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Von der Intuition zur Führungslehre

  • Martin Abel

Zusammenfassung

Im Altertum und im Mittelalter herrschte die „geschlossene Hauswirtschaft“ vor. Sie verlieh der wirtschaftlichen Struktur ein weithin einheitliches und verhältnismäßig leicht überschaubares Gepräge, ähnlich wie es heute noch in einigen Entwicklungsländern der Fall ist. Im Strom eines nur geringen technischen Fortschrittes vermochte damals ein Betriebsführer seinen bäuerlichen oder gewerblichen Betrieb redit gut aufgrund überlieferter Erfahrungen und gesunder Intuition zu lenken. Somit konnte er auch seine Führungstätigkeit ohne Schwierigkeit als ganzheitliche Aufgabe überblicken.

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Literatur

  1. 1).
    Vgl. David Riesmann: „Die einsame Masse“, Hamburg 1958 rde, S. 26 ff.Google Scholar
  2. 2).
    Vgl. Max Weber:: „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“, in: Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, I 1947 (4).Google Scholar
  3. 3).
    Als Beispiel sei die zunehmende Verwendung von Kunststoffen und — analog hierzu — der Bedeutungsrückgang natürlicher Rohstoffe angeführt. Auf die tiefliegenden sozialpsychologischen Wurzeln dieses Vorganges hat namentlich Arnold Gehlen in seiner Schrift: „Die Seele im technischen Zeitalter“, Hamburg 1957, aufmerksam gemacht.Google Scholar
  4. 4).
    Dem Verfasser ist die Problematik organizistischer Analogien nicht unbekannt. Im Interesse einprägsamer Darstellung werden hier jedoch Analogiebildungen für notwendig gehalten.Google Scholar
  5. 5).
    Hinweis auch in P. F. Drucker: „Praxis des Management“, Düsseldorf 1956, S. 158.Google Scholar
  6. 6).
    Um Mißverständnisse auszuschließen: es sei durchaus nicht in Abrede gestellt, daß eine Wissenschaft nur in dem Maße als selbständige Disziplin anerkannt werden darf, in dem sie ihrem Forschungsgegenstand unter einer eigenen Blickrichtung nahetritt und in dem es ihr gelingt, eine besondere Methodik zu entwickeln, um den Gegenstand zu erfassen. Nur auf diese Weise grenzt sie sich gegen andere mehr oder minder benachbarte Wissenschaften ab. Den Gegenstand selbst kann sie mit diesen gemeinsam haben. — Es sei ein Wort Alfred Webers (A. Weber: „Einführung in die Soziologie“, S. 9 f] zitiert, um zu verdeutlichen, worauf es uns ankommt: „Man spricht heute viel von Überwindung des Spezialistentums, wobei es ganz unfruchtbar scheint, sich irgendwelche Allgemeingebiete vorzustellen, mit deren Hilfe dies zu überwinden sei. Vielmehr: jedes Fachgebiet an die Stelle setzen, die ihm im Rahmen unseres gesamten Wissenskosmos zukommt und es von dieser Stelle aus mit den universellen Problemen verbinden,... die diesen Wissenskosmos heute durchwirken, das scheint uns die richtige antispezialistische Antwort.“Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1961

Authors and Affiliations

  • Martin Abel

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