Advertisement

Einleitung

  • Gerold F. Engenhardt
Chapter
  • 106 Downloads
Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Das Thema “Macht der Banken”1 wird in Deutschland seit langem diskutiert. So ging bereits der Aktienrechtsreform von 1965 ein umfassender Austausch von Argumenten voraus, der das Für und Wider einer starken Stellung des Kreditwesens umfaßte. Ein weiterer Meilenstein in dieser nicht zu enden wollenden Diskussion war das 1. Hauptgutachten “Mehr Wettbewerb ist möglich” der Monopolkommission aus dem Jahre 1976, die dieses Thema ebenfalls ausführlich behandelte und entsprechende Lösungsvorschläge aufzeigte. Im Jahr 1979 legte die Studienkommission “Grundsatzfragen der Kreditwirtschaft” ihren umfassenden Bericht vor, der ebenfalls Möglichkeiten der Begrenzung der “Macht der Banken” beinhaltet. Im Jahre 1986 äußerte sich der wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft zu diesem Thema. Das Ergebnis all dieser Untersuchungen, Anhörungen, Diskussionen und Beschlüsse ist einmütig. Alle votieren dafür, den Einfluß der Banken zurückzudrängen oder zu beschränken.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Die Diskussion über die Macht der Banken ist vor allen Dingen eine Diskussion über die Macht der drei Großbanken Deutsche Bank AG, Dresdner Bank AG und Commerzbank AG, wobei die Deutsche Bank AG eine dominierende Rolle einnimmt. Im weiteren Verlauf der Dissertation wird der Begriff “Großbanken” synonym für diese drei Institute verwendet. Vgl. Zitzelsberger, G. (Kreditwirtschaft, 1989), S.24; in Kreisen der F.D.P., die sich in der Koalitionsarbeitsgruppe “Bankenmacht” im Jahre 1989 besonders hervorgetan hat, wird durchaus eingeräumt, daß diese Diskussion um die “Macht der Banken” eigentlich nicht die ganze Branche umfaßt, sondern sich auf die Deutsche Bank AG verkürzen ließe.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Lambsdorff, O. Graf (Interview I, 1993), S.2Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Lambsdorff, O. Graf. (Replik, 1989), S.32; ebenso bei: Vgl. ders. (Die Macht, 1990), S.10Google Scholar
  4. 4.
    Lambsdorff, O. Graf (Replik, 1989), S.32Google Scholar
  5. 5.
    ders. (Die Macht, 1990), S. 10Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. Lambsdorff, O. Graf (Replik, 1989), S.32Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. Höfer, M.A./Hübner, R. (Elite Panel, 1994), S. 106–112; die Zusammensetzung des Panels ist aus den Anmerkungen zu Graphik Nr. I) ersichtlich.Google Scholar
  8. 8.
    Die gesamte Telefonumfrage des IFO-Institues ist im tabellarischen Anhang dargestellt.Google Scholar
  9. 9.
    Im weiteren Verlauf der Dissertation werden die Begriffspaare “Bank” und “Kreditinstitut”sowie “Anteils-” und “Beteigungsbesitz” synonym verwendet.Google Scholar
  10. 10.
    Die Abkürzung für die Freie Demokratische Partei Deutschlands erfolgt in der neueren Literatur mit F.D.P., in der älteren Literatur ist aber meistens noch das Kürzel FDP zu finden. Der Verfasser verwendet deshalb die Abkürzung F.D.P., sofern nicht ein wörtliches Zitat, eine Quellenangabe oder eine entsprechende Bezeichnung das Kürzel FDP erfordert.Google Scholar
  11. 11.
    Schwark, E. (Anlegerschutz, 1979), S. 130Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. ebd., S.31undS.131, f.Google Scholar
  13. 13.
    Immenga, U. (Aktiengesellschaft, 1971), S.6Google Scholar
  14. 14.
  15. 15.
    Vgl. Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik (Macht, 1988), S.18 und S.157, f.; die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik sieht hierin keine Stärkung des wirtschaftlichen Einflusses des Kleinaktionärs. Vielmehr würde die Macht etwaiger Großaktionäre oder der Großbanken gestärkt und die Verflechtung von Bank- und Industriekapital weiter vorangetrieben.Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. Roth, G.H. (Herrschaft, 1973), S.99, f.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. ebd., S.6, f.; siehe hierzu ebenfalls: Vgl. Grossfeld, B. (Kleinaktionär, 1968), S.45Google Scholar
  18. 18.
    Schwark, E. (Anlegerschutz, 1979), S. 133; ebenso bei:Google Scholar
  19. 18a.
    Vgl. Wiethölter, R. (Interessen, 1961), S.77, ff.; dieser gibt eine sehr ausführliche Übersicht über Umfang und Entwicklung dieser Ideen wider.Google Scholar
  20. 19.
    Wiethölter, R. (Interessen, 1961), S.84Google Scholar
  21. 20.
    Vgl. ebd., S. 102Google Scholar
  22. 21.
    Vgl. ebd., S.93Google Scholar
  23. 22.
    Vgl. Schaad, H.P. (Depotstimmrecht, 1972), S.46Google Scholar
  24. 23.
    Vgl. Wiethölter, R. (Interessen, 1961), S. 131Google Scholar
  25. 24.
    Wiethölter, R. (Interessen, 1961), S. 131, S.137Google Scholar
  26. 25.
    ebd., S.137Google Scholar
  27. 26.
    Vgl. ebd., S.137, f.Google Scholar
  28. 27.
    Vgl. ebd., S.139; ebenso nachzulesen bei: Vgl. Roth, G.H. (Herrschaft, 1973), S.95, ff.Google Scholar
  29. 27a.
    Vgl. Schaad, H.P. (Depotstimmrecht, 1972), S.45, f. und S.157, ff.Google Scholar
  30. 27b.
    Vgl. Roth, G.H. (Treuhandmodell, 1972), S.209, ff.Google Scholar
  31. 28.
    Roth, G.H. (Treuhandmodell, 1972), S.186Google Scholar
  32. 29.
    Wiethölter, R. (Interessen, 1961), S.78Google Scholar
  33. 30.
    Schilling, W. (Macht, 1971), S.162Google Scholar
  34. 31.
    Vgl. Schilling, W. (Macht, 1971), S.162Google Scholar
  35. 32.
    Immenga, U. (Aktiengesellschaft, 1971), S.10, f.Google Scholar
  36. 33.
    Vgl. Wiethölter, R. (Interessen, 1961), S.130, f.; den Begriff von der “Verwaltung an sich” prägte Wiethölter in Anlehnung an die Theorie des “Unternehmens an sich”.Google Scholar
  37. 34.
    Vgl. Schilling, W. (Macht, 1971), S.161; auf die geschichtliche Abhandlung bei Schilling sei an dieser Stelle verwiesen. Zum “Unternehmen an sich” siehe ausführlich:Google Scholar
  38. 34a.
    Vgl. Immenga, U. (Aktiengesellschaft, 1971), S. 10–15Google Scholar
  39. 34b.
    Vgl. Kutzenberger, G. (Mitbestimmung, 1964), S.34–36Google Scholar
  40. 35.
    Wiethölter, R. (Interessen, 1961), S.138Google Scholar
  41. 36.
    Immenga, U. (Aktiengesellschaft, 1971), S.14Google Scholar
  42. 37.
    Vgl. Schaad, H.P. (Depotstimmrecht, 1972), S.157; bei Schaad und in der Literatur wird dies bereits häufig als Aktionärsdemokratie bezeichnet. Im weiteren Verlauf der Dissertation wird diese Sichtweise vom Verfasser übernommen.Google Scholar
  43. 38.
    Roth, G.H. (Herrschaft, 1973), S.98Google Scholar
  44. 39.
    Vgl. Schaad, H.P. (Depotstimmrecht, 1972), S.159Google Scholar
  45. 40.
    ebd., S. 157Google Scholar
  46. 41.
    Vgl. Berger, R. (Depotstimmrecht, 1960), S.222Google Scholar
  47. 42.
    Immenga, U. (Aktiengesellschaft, 1971), S.9Google Scholar
  48. 43.
    Grossfeld, B. (Stellung, 1986), S.3Google Scholar
  49. 44.
    Vgl. Roth, G.H. (Herrschaft, 1973), S.99Google Scholar
  50. 45.
    Kilgus, E. (Die Großbanken, 1979), S. 19Google Scholar
  51. 46.
    Sombart, W. (Kapitalismus, 1928), S.23Google Scholar
  52. 47.
    Graphik Nr. 2) zeigt, daß sich der Einfluß der Banken auf die Unternehmen in den 80er-Jahren in 49% aller Fälle verstärkt und lediglich in 3% eher vermindert hat.Google Scholar
  53. 48.
    Vgl. Körber, U. (Stimmrechtsvertretung, 1989), S.91, f.Google Scholar
  54. 49.
    Lambsdorff, O. Graf (Banken, 1988), S.58Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

  • Gerold F. Engenhardt

There are no affiliations available

Personalised recommendations