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Die Struktur der Magnetosphäre

  • Karl Schindler
Chapter
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Part of the Rheinisch-Westfälische Akademie der Wissenschaften book series (VN, volume 295)

Zusammenfassung

Ohne äußere Einwirkung würde für hinreichend große Zeiten und hinreichend große Entfernung vom Erdmittelpunkt das Erdmagnetfeld sich einem Dipolfeld annähern. Schon früh wurde erkannt (s. z. B. [1, 2]), daß zumindest für Zeiten starker geomagnetischer Störungen das zunächst physikalisch naheliegende Bild eines Dipolfeldes korrigiert werden muß. Die in-situ-Messungen der ersten Generation von künstlichen Satelliten um 1960 ergaben, daß für Erdentfernungen > 10 RE (RE = Erdradius) zu keiner Zeit von einer dipolartigen Feldstruktur gesprochen werden kann, und daß auch im erdnäheren Gebiet signifikante Abweichungen auftreten (s. z. B. [3]). Die von Biermann aufgrund von Kometenbeobachtungen vorhergesagte und durch Satelliten nachgewiesene solare Korpuskularstrahlung („Sonnenwind“) deformiert das Magnetfeld der Erde in der Weise, daß ein langer Schweif entsteht (Abb. 1 und 2).

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH Opladen 1980

Authors and Affiliations

  • Karl Schindler

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