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Veränderungs- und Lernprozesse in Einrichtungen des Gesundheitswesens

  • Silke Kühnle
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Part of the Gesundheitsmanagement book series (GEMA)

Zusammenfassung

Die Analyse der theoretischen Lösungsmodelle zur Gestaltung von Lern- und Veränderungsprozessen hat deutlich gemacht, daß zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten existieren, um Unternehmen auf dem Weg zu einer Lernenden Organisation voranzubringen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob diese Theorien für die besonderen Strukturmerkmale im Gesundheitswesen und für zukünftige innovative Lösungsansätze nutzbar sind. Deshalb wird die Anwendbarkeit der Modelle im folgenden Teil anhand von beobachtbaren Symptomen in Einrichtungen des Gesundheitswesens überprüft.

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Literatur

  1. 97.
    Vgl. Publikationen zu OE im Krankenhaus und TQM-Projekten unter anderem Herrmann (1996, 16); Ebner (1997, 294); Wolff (1999, 48); Lobnig/Nowak/Pelikan (1999, 59).Google Scholar
  2. 98.
    Diesem Problem wird in den letzten Jahren durch einen Ausbau an Zusatzausbildungen entsprochen, unter anderem am mibeg-Institut oder bei der quant GmbH. Die Fachhochschule Hannover bietet seit 1999 ein Studium mit dem Titel,Ma¬nagement von Gesundheitsnetzen’ an, das ebenfalls Kommunikation und Qualitätsmanagement zum Inhalt hat (vgl. Mel¬dung in der niedergelassene Arzt 8/99, S. I8).Google Scholar
  3. 99.
    Als Beispiel sei die Erarbeitung der Sterbehilfe-Grundsätze der Ärztekammer angeführt, die zwar als Richtlinie für Ärzte gelten sollen, aber It. Bundesminister Seehofer ‘den Arzten die eigene Verantwortung in der konkreten Situation aber nicht abnehmen. Allein der Arzt müsse Art und Ausmaß der Behandlung verantworten und dabei den Willen des Patien¬ten beachten.’ (17.9.98, jaeckel@medizin-forum.de)Google Scholar
  4. 100.
    Vgl. umfangreiche Erfahrungsberichte in der Fachpresse, u. a. Mühlbauer/Strack, 1997, 103ff; Nientiedt/Dobat, 1998, 238ff; Michallik/Conrad, 1996, 910ff. Fritz ( 1998, 414f0 weist mit einer Befragung der Betroffenen im Zeitverlauf die steigenden Verbesserungen nach einem 0E-Prozeß auf Vgl. auch Dokumentation des Modellprojektes,0E-im Kran¬kenhaus’ des Ministeriums für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen.Google Scholar
  5. 101.
    Zum Beispiel führte die Klinik St. Irmingard in Priem am Chiemsee im Rahmen ihrer Projekte als,Gesundheitsfördern¬des Krankenhaus` verschiedene Seminare an, z.B. Arzt-Patienten-Seminare zum indikationsbezogenen Dialog von TheGoogle Scholar
  6. 102.
    Anmerkung: Der Begriff der Wertschöpfung wird insbesondere im Konzept der Wertekette von Michaiel Porter (1996, 50) geprägt. Dabei sind Wertaktivitäten physisch und technologisch unterscheidbare Aktivitäten eines UnternehmensGoogle Scholar
  7. 103.
    Ein erster wichtiger Ansatz kann jedoch in der wachsenden Veröffentlichung von QM-/OE-Projekten aus dem Kranken¬haus festgestellt werden (vgl. Bellabarba/Schnappauf, 1996 ). Inzwischen werden auch verstärkt parallel wissenschaftliche Begleitung und OE-Beratung eingesetzt, wobei die wissenschaftlich orientierte Evaluation ganz klar von beraterischen Rollen und Aufgaben getrennt wird (vgl. Freundlieb/Wolff; 1999; 85ff).Google Scholar
  8. 104.
    Der Myers-Briggs Persönlichkeitstest wurde von der Verfasserin im Rahmen ihrer MBA Ausbildung in Lancaster durchgeführt. Der Test unterscheidet zwischen extrovertierten und introvertierten, empfindenden (sensing) und intuitiven, denkenden und fühlenden sowie beurteilenden und wahrnehmenden Typen. Jede Persönlichkeit verhält sich tendenziell eher nach einer der kontrastierenden Richtungen. Die Verfasserin zählt gemäß Testergebnis zu den ENFJ-Typen. Dazu liefert Myers-Briggs folgende Beschreibung: ‘Responsive and responsible. Generally feel real concern for what others think or want, and try to handle things with due regard for the other person’s feelings. Can present a proposal or lead a group discussion with ease and tact. Sociable, popular, sympathetic. Responsive to praise and criticism.’ Attems/Heimel (1993) liefern folgende Beschreibung von NF-Führungskräften (intuitiv und fühlend): ’Ihr Handeln wird von,ideologi¬schen’ Überzeugungen und Werthaltung geleitet. Sie sehen ihren Beitrag in der Verbesserung einer bestehenden Situati¬on_ Unter Einbeziehung der Mitarbeiter.streben sie mit großer Überzeugungskraft Veränderungen an, die durchaus zum Bruch mit der Vergangenheit führen können.’Google Scholar
  9. 105.
    Darstellungen wurden in Anlehnung an Projektdokumentation aus Vertraulichkeitsgranden anonymisiertGoogle Scholar
  10. 106.
    Irr Dabei weigerte sich die Krankenhausleitung, angemessene Räumlichkeiten außerhalb des Klinikgeländes zu finanzieren. Stattdessen wurden zum Teil schlecht ausgestattete Räume in Pflegewohnheimen und stillgelegten Büroräumen ausge¬wähltGoogle Scholar
  11. 107.
    Nicht zu selten vor allem am Wohl des PrivatpatientenGoogle Scholar
  12. 108.
    Im Sinne Glasl’s (vgl. Kap. 4.1.7) handelte es sich in erster Linie um materiell bedingte Konflikte, das heißt Verteilungs¬kämpfe um das verbliebende Kapital des Unternehmens.Google Scholar
  13. 109.
    Anschlußreha ersetzt den früher üblichen Begriff der Anschlußheilbehandlung, der die Rehabilitation von Patienten nach einer Akutbehandlung beinhaltetGoogle Scholar
  14. 110.
    Vgl. Bruckenberger, 1998c, 114: Der Begriff der Frührehabilitation ist im Leistungsrecht nicht definiert. Stattdessen geht es um die Frage des Bedarfs der Krankenhausbehandlung gemäß § 39 SGB V oder der medizinischen Rehabilitation ge¬mäß S 40 SGB VGoogle Scholar
  15. 111.
    Nach Aussage des Chefarztes eine Untersuchung der Uniklinik Heidelberg (Paeslack/Findeklee).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Silke Kühnle

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