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Einleitung

  • Heinrich Ebel
Chapter
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Part of the Dortmunder Schriften zur Sozialforschung book series (DSS, volume 22)

Zusammenfassung

„Die Schule hat heute auf allen ihren Stufen eine doppelte Funktion — sie hatte sie immer, aber heute in verschärfter Bedeutung — ich möchte sagen, eine realistische und humanistische Funktion. Ihr Bildungsauftrag umschließt Anpassung und Gegenwirkung: Anpassung, insofern sie den jungen Menschen in seiner Verhaltensordnung und Verhaltenssicherheit den Anforderungen des modernen Lebens anpassen und für seine Funktion in der gesellschaftlichen Arbeitsorganisation geschickt machen muß; Gegenwirkung, insofern sie ihm das innere Rüstzeug, die sittlich-geistige Haltungssicherheit und ganzmenschliche Entfaltungsmöglichkeit geben muß, damit er sich in seinem Selbst, in seiner vollen Menschlichkeit gegenüber den Zwängen und Spaltungen der funktionalisierten Gesellschaft behaupten kann.“1

Literatur

  1. 1.
    Ernst Lichtenstein, Der Bildungsauftrag der Schule und die Bildungsbedürfnisse der Gesellschaft, in: Die Deutsche Schule, Zeitschrift für Erziehungswissenschaft und Gestaltung der Schulwirklichkeit, 52. Jahrgang, Heft 4, Berlin — Hannover — Darmstadt, 1960, S. 195.Google Scholar
  2. 2.
    Deutscher Industrie- und Handelstag, Um das Gleichgewicht in der Deutschen Wirtschaft, Tätigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 1957/58, Berlin, S. 429 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1962

Authors and Affiliations

  • Heinrich Ebel

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