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Muster körperlicher Vergeschlechtlichung

  • Birgit Schaufler
Chapter
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Part of the Augsburger Reihe zur Geschlechterforschung book series (AURGE, volume 3)

Zusammenfassung

Die Sinngebungen, die der geschlechtliche Körper erfahrt und die sich durch ihn verwirklichen, haben die Funktion von Ordnungsschemata innerhalb des menschlichen Zusammenlebens und insbesondere im Verhältnis der Geschlechter. Geschlechtliche Deutungsmuster können als Repräsentationen angesehen, also als:

„... Klassifizierungen, Einteilungen und Abtrennungen, die der Erkenntnis der sozialen Welt als kategoriale Formen der Anschauung und Beurteilung des Realen zugrunde liegen. (...) Diese einverleibten intellektuellen Schemata erzeugen jene Figurationen, kraft deren die Gegenwart Sinn annehmen, der andere verstehbar und der Raum erkennbar werden kann.“115

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Literatur

  1. 115.
    Chartier l989, S.10.Google Scholar
  2. 116.
    Zur Bedeutung der Mentalitätengeschichte für die Erforschung der Geschichtlichkeit des Seelischen siehe Raulff(1986).Google Scholar
  3. 117.
    Beispiele für Arbeiten, die die Selbstwahrnehmung des historischen Leib-Körpers in den Mittelpunkt ihrer Untersuchung stellen, sind etwa Beutelspacher (1986), Dinges (1996), Duden (1987, 1992, 1994), Lorenz (1996), Lumme (1996), Outram (1989, insbes. S.124ff.), Roper(1995).Google Scholar
  4. 118.
    Zu Geburtsritualen: Schlumbohm et al. (1998); Fertilität: Imhof (1983a); Geschichte der Haut: Benthien (1998); Geschichte des Schmerzes: Scarry (1992); Hygiene: Frey (1997), Löneke/Spieker (1996), Vigarello (1992); Medizin: Leder (1992); Mode: Hollander (1997), Lehnert (1998), Steele (1985); Bewegung: Grupe (1990); Körperdisziplinierung: zur Lippe (1988); Körperbilder: Behrens et al. (1993), Schenda (1998), Thiel (1993); Körperdarstellung: Ridder (1996), Stafford (1993), Wickum-Glinski (1998); körperliche Kommunikationsformen: Loetz (1998); Geschichte des Geschlechtskörpers: Gallag-her/Laqueur (1987), Hering/Maierhof (1991), Honegger (1996), Jordanova (1988), La-queur (1996), Russett (1989), Wildmann (1998), Yalom (1998); Geschichte der Sexualität: Ariès/Béjin (1984); sowie die Sammelbände von Bennewitz/Tervooren (1999), van Dülmen (1996a), Feher et al. (1989), Imhof (1983b), Österreichisch Zeitschrift für Geschichtswissenschaften (1997/2), Schreiner et al. (1992) und Matter (1996).Google Scholar
  5. 119.
    Der genannte Aufsatz leitet eine Reihe von Beiträgen ein, die die Konstruktion von Geschlecht aus zivilisationstheoretischer Perspektive diskutieren (Klein/Liebsch 1997).Google Scholar
  6. 120.
    Von den wenigen geschlechterhistorischen Arbeiten mit figurationssoziologischem Hintergrund sind hervorzuheben Ernst (1996), Klein (1992), Stolk/Wouters (1987).Google Scholar
  7. 121.
    Die Idee, frauengeschichtliche Forschung möglicherweise auf das männliche Geschlecht auszudehnen, wurde und wird im Spannungsfeld von feministischer Parteinahme einerseits und wissenschaftlichem Anspruch auf eine „holistische“ neue Universalgeschichte andererseits engagiert diskutiert; vgl. Bock (1988), Davis (1986), Frevert (1988a), Lerner (1995).Google Scholar
  8. 122.
    Hausen/Wunder 1992, S.11.Google Scholar
  9. 123.
    Zu den Herausforderungen der Geschichtswissenschaft durch die Geschlechtergeschichte siehe neuerdings etwa Medick/Trepp (1998), Rosenhaft (1996).Google Scholar
  10. 124.
    Zu den aktuellen Debatten der Geschichtswissenschaft siehe die übersichtlich strukturierte Darstellung von Daniel (1997) sowie Conrad/Kessel (1994). Zur Diskussion postmoderner Konzepte in der Frauen- und Geschlechtergeschichte siehe u.a.: Downs (1993), Fraser (1994), Hey (1995), Hunt (1998), Scott (1988).Google Scholar
  11. 125.
    Der „Zwiespalt zwischen der Objektivität der Strukturen ... und der Subjektivität der Vorstellungen“ (Chartier 1989, S.11) ist Gegenstand der Arbeiten etwa von Chartier (1989), Roper (1995), Sieder (1994).Google Scholar
  12. 126.
    Das dargestellte Schema ist den „Verallgemeinerungen zur Männergeschichte“ von Thomas Kühne (1996, S.22f.) entnommen und auf die Geschlechtergeschichte übertragen worden.Google Scholar
  13. 127.
    Grundlegend: Duden (1987), Honegger (1996), Laqueur (1996).Google Scholar
  14. 128.
    „Aufklärung“ soll hier nicht als Epoche verstanden werden, sondern als Emanzipationsprozess, in dessen Verlauf, ausgehend von einer gelehrten Minderheit der Bevölkerung, welche die traditionelle Ordnung in Frage stellt, das aufgeklärte bürgerlich-vernünftige Ordnungsmuster maßgebend für die gesamte Gesellschaft wird; vgl. van Dülmen (1996c), Kopitzsch (1997), Vierhaus (1987).Google Scholar
  15. 129.
    Vgl. Merchant (1994); auch McCormack/Strathern (1980).Google Scholar
  16. 130.
    Foucault 1995, S.37f. (Hervorhebungen von Foucault).Google Scholar
  17. 131.
    Vgl. Ariès (1998), Badinter (1999), Görner (1989b), Marré (1986), Prokop (1989), Schütze (1991), Toppe (1993, 1996).Google Scholar
  18. 132.
    Sur l’admission des femmes au droit de cité (1790).Google Scholar
  19. 133.
    Déclaration des droits de la femme et de la citoyenne (1791).Google Scholar
  20. 134.
    Konkrete rechtliche Repressionen, welche den politischen Ausschluss von Frauen bewirken und als „patriarchale Reaktion“ auf die weibliche Infragestellung der Ungleichheiten in der Französischen Revolution zu deuten sind, finden in Deutschland erst nach 1848 statt (Gerhard 1990, S.201). Die öffentliche Diskussion um Geschlechtergleichheit bzw. Geschlechterungleichheit entzündet sich aber auch hier bereits mit dem Sichtbarwerden politisch aktiver und fordernder Frauen um 1789 in Frankreich.Google Scholar
  21. 135.
    Stübig 1990, S.44.Google Scholar
  22. 136.
    Zur „anderen“ Seite der Aufklärung bzw. der Seite der Anderen siehe bezüglich rassistischer Grundlegungen Hödl (1997a, 1997b), Koebner/Pickerodt (1987), Melber (1989), Mosse (1990). Die neu formulierte Notwendigkeit der Erziehung lässt sich ebenfalls aus einem Verständnis ableiten, das Kinder als natumahe „Noch-nicht-Menschen“ betrachtet; vgl. hierzu etwa Ariès (1998), Mallet (1990). Zur Etablierung von Kontrolle über Kranke siehe vor allem Foucault (1973).Google Scholar
  23. 137.
    Das Interesse der medizinischen Anthropologen richtet sich bevorzugt auf zwei Gruppen, deren Anatomie es zu studieren gilt: „Die Anatomen im Europa des achtzehnten Jahrhunderts waren besessen von Schwarzen männlichen Geschlechts (d.h. dem dominanten Geschlecht einer minderwertigen Rasse) und Frauen weißer Hautfarbe (d.h. dem minderwertigen Geschlecht der dominanten Rasse)“ (Schiebinger 1995, S.209).Google Scholar
  24. 138.
    Lessing (1979); vgl. Schiebinger (1995).Google Scholar
  25. 139.
    Die unterschiedlichen wissenschaftlichen Konzeptionen von Natur und ihre Implikationen für die Geschlechterdifferenz sind Gegenstand der Arbeiten von Gransee (1999), Haraway (1995), Scheich (1993) sowie einzelner Beiträge in Scheich (1996).Google Scholar
  26. 140.
    Physiognomische Fragmente zur Beförderung der Menschenkenntnis und Menschenliebe (1775–1778).Google Scholar
  27. 141.
    Zur wissenschaftshistorischen Einordnung der Physiognomik vgl. Käuser (1993).Google Scholar
  28. 142.
    Observations on Man, his Frame, his Duty, and his Expectations (1749).Google Scholar
  29. 143.
    Er nennt als Entwicklungsstränge 1. die epistemologische Befreiung, 2. die Betonung des ganzen Menschen, 3. die Wiedereingliederung des Körpers, 4. die Entdeckung der Umwelt, 5. die Öffnung gegenüber dem Anderen und 6. die Verwissenschaftlichung der Differenz (vgl. Moravia 1980).Google Scholar
  30. 144.
    Diese Sichtweise entspricht einem radikalen psychophysischen Monismus und stammt von Julien Offray de La Mettrie, der den Menschen als Maschine konzipiert (L’homme machine 1748).Google Scholar
  31. 145.
    Die Integration wird erst möglich mit der Evolutionstheorie Darwins im 19. Jahrhundert, mit Hilfe derer sich die Biologie der Notwendigkeit der letzten teleologischen Begründung entziehen kann (Scheich 1990, S.256).Google Scholar
  32. 146.
    Die Rede über die Frau in den philosophischen Diskursen wird nachgezeichnet von Cram-pe-Casnabet (1994). Das Frauenbild im medizinischen Diskurs am Ende der Frühneuzeit untersuchen Berriot-Salvadore (1994) und Stolzenberg-Bader (1989).Google Scholar
  33. 147.
    Aider 1990, S.214 (Hervorhebungen von Aider), vgl. auch Aider 1992.Google Scholar
  34. 148.
    De l’égalité des deux sexes (1673).Google Scholar
  35. 149.
    Réflexions sur les femmes (1727).Google Scholar
  36. 150.
    Honegger 1996, S.214.Google Scholar
  37. 151.
    Solange das Ein-Geschlecht-Modell uneingeschränkte Gültigkeit besaß, wurde das Geschlecht nicht im, sondern am Körper getragen. Strenge Kleiderordnungen sorgten dafür, dass nicht nur der soziale Status einer Person aus ihrer Kleidung abgelesen werden konnte, sondern auch ihr Geschlecht ersichtlich wurde. Das Geschlecht war so wenig an den Körper gebunden, dass die Angst, mit der falschen Kleidung auch das falsche Geschlecht zu werden, allgegenwärtig war (vgl. Garber 1993).Google Scholar
  38. 152.
    Laqueur l996, S.175.Google Scholar
  39. 153.
    Rousseau 1995, S 385f.Google Scholar
  40. 154.
    In Artikeln der Encyclopédie, jener von Diderot und d’Alembert zwischen 1751 und 1780 herausgegebenen Wissenssammlung, wird der Begriff „le sexe“ synonym mit dem Begriff „Frau“ gebraucht (Steinbrügge 1992, S.38).Google Scholar
  41. 155.
    Système physique et moral de la femme ou Tableau philosophique de la constitution, de l’état organique, du tempérament, des moeurs et des fonctions propres au sexe (1775).Google Scholar
  42. 156.
    Für die weibliche Natur-Beherrschtheit und Unfähigkeit zur Naturbeherrschung steht der Artikel Diderots in der Encyclopédie über die „Hebammen“: Die Frauen brauchten keine Hebammen, wenn sie nur den Lauf der Natur abwarten würden. Sei Geburtshilfe notwendig, so müsse diese von männlichen Ärzten kommen, da jeder weibliche Versuch, das Naturgeschehen zu kontrollieren, ins Verderben fuhren müsse (Steinbrügge 1992, S.39).Google Scholar
  43. 157.
    Honegger l996, S.174.Google Scholar
  44. 158.
    Desmahis ist Autor verschiedener Artikel der Encyclopédie’, so zum Beispiel jenem zum Stichwort „Femme“.Google Scholar
  45. 159.
    Prokop 1990, S.249.Google Scholar
  46. 160.
    Steinbrügge 1990, S.238.Google Scholar
  47. 161.
    Eine Gegenüberstellung der Mädchenbildungskonzepte von Rousseau und Campe findet sich bei Jonach (1997). Hier wird auch die Kritik Campes an Rousseaus Entwurf deutlich.Google Scholar
  48. 162.
    Im 18. Jahrhundert gibt es kaum Frauen, die den geschlechtlichen Körper erforschen und sich mit den anatomischen Unterschieden der Geschlechtsorgane befassen; keine Wissenschaftlerin untersucht Skelette und Schädel (vgl. Schiebinger 1993).Google Scholar
  49. 163.
    Zur Entwicklung des Buchmarktes in der Frühen Neuzeit vgl. Chartier (1990); die Bedeutung des Lesens für das Bürgertum des 18. und 19. Jahrhunderts ist etwa Gegenstand der Arbeiten von Engelsing (1974), Schenda (1970), Schmid (1985), Wittmann (1982).Google Scholar
  50. 164.
    Vgl. Brandes (1988), Schumann (1980), Weckel (1998).Google Scholar
  51. 165.
    Das erste fachübergreifende gelehrte Magazin in Deutschland, noch in lateinischer Sprache, wurde im Jahr 1682 von Otto Menckes herausgebracht (Acta Eruditorum). Das erste deutschsprachige populärwissenschaftliche Magazin folgte bereits im Jahr 1690 mit den Monatsgesprächen von Christian Thomasius.Google Scholar
  52. 166.
    Zur Geschichte der Presse, insbesondere des Zeitschriftenwesens, siehe Böning (1997), Dovivat (1969), Kirchner (1958), Raabe (1977).Google Scholar
  53. 167.
    Die Konzeptionen weiblicher Bildung und die Struktur der Mädchen- und Frauenbildung im „pädagogischen“ 18. Jahrhundert werden dargestellt in Brokman-Nooren (1994), Hopfner (1990), Kleinau/Opitz (1996).Google Scholar
  54. 168.
    Zum Verständnis der strukturellen Transformation bürgerlicher Öffentlichkeiten ist noch immer die 1962 als Habilitationsschrift veröffentlichte soziologische Studie von Habermas (1996) grundlegend. Neuere historische Arbeiten, insbesondere zur Öffentlichkeit im 18. Jahrhundert, finden sich in Jäger (1997). Zu Entwicklung, Inhalten und Wirkungen intellektueller, politischer und unterhaltender Gesellungsformen des 18. Jahrhunderts siehe van Dülmen (1996c), Weckel et al. (1998).Google Scholar
  55. 169.
    So ist der Fall des Franz Rudolph Grossing bekannt, der im Jahr 1784 ein Damen-Journal zum Besten der Erziehung armer Mädchen herausbringt und sich hinter einer fiktiven Damen-Gesellschaft versteckt, die er als Gruppe von Herausgeberinnen nennt. Sein Ziel ist es, gutgläubige finanzkräftige Leserinnen zu gewinnen, die ihn beim angeblich geplanten Aufbau einer Mädchenerziehungsanstalt finanziell unterstützen sollen. Obwohl sich die Inhalte seines Journals teils wirr und provokant präsentieren, hat es nicht wenig Erfolg bei der weiblichen Leserschaft (Weckel 1998, S.191ff.).Google Scholar
  56. 170.
    Der nachfolgende Teil der Arbeit wurde im Rahmen eines Stipendiats im Graduiertenkolleg „Wissensfelder der Neuzeit. Entstehung und Aufbau der europäischen Informationskultur“ angefertig, welches am Institut für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg angesiedelt ist. Für die Möglichkeiten der theoretischen Einbettung des Themas in einen umfassenderen Kontext, die vielfältigen Anregungen und die methodischen Hilfen gilt mein Dank allen Kollegiaten des Graduiertenkollegs.Google Scholar
  57. 171.
    Die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede der beiden Entwürfe wurden bereits skizziert (vgl. Teil III, 2.4).Google Scholar
  58. 172.
    Leierseder (1981) beispielsweise befasst sich mit der Herausbildung des bürgerlichen Frauenleitbildes, ohne dezidiert auf die Bedeutung des Körpers und seiner sozialen In-dienstnahme einzugehen. Brandes (1989) analysiert den Wandel des Frauenbildes im Spiegel der Moralischen Wochenschriften. Hopfner (1990) untersucht die Texte hinsichtlich ihrer Aussagen über die Mädchenerziehung.Google Scholar
  59. 173.
    Etwa Helfferich (1994), Kugelmann (1996a, 1996b), Sobiech (1991, 1994).Google Scholar
  60. 174.
    In der Wiedergabe der Textstellen wird das Original ohne Veränderungen übernommen und auf Korrekturen der Rechtschreibung bzw. der Zeichensetzung verzichtet. Es entspricht den Gepflogenheiten der Zeit, dass in den untersuchten Quellen der Autor meist nicht namentlich genannt wird. Aus diesem Grunde werden die zitierten Texte durch die Benennung der Schrift belegt, aus der sie entnommen wurden. Originalzitate werden durchgehend kursiv gedruckt.Google Scholar
  61. 175.
    Die Kunst 1801, S.7f.Google Scholar
  62. 176.
    Die Kunst 1801, S. 10.Google Scholar
  63. 177.
    Die Kunst 1801, S.21.Google Scholar
  64. 178.
    Die Kunst 1801, S.25.Google Scholar
  65. 179.
    Musarion 1789, Vorwort, S.5.Google Scholar
  66. 180.
    Musarion 1789, Vorwort, S.5.Google Scholar
  67. 181.
    Musarion 1789, S.5f.Google Scholar
  68. 182.
    Die Kunst 1801, S.44.Google Scholar
  69. 183.
    Die Kunst 1801, S.27f.Google Scholar
  70. 184.
    Die Kunst 1801, S.35f.Google Scholar
  71. 185.
    Musarion 1789, S.7.Google Scholar
  72. 186.
    Bildungsjournal 1788, Dezember, S.484.Google Scholar
  73. 187.
    Musarion l789, S.10.Google Scholar
  74. 188.
    Die Kunst 1801, S.24.Google Scholar
  75. 189.
    Die Kunst 1801, S.41f.Google Scholar
  76. 190.
    Zur Geschichte der Onanie siehe Laqueur (1999), Lipping (1986).Google Scholar
  77. 191.
    Zum Gedanken der Ökonomisierang des Samens und der Sexualität siehe die grundlegenden Schriften von Johann Peter Frank aus den Jahren 1779–1788. Eine Gesamtdarstellung verschiedener Aspekte der „medizinischen Policey“ findet sich bei Barthel (1989).Google Scholar
  78. 192.
    Bildungsjournal 1787, Oktober, S.348.Google Scholar
  79. 193.
    Bildungsjournal 1787, August, S. 107f.Google Scholar
  80. 194.
    Der Autor bezieht sich vermutlich auf die Erstausgabe des 1801 in zweiter Ausgabe erschienenen Handbuches von J.L. Ewald Die Kunst, ein gutes Mädchen, eine gute Gattin, Mutter und Hausfrau zu werden. Ewald vertritt dort die Meinung der relativen Schmerz-unempfindlichkeit des weiblichen Körpers (Die Kunst 1801, S.27).Google Scholar
  81. 195.
    Allgem. Regeln 1784, S.34f.Google Scholar
  82. 196.
    Zur Überwachung der Mutterschaft durch die medizinische „Polizey“ vgl. Toppe (1998)Google Scholar
  83. 197.
    Bildungsjournal 1788, März, S.194f.Google Scholar
  84. 198.
    Pandora 1788, S.49.Google Scholar
  85. 199.
    Bildungsjournal 1788, August, S. 147.Google Scholar
  86. 200.
    Damen Journal 1785, Juli, S.71f.Google Scholar
  87. 201.
    Briefe 1771, S.4.Google Scholar
  88. 202.
    Briefe 1771, S. 12.Google Scholar
  89. 203.
    Journal des Luxus und der Moden, September 1796, S.484 (zit. n. Junker 1989, S.567).Google Scholar
  90. 204.
    Briefe 1771, S.54.Google Scholar
  91. 205.
    Hier wird deutlich, dass sich der Autor — wie viele andere im übrigen auch — an Rousseaus Ausführungen über die Erziehung des Mädchens Sophie orientiert. Die Aussage über die Zerstückelung der Gestalt findet sich fast wörtlich im „Emile“ (1995, S.396).Google Scholar
  92. 206.
    Damen Journal 1785, August, S.200f.Google Scholar
  93. 207.
    Bildungsjournal 1787, Februar, S.100f.Google Scholar
  94. 208.
    Bildungsjournal 1787, Februar, S. 104f.Google Scholar
  95. 209.
    Briefe 1771, S.27.Google Scholar
  96. 210.
    Damen Journal 1785, August, S.206f.Google Scholar
  97. 211.
    Es handelt sich um Marianne Ehrmann, die 1784 die Philosophie eines Weibes veröffentlicht und später eine Frauenzeitschrift herausgibt (Amaliens Erholungsstunden 1790–1792). Sie veröffentlicht hier als Autorin einen Beitrag in der von ihrem Mann Theophil Ehrmann herausgegebenen Frauenzimmer-Zeitung (vgl. Weckel 1998, S.1 15ff.).Google Scholar
  98. 212.
    Frauenzimmer-Zeitung, 29.8.1787, S.199.Google Scholar
  99. 213.
    Jahrbuch 1797, S. 189f.Google Scholar
  100. 214.
    Allgem. Regeln 1784, S.19.Google Scholar
  101. 215.
    Vgl. Marré (1986), Toppe (1993).Google Scholar
  102. 216.
    Damen-Journal 1784, September, S.241.Google Scholar
  103. 217.
    Bildungsjournal 1788, September, S.200.Google Scholar
  104. 218.
    Bildungsjournal 1787, Mai, S.437.Google Scholar
  105. 219.
    Bildungsjournal 1787, November, S.429.Google Scholar
  106. 220.
    Allgem. Regeln 1784, S.103.Google Scholar
  107. 221.
    Bildungsjournal 1788, Juli, S.11.Google Scholar
  108. 222.
    Briefe 1771, S.72.Google Scholar
  109. 223.
    Briefe 1771, S.66ff.Google Scholar
  110. 224.
    Briefe 1771, S.12f.Google Scholar
  111. 225.
    Bildungsjournal 1788, August, S. 150.Google Scholar
  112. 226.
    Pandora 1788, S. 151.Google Scholar
  113. 227.
    Allgem. Regeln 1784, S.103.Google Scholar
  114. 228.
    Bildungsjournal 1787, September, S.217.Google Scholar
  115. 229.
    Bildungsjournal 1787, September, S.218.Google Scholar
  116. 230.
    Bildungsjournal 1788, Juni, S.491.Google Scholar
  117. 231.
    Pandora 1788, S.47.Google Scholar
  118. 232.
    Pandora 1788, S.49.Google Scholar
  119. 233.
    Frauenzimmer-Zeitung 16.11.1787, S.477.Google Scholar
  120. 234.
    Magazin 1798, Nr.6, S.4.Google Scholar
  121. 235.
    Magazin 1798, Nr.2, S.2.Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 2002

Authors and Affiliations

  • Birgit Schaufler

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