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Theoretische Basis der Untersuchung

  • Marion Schulze
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Zusammenfassung

Um zu klären, in welcher Weise sich die Anreizstruktur der Träger einer Organisation auf das Organisations- und Entscheidungszielsystem der Organisation auswirkt, ist eine theoretische Basis über die Entstehung von Organisations- und Entscheidungszielen erforderlich. In der Betriebswirtschaftslehre existieren Theorien, die unmittelbar oder mittelbar zur Erklärung des Gewinnziels als Organisationsziel geeignet erscheinen. Kapitel 3.1 stellt diese Ansätze und deren Kritik zunächst dar und wertet sie anschließend im Hinblick auf die Problemstellung dieser Arbeit aus. Darauf aufbauend wird in Kapitel 3.2 untersucht, unter welchen Bedingungen das Sachziel ein Organisationsziel darstellen kann.

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Literatur

  1. 222.
    Sie wird beispielsweise von Kirsch zur Erklärung der Existenz von Zielen der Organisation verwendet. Vgl. Kirsch, W.: Einführung ..., a.a.O., S. 129 ff.Google Scholar
  2. 223.
    Zum Begriff der Unternehmenskultur bzw. Organisationskultur vgl. z.B. Kahle, E.: Unternehmensführung und Unternehmenskultur ..., a.a.O., S. 1228 – 1241 und Dülfer, E.: Organisationskultur: Phänomen — Philosophie — Technologie. Eine Einführung in die Diskussion, in: Dülfer, E. (Hrsg.): Organisationskultur. Phänomen — Philosophie — Technologie, 2. Auflage, Stuttgart 1991, S. 1 – 20, hier S. 2 ff. Organisationskultur kann als die Menge der tradierten Werte und Normen einer Organisation verstanden werden, zu denen auch Organisationsziele gehören.Google Scholar
  3. 224.
    Vgl. z.B. Schreyögg, G.: Kann und darf man Unternehmenskulturen ändern?, in: Dülfer, E. (Hrsg.): Organisationskultur ..., Phänomen — Philosophie — Technologie, 2. Auflage, Stuttgart 1991, a.a.O., S. 201 – 214, hier S. 208 f.Google Scholar
  4. 225.
    Handeln ist im Sinne des methodologischen Individualismus das Handeln von Individuen. Das kollektive Handeln (z.B. Entscheidungen in Organisationen) wird grundsätzlich aus dem Handeln der Individuen hergeleitet. Vgl. Mises, L. von: Human Action. A Treatise on Economics, New Haven 1949, S. 41 ff.; zitiert in Homann, K.: Die Interdependenz von Zielen und Mitteln, a.a.O., S. 70 f. Dies entspricht einer Ableitung von Organisationszielen aus den Individualzielen der aktuellen Teilnehmer der Organisation.Google Scholar
  5. 226.
    Eine Untersuchung der historischen Entwicklung von Organisationszielsystemen in Nonprofit-Organisationen stellt eine interessante Thematik für weitere Forschungsarbeiten dar. Aspekte der Organisationskultur lassen eine besondere Relevanz für die Existenzfahigkeit und den Erfolg von Nonprofit-Organisationen erwarten. Die Erkenntnisse dieser Arbeit können als Grundlage für die Bearbeitung derartiger weiterführender Fragestellungen dienen.Google Scholar
  6. 227.
    Der erste Ansatz spiegelt die ganzheitliche Denkweise einer systemtheoretischen Forschungsperspektive wider, die sich in der Betriebswirtschaftslehre seit Jahrzehnten etabliert hat. Er wird hier auf methodologisch-individualistische Weise ausgefüllt. Der zweite Ansatz ist die klassische wirtschaftswissenschaftliche Sichtweise der Mikro-Ökonomik, die in die Betriebswirtschaftslehre übernommen wurde. Bei der Theorie der Zielentscheidung handelt es sich schließlich um eine theoretische Vorstellung, die in Abhandlungen über Unternehmens- bzw. Organisationsziele als Stand der Zielforschung dargestellt wird, vgl. z.B. Heinen, E.: Unternehmungsziele, in: Gabler-Wirtschafts-Lexikon, 13. Auflage, Wiesbaden 1992, S. 3442 – 3445, hier S. 3442 f.;Google Scholar
  7. 227a.
    Kieser, A.; Bomke, P.: Ziele und Zielbildung, in: Bartscher, S.; Bomke, P. (Hrsg.): Einführung in die Unternehmungspolitik, Stuttgart 1993, S. 23 – 47.Google Scholar
  8. 228.
    Schon Gutenberg unterstellte 1929, daß eine Unternehmung einen Mindestgewinn erzielen müsse, um auf Dauer existieren zu können, vgl. Gutenberg, E.: Die Unternehmung als Gegenstand ..., Bartscher, S.; Bomke, P. (Hrsg.): Einführung in die Unternehmungspolitik, Stuttgart 1993, a.a.O., S. 138 ff.Google Scholar
  9. 229.
    Vgl. Kirsch, W.: Einführung ..., Die Unternehmung als Gegenstand ..., Bartscher, S.; Bomke, P. (Hrsg.): Einführung in die Unternehmungspolitik, Stuttgart 1993, a.a.O., S. 33 f.Google Scholar
  10. 230.
    Diese Sichtweise stammt aus der soziologischen Funktionalanalyse der soziologisch orientierten Organisationstheorie, vgl. ebenda, S. 33 und die dort angegegebene Literatur, z.B. Cancian, F. M.: Functional Analysis: Varieties of Functional Analysis, in: Sills, D. L. (Hrsg.): International Encyclopedia of the Social Sciences, Vol. 6, ohne Verlagsort 1968, S. 23 ff.;Google Scholar
  11. 230a.
    Levy, M. J. jr.: Functional Analysis, in: Sills, D. L. (Hrsg.): International Encyclopedia of the Social Sciences, Vol. 6, ohne Verlagsort 1968, a.a.O., S. 21 ff.;Google Scholar
  12. 230b.
    Nagel, E.: The Structure of Science, New York 1961, S. 520 ff.Google Scholar
  13. 231.
    Vgl. Nagel, E.: The Structure of Science, New York 1961, ebenda.Google Scholar
  14. 232.
    Die Linearität der Funktion Ü = f(x) und ihre positive Steigung sind hier nur exemplarisch gewählt. Die Funktion könnte auch nicht-linear sein und ausschließlich oder unter anderem eine negative Steigung aufweisen. Entscheidend ist, daß sie teilweise unterhalb und teilweise über der kritischen Ausprägung Ükrit verläuft.Google Scholar
  15. 233.
    Vgl. ebenda.Google Scholar
  16. 234.
    Vgl. Kapitel 2.1.4.1.Google Scholar
  17. 235.
    Vgl. Barnard, C. I.: The Functions of the Executive, Cambridge 1938.Google Scholar
  18. 236.
    Vgl. Staehle, W. H.: Management, The Functions of the Executive, Cambridge 1938 a.a.O., S. 399.Google Scholar
  19. 237.
    Simon, H. A.; Smithburg, D. W.; Thompson, V. A.: Public Administration, New York 1950, S. 381 f.,Google Scholar
  20. 237a.
    zitiert in Kirsch, W.: Einführung ..., Public Administration, New York 1950,a.a.O., S. 31.Google Scholar
  21. 237b.
    Vgl. zur Anreiz-Beitrags-Theorie auch Simon, H. A.: Administrative Behavior. A Study of Decision-Making Processes in Administrative Organizations. 3. Auflage, New York 1976, S. 110 ff.,Google Scholar
  22. 237c.
    March, J. G.; Simon, H. A.: Organizations, 2. Auflage, New York, London 1959, S. 84 ff.;Google Scholar
  23. 237d.
    Barnard, C. I.: The Functions of the Executive, a.a.O., 1959, S. 92 f.Google Scholar
  24. 238.
    Vgl. Kirsch, W.: Einführung ..., a.a.O., 1959, S. 130 f.Google Scholar
  25. 239.
    Eine Kerngruppe oder ein Kernorgan einer Organisation ist die zur Autorisierung eines Entscheidungsprozesses legitimierte Gruppe oder Person, vgl. Kirsch, W.: Einführung ..., a.a.O., S. 55.Google Scholar
  26. 240.
    Einen Überblick über die Kritik gibt z.B. Staehle, W.H.: Management, a.a.O., S. 402, der sich an Ortmann und Dorow anlehnt, vgl. Ortmann, G.: Unternehmungsziele als Ideologie, Köln 1976 und Dorow, W.: Unternehmungspolitik, Stuttgart etc. 1982.Google Scholar
  27. 241.
    Es handelt sich bei dem Definiendum „Güter sui generis“ um eine neue Begriffslegung, die ausdrücken soll, daß es sich um Mittel zur Bedürfnisbefriedigung eigener Art handelt.Google Scholar
  28. 242.
    Andere Klassifikationsansätze für Güter werden beispielsweise von Woll dargestellt, vgl. Woll, A.: Wirtschaftslexikon, a.a.O., S. 299 f. Sie sind auf andere Problemstellungen ausgerichtet und deshalb nicht geeignet. Aus diesem Grund wird ein selbst entwickelter Klassifikationsansatz verfolgt.Google Scholar
  29. 243.
    öffentliche Güter sind Güter, bei denen eine bestimmte Menge von vielen oder sogar allen interessierten Wirtschaftssubjekten genutzt werden kann. Für diese Güter besteht eine Nicht-Rivalität bei der Nutzung. Vgl. Herberg, H.: Preistheorie: eine Einführung in die MikroÖkonomik, Stuttgart, Berlin, Köln, Mainz 1985, S. 331 f.Google Scholar
  30. 244.
    Einzelne von der Nutzung auszuschließen, ist häufig zu kostspielig oder nicht angebracht. Vgl. ebenda, S. 332.Google Scholar
  31. 245.
    Aus volkswirtschaftlicher Sicht handelt es sich z.B. um öffentliche Güter, bei denen es unmöglich ist, einzelne von der Nutzung auszuschließen, wie beispielsweise Landesverteidigung oder öffentliche Sicherheit. Hinzu kommen die freien Güter, die im Gegensatz zu knappen Gütern unbegrenzt verfügbar sind. Vgl. ebenda, S. 332 und S. 19. Diese Klassifikation erscheint aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht geeignet, weil sie sich auf die Gesamtversorgung einer Volkswirtschaft bezieht. Deshalb sei lediglich kurz auf den Begriff des öffentliches Gutes hingewiesen. Der Begriff des Gutes sui generis soll wesentlich weiter gefaßt werden.Google Scholar
  32. 246.
    Materielle Güter sind auf Märkten handelbar.Google Scholar
  33. 247.
    Diese Unterscheidung erfolgt in Anlehnung an die Begriffe der extrinsischen und intrinsischen Belohnung, die z.B. im Rahmen der Motivationstheorie von Porter/Lawler verwendet werden. Vgl. Porter, L.W.; Lawler, E. E.: Managerial attitudes and performance, Homewood 1968, S. 165.Google Scholar
  34. 248.
    Vgl. Kapitel 3.1.1.2.Google Scholar
  35. 249.
    Handeln beispielsweise die Arbeitnehmer einer Organisation höhere Löhne aus, um ihr eigenes Anreiz-Beitrags-Gleichgewicht herzustellen, verschlechtert dies die Vermögenssituation der Organisation. Diese Verschlechterung könnte sich z.B. negativ auf die Anreize der Eigenkapitalgeber auswirken, wenn diese demzufolge geringere Ausschüttungen bekommen. Hier verschiebt sich das Anreiz-Beitrags-Ungleichgewicht von den Arbeitnehmern auf die Eigenkapitalgeber.Google Scholar
  36. 250.
    Dies wird der Fall sein, wenn die betroffene Teilnehmergruppe selbst zu den Entscheidungsträgern der Organisation gehört oder auf diese (die Kerngruppe) als Satellitengruppe Einfluß ausüben kann.Google Scholar
  37. 251.
    Beispielsweise könnten Anreize in Form von Wirtschaftsgütern durch zuvor nicht wahrgenommene Güter sui generis ersetzt werden.Google Scholar
  38. 252.
    Diese ist nicht gleichzusetzen mit dem temporär gestörten Anreiz-Beitrags-Ungleichgewicht eines sich als Anpasser verhaltenden Teilnehmers.Google Scholar
  39. 253.
    Bei den Sicherheitbeständen kann es sich sowohl um Bestände an Sachgütern als auch um Geldbestände handeln. Letztere werden in der betriebswirtschaftlichen Teildisziplin „Finanzwirtschaft“ unter den Begriffen Zahlungsfähigkeit und Liquidität diskutiert. Vgl. beispielweise Perridon, L.; Steiner, M.: Finanzwirtschaft der Unternehmung, 4. Auflage, München 1986, S. 14 ff.Google Scholar
  40. 254.
    Vgl. z.B Wöhe, G.: Einführung ..., a.a.O., S. 751. Hier sei jedoch angemerkt, daß diese für Unternehmen typische Situation in Nonprofít-Organisationen nicht unbedingt unterstellt werden kann. Die monetären Beiträge der Teilnehmer sind nicht in jeder Organisation zeitlich mit der Verteilung des Outputs verknüpft. Finanzierungsformen wie Spenden oder Mitgliedsbeiträge lassen einen solchen Finanzierungsbedarf nur selten entstehen, da sie in der Regel zeitlich vor der Leistungserstellung erbracht werden.Google Scholar
  41. 255.
    Vgl. Young, D. W.: ‘Nonprofits’ need surplus too, a.a.O., S. 124.Google Scholar
  42. 256.
    Vgl. Wöhe, G.: Einführung ..., a.a.O., S. 361.Google Scholar
  43. 257.
    Sie wird auch als Theorie der Unternehmung bezeichnet. Vgl. Schumann, J.: Grundzüge der mikroökonomischen Theorie, 6. Auflage, Berlin, Heidelberg, New York, Tokyo 1992, S. 133 ff.Google Scholar
  44. 258.
    Vgl. ebenda, Schumann, J.: Grundzüge der mikroökonomischen Theorie, 6. Auflage, Berlin, Heidelberg, New York, Tokyo 1992, S. 136.Google Scholar
  45. 259.
    Der homo oeconomicus ist die Fiktion eines Menschen, „...der sich von nichts anderem als der rationalen Zielsetzung leiten läßt, stets nur den Gewinn und den eigenen Nutzen zu mehren.“ Stieger, H.: Wirtschaftswissenschaft heute — Grundlagen und ökonomische Kernfragen, München, Wien 1986, S. 17.Google Scholar
  46. 260.
    Vgl. ebenda und bei Schumann, J.: Grundzüge ..., Wirtschaftswissenschaft heute — Grundlagen und ökonomische Kernfragen, München, Wien 1986, a.a.O., S. 136.Google Scholar
  47. 261.
    Vgl. Schumann, J.: Grundzüge ..., Wirtschaftswissenschaft heute — Grundlagen und ökonomische Kernfragen, München, Wien 1986,a.a.O., S. 211 ff.Google Scholar
  48. 262.
    Gutenberg, E.: Grundlagen ..., Wirtschaftswissenschaft heute — Grundlagen und ökonomische Kernfragen, München, Wien 1986,a.a.O., S. 464. Vgl. auch Gutenbergs Habilschrift, in der er das Ertragsprinzip vom Rationalprinzip abgrenzt, derselbe: Die Unternehmung als Gegenstand ..., a.a.O., S. 32 ff.Google Scholar
  49. 263.
    Vgl. Kirsch, W.: Unternehmenspolitik: Von der Zielforschung zum strategischen Management, München 1981, S. 14.Google Scholar
  50. 264.
    Kirsch, W.: Unternehmenspolitik: Von der Zielforschung zum strategischen Management, München 1981, Ebenda, S. 5.Google Scholar
  51. 265.
    Vgl. Heinen, E.: Das Zielsystem ..., Unternehmenspolitik: Von der Zielforschung zum strategischen Management, München 1981, a.a.O., S. 191.Google Scholar
  52. 266.
    Vgl. Heinen, E.: Das Zielsystem ..., Unternehmenspolitik: Von der Zielforschung zum strategischen Management, München 1981, a.a.O., S. 191.ebenda.Google Scholar
  53. 267.
    Vgl. Heinen, E.: Das Zielsystem ..., Unternehmenspolitik: Von der Zielforschung zum strategischen Management, München 1981, a.a.O., S. 191.ebenda.Google Scholar
  54. 268.
    Übersetzt zitiert in Heinen, E.: Das Zielsystem ..., 1981 a.a.O., S. 191. Vgl. Simon, H. A.: A Comparison of Organization Theories, in: Review of Economic Studies, Vol. XX 1952/53, S. 44.Google Scholar
  55. 269.
    Übersetzt zitiert in Heinen, E.: Das Zielsystem ..., 1952 a.a.O., S. 191. „The human actors in organization were viewed primarily as „instruments“ that could be described in terms of a few physiological and simple psychological properties.“ March, J. G.; Simon, H. A.: Organizations, a.a.O., S. 210.Google Scholar
  56. 270.
    Vgl. Heinen, E.: Das Zielsystem ..., a.a.O., S. 191.Google Scholar
  57. 270a.
    Zur Klassifikation der Produktionsfaktoren vgl. Gutenberg, E.: Grundlagen ..., a.a.O., S 1 ff.Google Scholar
  58. 271.
    Vgl. Heinen, E.: Das Zielsystem ..., a.a.O., S. 191.Google Scholar
  59. 272.
    Diese Zielhypothese vertrat bereits Gutenberg, E.: Die Unternehmung als Gegenstand ..., a.a.O., S.32.Google Scholar
  60. 273.
    Vgl. z.B. Kirsch, W.: Gewinn und Rentabilität, Wiesbaden 1968 oderGoogle Scholar
  61. 273a.
    Kupsch, P.: Unternehmungsziele, Stuttgart, New York 1979, S. 41. Schon Gutenberg behandelte die Zielgröße der Eigenkapitalrentabilität im Rahmen der Diskussion um den Mindestgewinn,Google Scholar
  62. 237b.
    vgl. Gutenberg, E.: Die Unternehmung als Gegenstand ..., a.a.O., S. 138 ff.Google Scholar
  63. 274.
    Vgl. Kupsch, P.: Unternehmungsziele, a.a.O., S. 42.Google Scholar
  64. 275.
    Diese Hypothese vertritt auch Kupsch, P.: Unternehmungsziele, a.a.O., S. 42.Google Scholar
  65. 276.
    Unter anderen Prämissen, beispielsweise unter Berücksichtigung, daß mehrere Unternehmer existieren können, ergeben sich andere Ergebnisse, vgl. Kirsch, W.: Unternehmenspolitik ..., a.a.O., S. 1; derselbe: Gewinn und Rentabilität, a.a.O., S. 1 ff.Google Scholar
  66. 277.
    Diese Aussage gilt nur unter den Modellbedingungen. Sie sei nicht als Hypothese über das reale Entscheidungsverhalten von Unternehmern mißverstanden.Google Scholar
  67. 278.
    Vgl. Gutenberg, E.: Die Unternehmung als Gegenstand ..., a.a.O., S. 30 ff.Google Scholar
  68. 279.
    Vgl. Kupsch, P.: Unternehmungsziele, a.a.O., S. 42.Google Scholar
  69. 280.
    Vgl. ebenda.Google Scholar
  70. 281.
    Vgl. ebenda.Google Scholar
  71. 282.
    Zum Begriff des Wirtschaftlichkeitsprinzips vgl. z.B. Schweitzer, M.: Gegenstand der Betriebswirtschaftslehre, a.a.O., S. 26 ff. Gutenberg bezeichnete es als wirtschaftliches Prinzip, vgl. Gutenberg, E.: Die Unternehmung als Gegenstand ..., a.a.O., S. 35.Google Scholar
  72. 283.
    Hier würde das in Kapitel 2.3.2.1.2 auf S. 52 angesprochene Ziel- und Steuerungsvakuum in einer Nonprofit-Organisation eintreten, sofern sich die Hypothese von Gutenberg bestätigen läßt, daß eine Nonprofit-Organisation das Wirtschaftlichkeitsprinzip als oberste Entscheidungsmaxime verfolge.Google Scholar
  73. 284.
    Zum Begriff der Produktivität vgl. Lücke, W. (Hrsg.): Investitionslexikon, a.a.O., S. 414.Google Scholar
  74. 285.
    Vgl. ebenda.Google Scholar
  75. 286.
    Dies wurde am Beispiel der Eigenkapitalrentabilitätsmaximierung im Verhältnis zur Gewinnmaximierung verdeutlicht.Google Scholar
  76. 287.
    Gutenberg spricht hier von einer Bewertung der Güter mit Preisen, um die „...qualitativ voneinander verschiedenen Sachdinge, Arbeitsleistungen, Forderungen und dgl....“ miteinander zu verknüpfen. Gutenberg, E.: Die Unternehmung als Gegenstand ..., a.a.O., S. 33.Google Scholar
  77. 288.
    vgl. ebenda.Google Scholar
  78. 289.
    Vgl. ebenda.Google Scholar
  79. 290.
    Zum Zusammenhang zwischen dem Rationalprinzip, dem wirtschaftlichen Prinzip und dem Gewinnprinzip vgl. auch Gutenberg, E.: Die Unternehmung als Gegenstand ..., a.a.O., S. 32 ff.Google Scholar
  80. 291.
    Vgl. Kirsch, W.: Unternehmenspolitik ..., a.a.O., S. 51 ff.Google Scholar
  81. 292.
    Die deskriptive Entscheidungstheorie sei hier als Oberbegriff für Entscheidungstheorien verstanden, die mit Hilfe empirischer Forschungsmethoden versuchen, das reale Entscheidungsverhalten in Organisationen zu beschreiben und zu erklären. Zur ausführlichen Drastellung dieses Begriffs vgl. Bamberg, G.; Coenenberg, A. G.: Betriebswirtschaftliche Entscheidungslehre, 8. Auflage, München 1994, S. 4 ff.Google Scholar
  82. 293.
    Vgl. Heinen, E.: Das Zielsystem ..., 1994, S. 59 ff.Google Scholar
  83. 294.
    Vgl. Heinen, E.: Das Zielsystem ..., 1994,ebenda.Google Scholar
  84. 295.
    Rationalität wird nicht mehr als objektive sondern als subjektive Rationalität verstanden. Es wird dem Tatbestand Rechnung getragen, daß Entscheidungsträger nur unvollkommene Information haben. Da die Informationssuche Kosten verursacht, also selbst die Zielerreichung beeinträchtigt, ihr Nutzen aber ungewiß ist, erscheint es sinnvoll, den Entscheidungsprozeß abzubrechen, wenn eine befriedigende (nicht die optimale) Lösung gefunden ist. Vgl. hierzu March, J. G.; Simon, H. A.: Organizations, a.a.O., S. 137 ff.Google Scholar
  85. 296.
    Echte Mehrzielprobleme liegen bei konfliktären zu extremierenden Zielfunktionen vor. Sie können z.B. durch die Einführung künstlicher Satisfizierungsvorschriften gelöst werden. Zu den Möglichkeiten der Lösung von Mehrzielproblemen vgl. z.B. Zeleny, M.: Multiple Criteria Decision Making, New York et al. 1982, S. 84 ff.Google Scholar
  86. 297.
    Bei unvollkommener Information besteht eine mögliche Entscheidungsstrategie darin, den Suchprozeß dann abzubrechen, wenn eine zufriedenstellende Alternative gefunden ist. Die eigentlich zu extremierenden Zielfunktionen werden mit begrenzten Zielvorschriften versehen, um diese zufriedenstellende Lösung zu definieren. Zu den entsprechenden Theorien der begrenztrationalen Wahl vgl. z.B. Staehle, E.: Management, 1982, S. 486 f.Google Scholar
  87. 298.
    „No one in his right mind will satisfice if he can just as well optimize.“ Simon, H. A.: Science of the Artificial, MIT Press, Cambridge 1969, zitiert in Zeleny, M.: Multiple Criteria Decision Making, a.a.O., S. 63.Google Scholar
  88. 299.
    Vgl. Gutenberg, E.: Über einige Fragen der neueren Betriebswirtschaftslehre, in: ZfB, 36. Jg. März 1966, Ergänzungsheft, S. 1–17, hier S. 4.Google Scholar
  89. 300.
    Diese wird z.B. von Katona und Simon vertreten, vgl. Katona, G.: Psychological Analysis of Economic Behavior, New York et al. 1951;Google Scholar
  90. 300a.
    vgl. Simon, H. A.: Models of Man, New York 1957. Zitiert in Gutenberg, E.: Über einige Fragen ..., a.a.O., hier S. 4.Google Scholar
  91. 301.
    Vgl. Gutenberg, E.: Über einige Fragen ..., a.a.O., S. 5. Gutenberg greift hier offenbar auf den Erklärungsansatz der Theorie der Systembedürfhisse zurück.Google Scholar
  92. 302.
    Dieser Schlußfolgerung kann u.a. vor dem Hintergrund der Theorie der Systembedürfnisse nicht widerspruchslos gefolgt werden. Die von Gutenberg angeführten Erklärungen für die Existenz des Gewinnziels fuhren auf der Organisationszielebene lediglich zu einer Satisfizierungsvorschrift für die Gewinnzielvariable. Gutenberg geht offenbar davon aus, daß das gewünschte Niveau in jedem Fall kritisch ist und ein Unternehmen sich folglich wie ein Gewinnmaximierer verhält. Nur unter dieser Voraussetzung erscheint seine Schlußfolgerung plausibel.Google Scholar
  93. 303.
    Gutenberg, E.: Über einige Fragen ..., a.a.O., S. 6.Google Scholar
  94. 304.
    Vgl. z.B. Wicke, L.; Haasis, H.-D.; Schafhausen, F.; Schulz, W.: Betriebliche Umweltökonomie: eine praxisorientierte Einführung, München 1992, S. 40. Diese Art der Berücksichtigung ökologischer Ziele wird als defensives Umweltschutzkonzept bezeichnet.Google Scholar
  95. 305.
    Vgl. Wicke, L.; Haasis, H.-D.; Schafhausen, F.; Schulz, W.: Betriebliche Umweltökonomie: eine praxisorientierte Einführung, München 1992, ebenda.Google Scholar
  96. 306.
    Vgl. z.B. Kirsch, W.: Unternehmenspolitik ..., 1992, S. 1. oder Heinen, E.: Das Zielsystem ..., a.a.O., S. 44.Google Scholar
  97. 307.
    Die Autoren nennen hier weitere Untersuchungen aus den 70er Jahren, die die Dominanzhypothese bestätigen.Google Scholar
  98. 308.
    Fritz, W.; Förster, F.; Raffée, H.; Silberer, G.: Unternehmensziele in Industrie und Handel — Eine empirische Untersuchung zu Inhalten, Bedingungen und Wirkungen von Unternehmenszielen, in: DBW 45 (1985) 4, S. 375 – 395, hier S. 379.Google Scholar
  99. 309.
    Vgl. Fritz, W.; Förster, F.; Raffée, H.; Silberer, G.: Unternehmensziele in Industrie und Handel — Eine empirische Untersuchung zu Inhalten, Bedingungen und Wirkungen von Unternehmenszielen, in: DBW 45 (1985) 4, ebenda, S. 390.Google Scholar
  100. 310.
    Die Autoren räumen selbst ein, daß sie die Festlegung von Unternehmenszielen in enge Verbindung mit der strategischen Planung stellen, vgl. ebenda, S. 375.Google Scholar
  101. 311.
    Gemeint sind beispielsweise die Prämissen über das Verhalten des Unternehmers als homo oeconomicus. Vgl. Kapitel 3.1.2.1.Google Scholar
  102. 312.
    Es lassen sich z.B. die Theorien der begrenztrationalen Wahl, das Modell des Inkrementalismus, das Konflikt-Modell der Entscheidung, das Politik-Modell der Entscheidung und das Modell der organisierten Anarchie unterscheiden, vgl. Staehle, W. H.: Management..., a.a.O., S.486 ff.Google Scholar
  103. 313.
    Vgl. Kirsch, W.: Unternehmenspolitik ..., a.a.O., S. 44.Google Scholar
  104. 314.
    Vgl. Kirsch, W.: Unternehmenspolitik ..., a.a.O., S. 49.Google Scholar
  105. 315.
    Vgl. ebenda, S. 69.Google Scholar
  106. 316.
    Vgl. ebenda.Google Scholar
  107. 317.
    Vgl. ebenda, S. 44.Google Scholar
  108. 318.
    Vgl. ebenda, S. 69.Google Scholar
  109. 319.
    Vgl. ebenda.Google Scholar
  110. 320.
    Vgl. ebenda.Google Scholar
  111. 321.
    Vgl. Staehle, W. H.: Management..., a.a.O., S. 495.Google Scholar
  112. 322.
    Vgl. ebenda.Google Scholar
  113. 323.
    Vgl. Kapitel 3.1.2.4.Google Scholar
  114. 324.
    vgl. Fritz, W.; Förster, F.; Raffée, H.; Silberer, G.: Unternehmensziele..., a.a.O., S. 379.Google Scholar
  115. 325.
    Vgl. Kapitel 3.1.1.3 und 3.1.2.2.Google Scholar
  116. 326.
    Die Vorüberlegungen bei der Kritik der Theorie der Unternehmung in Kapitel 3.1.2.4 haben gezeigt, daß die Satisfizierung keinen Widerspruch zur Extremierung darstellt.Google Scholar
  117. 327.
    Zum Einbezug von Anspruchsniveaus in die Zielplanung vgl. z.B. Kahle, E.: Zielplanung durch Anspruchsanpassung, in: Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, 1971, Heft 11, S. 623 – 643.Google Scholar
  118. 328.
    Vgl. Pritzl, M.: Die Bedeutung der Zielklarheit für die Führungskräfte des Unternehmens — eine empirische Analyse, München 1987, S. 1 ff.Google Scholar
  119. 329.
    Zu Management by objectives vgl. z.B. Steinle, C.: Managementprinzipien, in: Corsten, H. (Hrsg.): Lexikon der Betriebswirtschaftslehre, 3. Auflage, München, Wien 1995, S. 599 – 604, hier S. 603 f.Google Scholar
  120. 330.
    Ein Wandel formulierter Ziele der Organisation kann sich nur auf der untergeordneten Entscheidungszielebene auswirken. Hier ist es denkbar, daß bei erreichter Satisfizierungsvorschrift des Gewinnziels einer Abteilung oder eines Geschäftsbereichs andere Ziele in den Vordergrund treten und das Gewinnziel seine Bedeutung als Entscheidungsziel verliert. Auf der Entscheidungszielebene kann es also zu einem Wandel der Zielvorschrift und der Zielvariablen kommen.Google Scholar
  121. 331.
    Vgl. z.B. Fritz, W.; Förster, F.; Raffée, H.; Silberer, G.: Unternehmensziele ..., a.a.O., S. 375 ff.Google Scholar
  122. 332.
    Mit Zieldominanz ist die Stärke der Gewichtung eines Ziels gemeint. Ein Ziel dominiert die anderen, wenn sein Zielgewicht stärker ist als die Summe der Zielgewichte der anderen Ziele.Google Scholar
  123. 333.
    Vgl. zu dieser Interpretation des Begriffs „Nonprofit-Organisation“ Kapitel 2.3.1.3.Google Scholar
  124. 334.
    Beispielsweise werden im Konflikt-Modell der Entscheidung, im Politik-Modell der Entscheidung und im Modell der organisierten Anarchie keine rationalen Entscheidungsprozesse unterstellt. Es liegt kein einheitliches Zielsystem vor. Vgl. Staehle, W. H.: Management..., a.a.O., S. 495.Google Scholar
  125. 335.
    Vgl. Kirsch, W.: Unternehmenspolitik ..., a.a.O., S. 76.Google Scholar
  126. 336.
    Vgl. ebenda.Google Scholar
  127. 337.
    Vgl. ebenda, S. 80.Google Scholar
  128. 338.
    Vgl. ebenda.Google Scholar
  129. 339.
    Vgl. Hauschildt, J.: „Ziel-Klarheit“ oder „kontrollierte Zielunklarheit“ in Entscheidungen?, in: Witte, E. (Hrsg.): Der praktische Nutzen empirischer Forschung, Tübingen 1981, S. 305 – 322, hier S. 313 ff.Google Scholar
  130. 340.
    Vgl. Hauschildt, J.: „Ziel-Klarheit“ oder „kontrollierte Zielunklarheit“ in Entscheidungen?, in: Witte, E. (Hrsg.): Der praktische Nutzen empirischer Forschung, Tübingen 1981, S. 305 – 322,ebenda.Google Scholar
  131. 341.
    Vgl. Hauschildt, J.: „Ziel-Klarheit“ ..., a.a.O., S. 314.Google Scholar
  132. 342.
    Vgl. ebenda.Google Scholar
  133. 343.
    Vgl. Kirsch, W.: Unternehmenspolitik ..., a.a.O., S. 80.Google Scholar
  134. 344.
    Zum Begriff der Koalition vgl. z.B. Neal, F. W.: Coalition, in: Gould, J.; Kolb, W. L. (Hrsg.): A Dictionary of the Social Sciences, Glencore 1964, S. 97 f. Eine Koalition kann als Gruppe von Teilnehmern definiert werden, die sich auf gemeinsame Ziele oder auf eine gemeinsame Mittelentscheidung einigen. Sie setzt sich aus Gruppen oder einzelnen Teilnehmern mit unterschiedlichen Interessen zusammen.Google Scholar
  135. 345.
    Vgl. Cyert, R. M.; March, J. G.: A Behavioral Theory ..., 1964, S. 117.Google Scholar
  136. 346.
    Vgl. Cyert, R. M.; March, J. G.: A Behavioral Theory ..., 1964, ebenda, S. 78 f.Google Scholar
  137. 347.
    Vgl. Cyert, R. M.; March, J. G.: A Behavioral Theory ..., 1964, ebenda, S. 79.Google Scholar
  138. 348.
    Vgl. Cyert, R. M.; March, J. G.: A Behavioral Theory ..., 1964, ebenda.Google Scholar
  139. 349.
    Vgl. Staehle, W. H.: Management..., 1964, a.a.O., S. 488 ff.Google Scholar
  140. 350.
    Vgl. Staehle, W. H.: Management..., 1964, ebenda, S. 495.Google Scholar
  141. 351.
    Vgl. ebenda. Moderne „bargaining“-Theorien, die auf spieltheoretischer Basis entwickelt sind und dem Politikmodell der Entscheidung entsprechen, fassen beispielsweise die Gleichgewichtsbestimmung zwischen den verschiedenen Zielvorstellungen der Teilnehmergruppen als kooperatives Spiel auf, bei dem ohne Einführung von Schlichtungsregeln in der Regel keine eindeutige rationale Lösung determiniert werden kann. Vgl. Kirsch, W.: Unternehmenspolitik ..., a.a.O., S. 51 ff. und die dort angegebene Literatur. Auf die Annahme eines konsistenten, von den Teilnehmern ausgehandelten gemeinsamen Zielsystems wird vollkommen verzichtet.Google Scholar
  142. 352.
    Vgl. z.B. Kahle, E.: Betriebliche Entscheidungen, a.a.O., S. 156 ff.Google Scholar
  143. 353.
    Vgl. Schein, E. H.: Organizational Culture and Leadership, Washington et al. 1985, S. 9 ff.Google Scholar
  144. 354.
    In kleineren mittelständischen Unternehmen ist es beispielsweise durchaus vorstellbar, daß eine zentrale Machtstruktur herrscht.Google Scholar
  145. 355.
    Die Formulierung von Zielen der Organisation kann als Handlungsalternative der Kerngruppe dennoch sinnvoll sein, da Zielformulierung neben einer Maßstabsfunktion z.B. auch eine Motivationsfunktion haben kann. Da dies nicht zu dem hier behandelten Thema der Organisationsziele gehört, wird auf die Effizienz der Formulierung von Zielen der Organisation nicht weiter eingegangen. Vgl. zu diesem Thema z.B. Pritzl, M.: Die Bedeutung der Zielklarheit..., a.a.O., S. 1 ff.Google Scholar
  146. 356.
    Vgl. Wunderer, R.; Grunwald, W.: Führungslehre, Band 1, a.a.O., S. 409 ff.Google Scholar
  147. 357.
    Vgl. Plesser, H.: Was machen die Unternehmer?, Freiburg 1974, Abb. I-6–5, zitiert in Wunderer, R.; Grunwald, W.: Führungslehre, Band 1, a.a.O., S. 409.Google Scholar
  148. 358.
    Exemplarisch sei die Wahl der kostenminimalen Bestellmenge genannt.Google Scholar
  149. 359.
    Eine realitätsnahe Prognose der Gewinnwirkung ist bei anderen Entscheidungsproblemen, z.B. . bei der Einführung neuer Organisationsstrukturen, mit Schwierigkeiten behaftet. Im folgenden sind nur diejenigen Entscheidungsprobleme gemeint, bei denen das Gewinnziel operational ist.Google Scholar
  150. 360.
    Organisatorische Entscheidungsträger können in diesen Fällen von der Betriebswirtschaftslehre Prognosemodelle erwarten, die in der Lage sind, die Konsequenzen von Handlungsalternativen im Hinblick auf diese Zielvariablen abzuschätzen. Darüberhinaus benötigen sie allgemeine Entscheidungsmodelle zur Lösung von Mehrzielproblemen, um rational im Sinne von zielorientiert handeln zu können. Falls keine zielorientierten Entscheidungen gewünscht sind, bietet die entscheidungsorientierte Betriebswirtschaftslehre Abstimmungsregeln für Mehrpersonen-Entscheidungen an. Zur Lösung von Mehrpersonen-Mehrzielentscheidungen existieren bereits vielfältige Lösungsvorschläge, vgl. z.B. Zeleny, M.: Multiple Criteria Decision Making, a.a.O.; Kahle, E.: Entscheidungen bei multivariablen Zielsystemen (MCDM), in: WiST 1988, S. 164 – 171.Google Scholar
  151. 361.
    Vgl. Kapitel 3.1.2.4.Google Scholar
  152. 362.
    Vgl. Kapitel 2.3.2.1.2.Google Scholar
  153. 363.
    Unter Formalzielen werden abstrakte Ziele verstanden, die unterschiedlich konkretisiert werden können, während Sachziele oder materielle Ziele bereits auf konkrete Handlungen verweisen. Vgl. Burla, S.: Rationales Management ..., a.a.O., S. 73 und Raffée, H.: Grundprobleme ..., a.a.O., S. 123.Google Scholar
  154. 364.
    Vgl. Corsten, H. (Hrsg.): Lexikon der Betriebswirtschaftslehre, a.a.O., S. 949.Google Scholar
  155. 365.
  156. 366.
    Vgl. Heinen, E.: Industriebetriebslehre, a.a.O., S. 914. Heinen bezeichnet das Sachziel als Betriebszweck.Google Scholar
  157. 367.
  158. 368.
    Horak, C.: Controlling ..., a.a.O., S. 21.Google Scholar
  159. 369.
    Vgl. ebenda, zitiert aus Roggo, J.: Konzeptionelle Grundlagen für ein strategisches Management in Wirtschaftsverbänden, Dissertation, Freiburg 1983, S. 81 ff.Google Scholar
  160. 370.
    Das Formalziel definiert Horak in Anlehnung an Kosiol als Lenkungsziel und generellen Imperativ einer Organisation, vgl. Horak, C.: Controlling ..., a.a.O., S. 21. Dies entspricht dem hier vertretenen Verständnis von eigenständigen Organisationszielen.Google Scholar
  161. 371.
    Dies ist auch ein Problem des oben beschriebenen Sachzielbegriffs im engen Sinne.Google Scholar
  162. 372.
    Vgl. Kapitel 2.3.2.1.2.Google Scholar
  163. 373.
    Zur Diskussion um den Produktbegriff vgl. z.B. Brockhoff, K.: Produktpolitik, 3. Auflage, Stuttgart, New York 1993.Google Scholar
  164. 374.
    Vgl. Kapitel 3.1.1.3.1, Klassifikation der Anreize und Beiträge.Google Scholar
  165. 375.
    Vgl. Brunn, M; Tilmes, J.: Social Marketing, 2. Auflage, Stuttgart u.a. 1994, S. 108.Google Scholar
  166. 376.
    Vgl. Einblicke und Ausblicke, Jahresbericht 1994/1995 der Diakonischen Heime in Kästorf e.V., der Diakonischen Betriebe Kästorf GmbH, und der Stiftung Wohnen und Beraten in Braunschweig, S. 11 ff.Google Scholar
  167. 377.
    Diese wird durch die Diakonischen Betriebe Kästorf GmbH angeboten, vgl. ebenda, S. 25 ff.Google Scholar
  168. 378.
    Zur Bedeutung des Werkes von Kotler vgl. Bruhn, M.;Tilmes, J.: Social Marketing, a.a.O., S. 17.Google Scholar
  169. 379.
    Als Objective sieht Kotler eine bedeutende Variable an, die die Organisation hervorhebt, z.B. den Marktanteil, die Rentabilität oder das Ansehen der Organisation. Vgl. Kotler, P.: Marketing for Nonprofit Organizations, 2. Auflage, Englewood Cliffs 1982, S. 160. Dies ist nach dem hier verfolgten Begriffsverständnis eine Organisationszielvariable.Google Scholar
  170. 380.
    Ein Goal ist ein bestimmtes Objective mit Angabe der Größenordnung, der Zeit, in der es erfüllt werden soll und dem Verantwortlichen für die Zielerreichung. Vgl. ebenda, S. 161. Es stellt also ein Organisationsziel mit Angabe der Zeitpräferenz, mit einer begrenzten Zielvorschrift und einem für seine Erreichung verantwortlichen Entscheidungsträger dar.Google Scholar
  171. 381.
    Vgl. Kotler, P.: Marketing ..., a.a.O., S. 160.Google Scholar
  172. 382.
    Vgl. ebenda.Google Scholar
  173. 383.
    Zur Formulierung des Sachziels als Mission im Rahmen des strategischen Managements einer Nonprofit-Organisation vgl. z.B. Oster, S. M.: Strategic Management..., a.a.O., S. 17 ff.Google Scholar
  174. 384.
    Vgl. Kapitel 2.3.1.2.1.Google Scholar
  175. 385.
    Dreiecks-Tauschverhältnisse liegen vor, wenn eine Organisation ein Produkt an einen Leistungsempfänger abgibt, der nicht selbst zahlt, sondern bei der Zahlung durch einen Kostenträger (z.B. eine Versicherung oder die öffentliche Hand) vertreten wird.Google Scholar
  176. 386.
    Ein Mitarbeiter eines Vereins zum Schutz der Menschenrechte wird beispielsweise einen Anreiz darin sehen, daß anderen Menschen durch die Dienstleistungen des Vereins (z.B. durch Briefaktionen) geholfen wird.Google Scholar
  177. 387.
    Je wirkungsvoller die Dienstleistungen des eben genannten Vereins sind, desto motivierter ist wahrscheinlich der Mitarbeiter, sich engagiert für diese Dienstleistungen einzusetzen.Google Scholar
  178. 388.
    Vgl. Kapitel 3.1.2.2.Google Scholar
  179. 389.
    Vgl. Kapitel 3.2.1.Google Scholar
  180. 390.
    Zur Simultanplanung vgl. Corsten, H. (Hrsg.): Lexikon der Betriebswirtschaftslehre, a.a.O. S. 794.Google Scholar
  181. 391.
    Zur Produktionsablaufplanung vgl. z.B. Kahle, E.: Produktion, 4. Auflage, München, Wien 1996, S. 212 ff.Google Scholar
  182. 392.
    Z.B. sei das Entscheidungsproblem der Losgrößenplanung genannt, bei der unter der Zielsetzung der Kostenminimierung der Gesamtbedarf des zu erzeugenden Produktes als fixe Größe betrachtet wird, vgl. ebenda, S. 214 f.Google Scholar
  183. 394.
    Die Annahmen über die Gewinnfunktionen bei unterschiedlichen Marktformen sind der MikroÖkonomik entnommen. Vgl. z.B. Schumann, J.: Grundzüge der mikroökonomischen Theorie ..., a.a.O., S. 133 ff.Google Scholar
  184. 395.
    Vgl. Kapitel 2.3.2.1.3.Google Scholar
  185. 396.
    Vgl. ebenda.Google Scholar
  186. 397.
    Zur Bedeutung der Nondistribution-Constraint in den USA vgl. z.B. Oster, S. M.: Strategic Management ..., a.a.O., S. 4 ff.Google Scholar
  187. 398.
    vgl. §§ 51 bis 68, EGAO (Nr. 800a).Google Scholar
  188. 399.
    Vgl. § 52, EGAO (Nr. 800a).Google Scholar
  189. 400.
    Vgl. § 53, EGAO (Nr. 800a).Google Scholar
  190. 401.
    Vgl. § 54, EGAO (Nr. 800a).Google Scholar
  191. 402.
    Vgl. § 55, EGAO (Nr. 800a).Google Scholar
  192. 403.
    Vgl. ebenda.Google Scholar
  193. 404.
  194. 405.
  195. 406.
  196. 407.
    Es ist durchaus zulässig, daß sich die Träger ihre Arbeitsleistung in der Organisation marktüblich vergüten lassen, vgl. § 55, EGAO (Nr. 800a): „Die Körperschaft darf keine Person ... durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.“Google Scholar
  197. 408.
    Die Träger haben Anspruch auf Rückzahlung des durch sie eingebrachten Eigenkapitals, vgl. § 55, EGAO (Nr. 800a).Google Scholar
  198. 409.
    Gemäß der Abgabenordnung darf lediglich eine Rückzahlung in Höhe der in Form von Wirtschaftsvermögen geleisteten Beiträge der Träger, also eine Rückzahlung des selbst eingebrachten Eigenkapitals erfolgen. Vgl. § 55, EGAO (Nr. 800a). Organisationsgewinn liegt in diesem Fall vor, wenn darüber hinaus weiteres Wirtschaftsvermögen vorhanden ist.Google Scholar
  199. 410.
    Der Gesetzgeber versucht hier, durch eine zusätzliche Bedingung sicherzustellen, daß der Verzehr dem steuerbegünstigten Zweck zugute kommt. „Die Körperschaft darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.“ § 55, EGAO (Nr. 800a).Google Scholar
  200. 411.
    Zu den Verwendungsmöglichkeiten des Organisationsgewinns vgl. auch Metzler, W.: Eine ökonomische Theorie caritativer Organisationen, Bern, Stuttgart 1990, S. 34. Metzler nennt die folgenden Möglichkeiten: Akkumulieren des Vermögens der Organisation, Verwendung für die durch den Organisationszweck begünstigten Teilnehmer, Konsum durch technische Ineffizienz.Google Scholar
  201. 412.
    Steuerbegünstigte Rechtsformen sind z.B. der nicht-wirtschaftliche Verein oder die Stiftung, vgl. EGAO (Nr. 800a).Google Scholar
  202. 413.
    Vgl. §§ 59–62, EGAO (Nr. 800a).Google Scholar
  203. 414.
    Vgl. § 64, EGAO (Nr. 800a).Google Scholar
  204. 415.
    Vgl. §§ 63–68, EGAO (Nr. 800a).Google Scholar
  205. 416.
    Vgl. § 10b EStG.Google Scholar

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Marion Schulze

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