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Stellenwert des Veränderungsmanagements und des Lernens von Organisationen in Theorie und Praxis

  • Silke Kühnle
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Part of the Gesundheitsmanagement book series (GEMA)

Zusammenfassung

Wandel ja, aber: N ot I n M y B ackyard!‘ (vgl. Reiß, 1999, 32). Das sogenannte NIMBY-Syndrom steht für die Kernproblematik von Wandel: das Beharrungsvermögen von Individuen.

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Literatur

  1. 1.
    Heraklit formuliert:,Aller Wandel ist widersprüchlich; daher ist der Widerspruch das Wesen der Wirklichkeit` (vgl. Watzlawick, 1992, 29).Google Scholar
  2. 5.
    Lean Management hat insbesondere eine Verbesserung der Kosten-und Zeiteffizienz zum Ziel und versucht vor allem die Verschwendung von Ressourcen zu vermeiden. BPR setzt auf eine radikale Straffung von Kernprozessen und eine Abwendung von funktionsbezogenen Analysen (vgl. Bronner/Räder, 1999, 92 ).Google Scholar
  3. 6.
    Angesichts der Vielzahl an Publikationen wird hier nur exemplarisch auf einige Autoren hingewiesen. Kaltenbach, 1993; Krimmer, 1994; Lorenz, 1997; Müller, 1998; Berens/Hotjjan/Lienert, 1998; Fritz, 1998.Google Scholar
  4. 7.
    Total Quality Konzepte (unter anderem auch Total Quality Control, Total Quality System und Total Quality Management (TQM)) entstanden bereits Anfang der 80er Jahre in den USA (unter anderem Deming, Juran, Crosby). Innerhalb dieser Konzepte wird Qualität zum wichtigsten strategischen Ziel erklärt Ein Kerngedanke von TQM ist die konsequente Prozeß-und Kundenorientierung. TQM als Managementkonzept ist bewußt nicht Grundlage dieser Arbeit. Es werden jedoch gegebenenfalls einzelne Methoden und Werkzeuge im Rahmen des Change Managements aufgearbeitet werden, die ebenfalls im Rahmen von TQM-Denkansätzen wichtige Bedeutung haben. (Vgl. weiterführende Literatur unter anderem Kaltenbach, 1993; Seigner, 1997 ). Change Management vgl. Kap. 4. 1. 1.Google Scholar
  5. 9.
    Inzwischen wird das WHO-Gesundheitsverständ nicht mehr als Output-Modell, sondern als,dynamisches Input-Konzept` aus Potentialen und Ressourcen verstanden. Dabei wird von einem Grundstatus von Gesundheit ausgegangen, der sich entweder durch einen Zugewinn verbessern läßt (health gain) oder durch einen Verlust verschlechtert. Dabei kann die Verschlechterung sowohl spezifische Krankheiten, als auch den allgemeinen Gesundheitszustand betreffen (vgl. Pelikan/Halbmayer, 1999, 13f0.Google Scholar
  6. 10.
    In dieser Arbeit wird der Begriff Public Health nicht konzeptionell diskutiert, sondern das heutige Verständnis von Public Health zugrundegelegt. In der wissenschaftlichen Diskussion wird zwischen,old` und,new` Public Health unterschieden, um deutlich zu machen, daß die ursprünglichen Kernthemen wie Hygiene, Immunisierung oder Arbeitsplatzsicherheit durch neue Erkenntnisse aus verschiedenen Wissenschaften, wie zum Beispiel biomedizinische Technik, Soziologie, Management-und Politikwissenschaften erweitert wurden, um die Komplexität der Zusammenhänge im Sinne einer Verbesserung der Lebensqualität interdisziplinär und unter dem Blickwinkel der heutigen neuen Herausforderungen ( Mittelknappheit, verändertes Krankheitsbild, Verlängerung der Lebenserwartung et cetera) zu analysieren und zu bewerten (vgl. Brenner, 1998, V I ).Google Scholar
  7. 11.
    Gemäß der Ottawa-Charter von 1986 der WHO,(zielt) Gesundheitsförderungchrw(133)auf einen Prozeß, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen` (WHO, 1986 in Pelikan/Halbmayer, 1999, 23). Prävention wird definiert als,vorbeugende Maßnahmenbesonders in der Gesundheitspflege.’ Dabei wird unterschieden zwischen primärer Prävention, das heißt der Ausschaltung von als gesundheitsschädigend geltenden Faktoren vor Wirksamwerden, sekundärer Prävention als,Sicherstellung frühestmöglicher Diagnosen und Therapien von Krankheiten durch Vorsorgeuntersuchungen` und tertiärer Prävention als,Begrenzung bzw. Ausgleich von Krankheitsfolgen, zum Beispiel im engeren Sinne Rehabilitation’ (vgl. Pschyrembel, 1986 ).Google Scholar
  8. 12.
    Vgl. auch Argote (1999, 1000 zur Schwierigkeit der Messung von Lernprozessen in komplexen Unternehmen und in Teams unter dem Aspekt des nicht transparenten Wissenspotentials oder nicht meßbaren Lernergebnissen.Google Scholar
  9. 13.
    Es entsteht die Gefahr des Hawthorne-Effektes, da sich das menschliche Verhalten unter Beobachtung verändert (vgl. Dichtl/Issing, 1994, 906; Freemantle/Wood/Mason, 1999, 13). Google Scholar
  10. 14.
    zu der Problematik der Variablenmessung von Veränderungsprojekten. Da die Fallre- konstruktionen nicht wissenschaftliche Forschungsprojekte, sondern Praxisfälle innerhalb des Beratungsgeschäfts darstellen, entsteht die Problematik der nicht möglichen zeitreihenbezogenen Messung definierter Variablen. Schubert nennt jedoch Kennzahlen zur Erfolgsmessung von Veränderungsmaßnahmen, die zumindest mittelbar zum Erfolg von Veränderungsprozessen Auskunft geben, so zum Beispiel Produktentwicklungszeiten, Kundenzufriedenheit oder auch typische Finanzkennzahlen wie Gewinn-oder Kostenentwicklung (1998, 172). Argote (1999, 7ff) diskutiert die zunehmende Analyse von Produktivitätsgewinnen unter dem Aspekt der Lerngeschwindigkeit.Google Scholar
  11. I5 Derzeit wird eine intensive wissenschaftliche Diskussion über die generelle Aussagekraft von Studiendesigns geführt und eine Intensivierung von organisationsvergleichenden,action research Projekten’ gefordert (vgl. Mark/Dopson, 1999, 1 ff) Gleichzeitig wird angemahnt, eine stärkere Nutzung von wissenschaftlichen Ergebnissen in den Bereichen des Organisationsverhaltens und der Organisationsanalyse durch Public Health und Health Care Organisationen zu erreichen (vgl. Ovretveit, 1999, 252f.; Grol, 1996, 241 ).Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Silke Kühnle

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