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Liberalismus und Partei: Probleme Einer Organisierten Führungsauslese

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Part of the Staat und Politik book series (STOPP, volume 9)

Zusammenfassung

Die bisherigen Erörterungen über das liberale Eliteproblem gingen vom Liberalismus als politischer Idee aus. Es wurde versucht, die Entfaltung der bürgerlichen Eliten im Kräftefeld einer freien, mobilen Gesellschaft aufzuzeigen, die Institutionalisierung der Eliten und der Elitenbildung in den einzelnen Verfassungsentwürfen unter besonderer Berücksichtigung des Verhältnisses von Freiheit und Gleichheit, der Wahlrechtsproblematik, des Repräsentationsbegriffs und des Oberhausideals zu verdeutlichen. Auf dieser Grundlage ist es nun möglich, den Liberalismus als politische Partei zu untersuchen und so das Problem einer institutionellen Führungsauslese im System des politischen Liberalismus noch konkreter zu fassen.

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Literatur

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    Dazu meint Hans Reif: Verfassungsrechtliche Stellung und innere Ordnung der Parteien, in: Verhandlungen des 38. deutschen Juristentages, staatsrechtliche Abteilung, Tübingen 1951, C 32: »Während man ... in einer erkenntnistheoretischen Betrachtung sagen würde ..., daß in einem Volk die verschiedensten politischen Rechtsüberzeugungen durch das Mittel der Parteien zur Verwirklichung drängten, beweise, daß der Hegelsche Begriff des Volksgeistes ein wissenschaftlich nicht brauchbarer Begriff sei, so lebt im deutschen Volk weitestgehend die umgekehrte t7berzeugung. Man unterstellt ohne weiteres die Berechtigung eines solchen metaphysischen Begriffs von der Einheit des Volkswillens und empfindet die Tatsache, daß es verschiedene Parteien im Volke gibt, als einen Mißstand gegenüber dem, was eigentlich sein sollte.«Google Scholar
  19. 19.
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  22. 22.
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    Vgl. dazu auch Schieder: Theorie der Partei, in: Staat und Gesellschaft, S. 126.Google Scholar
  41. 41.
    Treitschke, Parteien und Fraktionen ,a. a. O., S. 645: »Eine unverantwortliche, aus wechselnden Volkswahlen hervorgegangene, in kleine Parteien zerspaltene Versammlung, der alle Traditionen eines regierenden Standes fehlen, besitzt weder die Macht noch die Eintracht noch das sittliche Ansehen, um durch ihre Vertrauensmänner ein großes Reich zu beherrschen. Nur wenn sie sich ehrlich in den Schranken unseres monarchischen Staatsrechts hält, bleibt uns das Glück gesichert, dessen kein großer Staat entbehren kann: das Glück einer selbständigen Regierung.«Google Scholar
  42. 42.
    Schieder, Geschichtliche Grundlagen und Epochen, in: Staat und Gesellschaft, S. 138.Google Scholar
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    Vgl. Friedrich Naumann: Die politischen Parteien, Berlin-Schöneberg 1911, S. 86.Google Scholar
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  49. 49.
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  50. 50.
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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1966

Authors and Affiliations

  1. 1.BonnDeutschland

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