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Anmerkungen zu einer „konfrontativen Pädagogik“

  • Philipp Walkenhorst
Chapter

Zusammenfassung

In den letzten Jahren ist eine ganze Reihe von Publikationen erschienen, die sich sehr intensiv mit der lange gemiedenen Frage nach Grenzsetzungen in der pädagogischen Arbeit mit jungen Menschen befassen. In diesem Zusammenhang entwickelte sich auch die Diskussion um eine „konfrontative Pädagogik“, deren Umrisse, soweit sie dem vorliegenden Schrifttum zu entnehmen sind, hier näher beleuchtet werden sollen. Inhaltlich speist sich diese nicht zuletzt aus der Auseinandersetzung um das Konzept der Glen Mills School in Glen Mills, Pennsylvania, USA (vgl. dazu u.a. Ottmüller 1988, Grissom/Dubnov 1989; Guder 1997, 1998, 1999; Deutsches Jugendinstitut 2001) sowie das von Jens Weidner entwickelten Anti-Aggressivitäts- und Coolness-Training (Weidner 1990, 1996). Diese Perspektive gewann zusätzlich an diskursiver Bedeutung im Umfeld einer Debatte um „andere“, effektivere und intensivere Konzepte der pädagogischen Förderung besonders „schwieriger“ junger Menschen mit häufig auftretendem normabweichendem, externalisierendem, vor allem aggressiv-gewalttätigem bzw. gewaltaffinem Verhalten (vgl. z.B. Weidner/Kilb/Kreft 2001) sowie um wirksamere Konzepte der Jugendarbeit mit „rechten” gewaltbereiten Jugendlichen und Cliquen (vgl. zur Übersicht Walkenhorst 1999b; Hafeneger 2002, 468f.).

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

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