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Isolierstoffe des Elektromaschinenbaues und ihre Eigenschaften

  • Heinrich Hess

Zusammenfassung

Naturstoffe sind selten in dem Zustand, in dem sie gefunden oder gewonnen werden, als Isolierstoffe brauchbar; sie sind vielmehr durchweg einer dem Verwendungszweck entsprechenden Keinigung und Veredlung zu unterziehen. Meist stellt der fertige Isolator, wie er im Elektromaschinenbau Verwendung findet, auch keinen homogenen Stoff dar; er setzt sich vielfach aus verschiedenen Ausgangsstoffen zusammen. So ist z. B. Baumwolle als Leiterisolation wegen ihrer hygroskopischen Eigenschaft allein nicht brauchbar. Eine mit Baumwolle isolierte Spule wird daher noch mit einem Lack getränkt; dieser hat dann eine mehrfache Aufgabe : zunächst Hohlräume auszufüllen, dann die Baumwolle auf den Leiter zu kleben und schließlich die Leiter unter sich selbst zusammenzubacken. Man kann allgemein unterscheiden in Träger der Isolation und eigentlichen Isolator. Bei Mikanitpapier z. B. ist das Papier Träger für die Isolation Glimmer; beide werden durch Lack als Klebstoff und Isolator zugleich zusammengehalten. Wie aus diesen wenigen Beispielen schon hervorgeht, hat der schlechthin mit Isolator bezeichnete Baustoff im Elektromaschinenbau den mannigfaltigsten Aufgaben zu dienen und daher den verschiedensten Anforderungen zu genügen.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1942

Authors and Affiliations

  • Heinrich Hess
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule StuttgartDeutschland

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