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Wissenschaftliche Arbeitsmethodik und Ganzheitsbetrachtung

  • Martin Abel

Zusammenfassung

Das Grundprinzip jeder wissenschaftlichen Forschungsarbeit ist das Prinzip der Analyse, der Kritik und der Synthese. Durch einen vernünftigen Wechsel von Analyse und Synthese mit fortwährender Kritik nach der Analyse und einer Sicherung im Anschluß an die Synthese kann man sich systematisch jedem Forschungs- und Arbeitsziel nähern.

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Literatur

  1. 1).
  2. Die erste planmäßige Arbeit, die in diesem Sinne durchgeführt wurde und deren Auswirkungen heute noch überzeugen, ist das Alphabet. Durch die Schaffung des Alphabetes ist es möglich geworden, mit Erfolg jeden (Fortsetzung von S. 23)Google Scholar
  3. wahrnehmbaren Laut durch wenige einfache Symbole darzustellen, die selbst ein Kind in wenigen Monaten lernen kann. Ohne das Alphabet wäre der technische Fortschritt völlig unmöglich. Der gegenwärtige Stand der Entwicklung konnte nur deshalb erreicht werden, weil Kenntnisse und Erfahrungsgut durch Worte und Sätze schriftlich schnell zu übermitteln waren. Es ist nicht mehr erforderlich, zur schriftlichen Verständigung unzählige Bildzeichen zu erlernen, sondern wir können aufgrund einer Analyse der Laute zu einer Grundordnung kommen, mit Hilfe der Buchstaben gestaltend die Wortbildung handhaben und uns auf diese Weise leicht verständigen.Google Scholar
  4. Vgl. auch P. F. Drucker: „Praxis des Management“, S. 339 f.Google Scholar
  5. 2).
    Beispiele:Google Scholar
  6. a) BetonforschungGoogle Scholar
  7. 1.
    Zerlegen, Ordnen und Aufzeichnen der Bestandteile des Betons: Zement, Zuschlagstoffe und Wasser (evtl. weitere Zergliederung).Google Scholar
  8. 2.
    Prüfung und Beurteilung von Güte und Menge der Bestandteile.Google Scholar
  9. 3.
    Bewertung von Güte und Menge der einzelnen Bestandteile.Google Scholar
  10. 4.
    Suchen nach besseren Bestandteilen oder Änderung der Mengenverhältnisse.Google Scholar
  11. 5.
    Probemischung.Google Scholar
  12. 6.
    Neue Festigkeitsprüfung.Google Scholar
  13. b) MassivdeckeGoogle Scholar
  14. 1.
    Aufgliederung nach den für die Tragfähigkeit ausschlaggebenden Gesichtspunkten:Google Scholar
  15. — Art der Konstruktion (Rippendecke, durchlaufende Platte oder dgl.),Google Scholar
  16. — Stärke der Deckenplatten,Google Scholar
  17. — Anzahl, Stärke und Lage der Bewehrungseisen,Google Scholar
  18. — Betonfestigkeiten.Google Scholar
  19. 2.
    Berechnung und Vergleich der einzelnen Kombinationen, Anordnungen und Möglichkeiten.Google Scholar
  20. 3.
    Bewertung der Möglichkeiten bezüglich der technischen und praktischen Durchführbarkeit in den gegebenen Situationen und bezüglich der Wirtschaftlichkeit.Google Scholar
  21. 4.
    Entwurf und Anordnung der günstigsten Lösung, d. h. Suche nach wirtschaftlichsten Lösungen bezüglich der Stärke, Aufgliederung, Bewehrung und Betongüte.Google Scholar
  22. 5.
    Kontrollberechnung.Google Scholar
  23. 3).
    K. Stefanic-Allmayer: „Allgemeine Organisationslehre“, Wien-Stuttgart 1950, S.7ff.Google Scholar
  24. 5).
    Wesentliche Anregungen verdankt der Verfasser H. Ch. Günzl: „Die Gesellschaft des Atomzeitalters“, Wels 1957, S. 18 ff.Google Scholar
  25. Der Verfasser folgt im wesentlichen den Auffassungen von Stefanic-Allmayer: „Allgemeine Organisationslehre“, S. 18 ff, und Hans Ulrich: „Betriebswirtschaftliche Organisationslehre“, S. 105–112.Google Scholar
  26. 7).
    Genauere Ausführungen siehe K. Stefanic-Allmayer: „Allgemeine Organisationslehre“, S. 17 ff und S. 49 ff.Google Scholar
  27. 8).
    Stefanic-Allmayer, S. 51: „Betrachten wir ein Wirtschaftsunternehmen: Der Chef erteilt Weisungen; er wäre aber außerstande, den Organismus seines Betriebes in Gang zu halten, wenn er bis ins einzelne jede Funktion seiner Arbeiter und Angestellten regeln müßte. Es ist klar, daß ein in hohem Grade durch Eigenregelung funktionierender Organismus lebenskräftiger ist als einer, bei dem jedes Organ mehr oder weniger nur auf Weisungen hin funktioniert. Eine Fabel erzählt von einem Tausendfüßler, der von einer Ameise gefragt wurde, wie er es zustande bringe, seine vielen Beine beim Laufen in der richtigen Reihenfolge in Bewegung zu setzen; er begann darüber nachzudenken, was zur Folge hatte, daß er nicht mehr imstande war, sich fortzubewegen...“Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1961

Authors and Affiliations

  • Martin Abel

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