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Der Jugendliche in der Familie und in Gleichaltrigen-Gruppen

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Part of the Gegenwartskunde book series (GEGWA, volume 2)

Zusammenfassung

Die folgenden Ausführungen setzen ein hohes Maß an Verallgemeinerung in zumindest zweifacher Hinsicht voraus: von „der“ Jugend als einer sozialen Großgruppe zu sprechen, die auf Grund ihres Alters in einer vergleichbaren sozialen und psychischen Situation sich befindet, ist ebenso problematisch wie „die“ Familie als Grundeinheit des sozialen Lebens in typisierender Absicht vorauszusetzten. Aber die Begriffe „Jugend“ und „Familie“ bedeuten auch im alltäglichen Sprachgebrauch, daß es hier Gemeinsamkeiten und Vergleichbares gibt. Die Aufgabe der soziologischen Untersuchung besteht dann darin, diese unterstellten Gemeinsamkeiten aufzudecken oder gegebenenfalls auch neue zu entdecken.

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Anmerkungen

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1980

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