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Thermodynamische und allgemeine theoretische Betrachtungen

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Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 797)

Zusammenfassung

Aus den gemessenen cp(T)-Kurven lassen sich die Wärmeinhaltskurven durch Integration gewinnen. Besonderes Interesse verdienen dabei die Phasenumwandlungen erster und zweiter Art. Phasenumwandlungen erster Art sind zum Beispiel die polymorphen Umwandlungen des Eisens. Thermo-dynamisch ist eine derartige Phasenumwandlung dadurch charakterisiert, daß sich die Temperaturkurven der freien Enthalpie G (thermodynamisches Potential) im Umwandlungspunkt schneiden. Die thermodynamisch stabilste Modifikation ist jeweils diejenige, die die geringere freie Enthalpie im weiteren Temperaturverlauf besitzt.- Phasenumwandlungen zweiter Art sind zum Beispiel die magnetischen Umwandlungen, d.h. der Verlust des Perromagnetismus des Eisens und Nickels am Curiepunkt. Thermodynamisch unterscheiden sie sich von Umwandlungen erster Art dadurch, daß die erste Ableitung der freien Enthalpie nach der Temperatur T oder dem Druck p stetig bleibt und erst in der zweiten Ableitung, also in cp und (∂V/∂T)p,aber unter Fehlen einer Umwandlungswärme, ein Sprung auftritt. Unsere Aufmerksamkeit verdient an dieser Stelle die Wärmeinhaltskurve des Eisens, weil sich hierauf nach den Betrachtungen von W. OELSEN und F. WEVER [54, 55] die Thermodynamik der Eisenlegierungen aufbauen läßt.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1960

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für theoretische Physik, Abteilung für MetallphysikUniversität KölnDeutschland

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