wirtschaftsordnung heute, S. 206.Google Scholar
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    Deutscher Industrie-und Handelstag: a. a. O., S. 37.Google Scholar
  93. 382.
    Deutscher Industrie-und Handelstag: a. a. O., S. 37.Google Scholar
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    Presse-und Informationsamt der Bundesregierung: Wirtschaftskonzentration — Beantwortung der Großen Anfrage der Fraktionen CDU/CSU, DP des Bundestages betreffend Wirtschaftskonzentration durch den Bundesminister für Wirtschaft, Prof. Dr. Ludwig Erhard, Bonn 1959, S. 18 f.Google Scholar
  95. 384.
    Der Arbeitsausschuß „Kreditfragen des gewerblichen Mittelstandes“ beim Bundes-ministerium für Wirtschaft (Bericht über die Beratungen im Jahre 1958, S. 2 f.) hat folgende Kostenbelastungen bei den verschiedenen Betriebsgrößen errechnet:Google Scholar
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    Deutscher Bundestag: Bericht der Bundesregierung über die wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage der in Handwerk, Handel und sonstigem Gewerbe und in den freien Berufen selbständig Tätigen und der bei ihnen oder in ihren Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer, Drucksache 2012, Bonn, Juli 1960, S. 187 f. (im folgenden zitiert: Drucksache 2012).Google Scholar
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  99. 391.
    Verwendet wurden folgende Unterlagen(Müller, J. Heinz: a. a. O., S. 1434): 1. Die Kostenstrukturerhebung in der gewerblichen Wirtschaft aus dem Jahre 1950 (Statistik der BRD, Band 49), Heft 1, Industrie. 2. Die Kostenstrukturerhebung in der gewerblichen Wirtschaft aus dem Jahre 1950 (Statistik der BRD, Band 49), Heft 2, Handwerk. 3. Brutto-und Nettoproduktion 1954 (Die Industrie der BRD, Reihe 4, Heft 20). 4. Handwerkszählung 1956 (Statistik der BRD, Band 203).Google Scholar
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    Müller, J. Heinz: a. a. O., S. 1443.Google Scholar
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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1962

Authors and Affiliations

  • Renate Aengenendt-Papesch

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