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Zusammenfassung

Verfolgt man die Entwicklung der deutschen Leasing-Branche seit Gründung der ersten deutschen Leasing-Gesellschaften Anfang bis Mitte der sechziger Jahre, so fällt auf, daß diese, von ersten Anlaufschwierigkeiten abgesehen, über nahezu drei Jahrzehnte durch überwiegend konstantes, mitunter sogar beachtliches Marktwachstum und ein überaus stabiles Marktumfeld geprägt war, Rahmenbedingungen, die eine Entwicklung differenzierter Steuerungsinstrumente für Leasing-Gesellschaften lange Zeit nicht erforderlich erscheinen ließen.1 Erst in den Jahren seit 1992 verzeichnet der deutsche Leasing-Markt stärkere Schwankungen des Marktwachstums und teilweise auch rückläufige Marktwachstumsraten.2 Zugleich zeichnet sich eine zunehmende Sensibilisierung der Nachfrager nach Leasing-Dienstleistungen hinsichtlich Preis und Qualität der angebotenen Leistungen sowie — nicht zuletzt als Folge des europäischen Integrationsprozesses — eine erhebliche Intensivierung des Wettbewerbs unter den Anbietern ab.3 Und auch die Risiken des Leasing-Geschäfts sind — bedingt durch die schwache Konjunkturlage vieler Branchen — in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.4 Vor dem Hintergrund dieser, hier nur ausschnittsweise nachgezeichneten Entwicklungslinien, die sich für die Mehrzahl deutscher Leasing-Gesellschaften letztlich in zunehmendem Ertragsdruck sowie in zunehmendem Kostendruck5 — belegt durch sinkende Margen6 — manifestieren, wird evident, daß zukünftig mehr und mehr konsequent markt- und ertragsorientierte Steuerungskonzepte, das heißt Controlling-Systeme, zu einem kritischen Erfolgsfaktor im Wettbewerb der Leasing-Branche avancieren werden.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Marcus Albrecht

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