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Intermezzo: Kausalgesetze versus Bedeutungszusammenhänge

  • Armin Günther
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Zusammenfassung

Nachdem der Leser in den letzten Kapiteln lange genug mit trivialen Beispielen wie dem des weisen Königs von Frankreich belästigt wurde, soll nun, bevor ich die systematischen Überlegungen fortführe, ein weiteres Beispiel für eine inhaltliche Präsuppositionsanalyse aus der Psychologie erörtert werden. Wie wir gesehen haben, bergen die einfachen und dekontextualisierten Beispiele, die in den Diskussionen zum Präsuppositionsbegriff üblich sind, in der Tat die Gefahr einer Fehlkonzeption in sich, da sie den Unterschied zwischen einer bloß formalen und einer inhaltlichen Präsuppositionsanalyse nicht erkennen lassen. Die besondere Erkenntnisleistung, die zur Transformation formaler, inhaltsleere und daher absoluter Präsuppositionen in gehaltvolle Behauptungen über etwas notwendig ist, wird so verkannt. Dem soll das folgende Beispiel begegnen, indem es zeigt, daß der Schritt von einer formalen Präsuppositionsanalyse(→ A) zur Analyse inhaltlicher Voraussetzungen des präreflexiven Gegenstandsbezugs (→ B) keineswegs trivial ist.

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© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1996

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  • Armin Günther

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