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Konstruierende und zuordnende Informationsverarbeitung

  • Eike Jessen
Part of the Elektronische Datenverarbeitung book series (ED)

Zusammenfassung

Im einführenden Kapitel sind zwei Typen der Nachrichtenverarbeitung beschrieben worden. Ihre Unterschiede sollen jetzt genauer analysiert werden, Wir stellen dazu noch einmal kurz die typischen Merkmale zusammen:
  1. Typ1
    „Konstruierende Verarbeitung“
    1. a)

      Beispiel:Arithmetische Aufgaben (Wurzelziehen)

       
    2. b)

      Das Programm konstruiert in einzelnen Schritten aus den Eingangsgrößen die Ausgangsgröße. Die Ausgangsgröße ist bereits notiert.

       
    3. c)

      Verglichen mit der Mannigfaltigkeit der Eingangsgrößen ist das Programm kurz.

       
    4. d)

      Die Struktur des Programms ist im typischen Fall unveränderlich.

       
    5. e)

      Die Struktur des Programms ist im typischen Fall unveränderlich.

       
     
  2. Typ2
    „Zuordnende Verarbeitung“
    1. a)

      Beispiel: Suchen im Sprachlexikon (starre Zuordnung) oder Aufbau eines Umweltmodells (variable Zuordnung).

       
    2. b)

      Das Programm klassifiziert die Eingangsgrößen und ordnet sie vornotierten Ausgangsgrößen zu.

       
    3. c)

      Die Verarbeitungsvorschrift (hier vor allem zuordnende Listen) ist von der Größenordnung der Operandenmannigfaltigkeit.

       
    4. d)

      Die Struktur des Programmes kann fest oder veränderlich sein.

       
    5. e)

      Die Eignung der Rechenmaschine für diese Aufgaben ist fraglich und wird im folgenden genauer geprüft.

       
     

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1965

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  • Eike Jessen

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