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Personalarbeit in Universitäten: Von der Personaladministration zum Human Resource Management?

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Zusammenfassung

Das Erkenntnisinteresse beschränkt sich im folgenden auf einen ausgewählten Teil der öffentlichen Verwaltung, indem die Aussagen der vorangegangenen Kapitel am Beispiel von Universitäten konkretisiert werden. Universitäten haben nach Art. 4 BayHSchG den Rechtsstatus einer Körperschaft des öffentlichen Rechts1 mit dem Recht der Selbstverwaltung und sind gleichzeitig staatliche Einrichtungen. Gemäß Art. 5 III Nr. 1 BayHSchG zählen Personalangelegenheiten der staatlichen Bediensteten und der an den Hochschulen außerhalb des allgemeinen Studienbetriebs in Ausbildung oder Fortbildung stehenden Personen zu den staatlichen Angelegenheiten. Die Mitarbeiter der Universität sind somit Mitglieder des öffentlichen Dienstes.2

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Literatur

  1. 12.
    Vgl. Kommission der Europäischen Gemeinschaften, 1993; ferner Erichsen, 1995; ferner Wolff (Hrsg.), 1995; ferner Müller-Böling (Hrsg.), 1995; ferner Alewell, 1993, S. 161; ferner Zink/Schmidt, 1993; ferner Frankenberg, 1996; ferner van Vught/Westerheijden, 1995; ferner Westlund, 1995.Google Scholar
  2. 13.
    Vgl. Oechsler, 1997b; ferner Block, 1990; ferner Alewell, 1993, S. 28f.; ferner Paffrath, 1992.Google Scholar
  3. 14.
    Untersucht wurden die Studenten-, Finanz-und Personalverwaltung der Universitäten Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen; vgl. Rechnungshof Baden-Württemberg, 1994.Google Scholar
  4. 15.
    Vgl. Rechnungshof Baden-Württemberg, 1994, S. 113ff.Google Scholar
  5. 16.
    Der Rechnungshof kommt zu dem Ergebnis, daß der jährliche Fortbildungsetat an den untersuchten Universitäten zwischen DM 2,30 und DM 6,50 (!) pro Mitarbeiter beträgt.Google Scholar
  6. 17.
    Untersucht wurden die Bereiche Studentenverwaltung, Personal-und Stellenverwaltung, Haushalt und Beschaffung, Organisation, Hochschulberichtswesen, Informations-und Kommunikationstechnik sowie Fortbildung an sieben Universitäten und Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen; vgl. hierzu und im folgenden Mummert & Partner, 1992.Google Scholar
  7. 2.
    Befragt wurden insgesamt 763 wissenschaftliche und 1.328 nicht-wissenschaftliche Mitarbeiter der Universitäten Bamberg, Bayreuth, Regensburg und Würzburg. Die Rücklaufquote betrug bei den wissenschaftlichen Mitarbeitern 31,6% und bei den nicht-wissenschaftlichen Mitarbeitern 22,6%; vgl. von Rosenstiel, 1997, o. S.Google Scholar
  8. 4.
    Zu Reformansätzen für Professoren vgl. Block, 1990; Pfähler, 1996; ferner Bayerischer Landtag, 1996; ferner o.V., 1996e; ferner Debus, 1996; ferner Mittmann, 1995.Google Scholar
  9. 6.
    Vgl. zu einem Vergleich verschiedener Anwendungssysteme zur Unterstützung der Personalarbeit an Universitäten Krumbiegel, 1996.Google Scholar
  10. 8.
    Art. 6 Haushaltsgesetz regelt die Bewirtschaftung der Personalausgaben und die Stellenbesetzung für den Freistaat Bayern. Nach Art. 6I Haushaltsgesetz sind die Verwaltungen bei der Bewirtschaftung der Personalausgaben an die Stellenpläne gebunden. Neu ausgebrachte Stellen im Haushaltsplan 1995 bzw. 1996 dürfen frühestens am 1.10.1995 bzw. 1.10.1996 besetzt werden (Art. 6 II Satz 1 Haushaltsgesetz).Google Scholar
  11. 14.
    Universität 1 gibt an, daß sich die Daten ausschließlich auf die Zentrale Universitätsverwaltung beziehen. Universität 2 hat geschätzte Werte notiert. Universität 4 hat näher aufgeschlüsselt, daß sich das insgesamt verfügbare Budget aus den Dozentenhonoraren für das Aus-und Fortbildungsprogramm für das nichtwissenschaftliche Personal, untergliedert in EDV und sonstige Kurse, sowie den zusätzlich vom Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst gewährten Mitteln zum Besuch von Veranstaltungen der Bayerischen Verwaltungsschule zusammensetzt.Google Scholar
  12. 20.
    Zu einem Überblick über Personalinformationssysteme vgl. Strohmeier, 1995 und 1996.Google Scholar
  13. 21.
    Vgl. Oechsler, 1997b, o. S.; ferner die Empfehlung des Rechnungshofes Baden-Württemberg, 1994, S. 133ff.; ferner Mummert & Partner, 1992, S. 31.Google Scholar
  14. 22.
    Vgl. auch die Empfehlungen in Nordrhein-Westfalen bei Mummert & Partner, 1992, S. 33.Google Scholar
  15. 28.
    Vgl. z.B. Schenker, 1995; ferner Scholz, 1995; ferner Müller-Billing, 1995; ferner Erichsen, 1995.Google Scholar
  16. 29.
    Vgl. auch die Empfehlungen des Rechnungshofes Baden-Württemberg, 1994, S. 280; in Nordrhein-Westfalen wurde an den untersuchten Hochschulen die Anhebung des Fortbildungsbudgets um das Zwei-bis knapp Achtfache des Budgets von 1991 vorgeschlagen; vgl. Mummert & Partner, 1992, S. 92.Google Scholar
  17. 32.
    Vgl. auch die Empfehlungen des Rechnungshofes Baden-Württemberg, 1994, S. 279f.; ferner Kapitel 3.5.3.Google Scholar
  18. 34.
    Vgl. auch die Empfehlungen des Rechnungshofes Baden-Württemberg, 1994, S. 277; ferner Mummert & Partner, 1992, S. 57.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1997

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