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Vorbemerkung: Frankfurter Stadtentwicklung bis 1970

  • Hubert Beste
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Part of the Reihe: Studien zur Inneren Sicherheit book series (SZIS, volume 3)

Zusammenfassung

Frankfurt besitzt eine lange historische Tradition hinsichtlich seiner überregionalen politischen und ökonomischen Bedeutung. So war die Stadt für viele Jahrhunderte der Ort der Kaiserkrönung, hier tagte das erste deutsche Parlament. Bereits seit dem Mittelalter war die lokale Ökonomie von Fernhandel, Messe und Börse geprägt. Zu Beginn des 19. Jahrhnunderts expandierte insbesondere das Finanz- und Bankenwesen. Mit der Gründung von fünf Bankenhäusern in verschiedenen europäischen Metropolen kontrollierte die Frankfurter Familie Rothschild zeitweilig das gesamte europäische Bankengeschäft. Aber auch die Finanzierung des europäischen Eisenbahnnetzes und des amerikanischen Bürgerkrieges wurde vor allem von Frankfurter Banken sichergestellt (vgl. Rautenstrauch 1990, S. 239).

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Literatur

  1. 1.
    Wie wenig bereits damals diese Rechnung aufging, belegt die Verschuldung der Stadt. Obwohl Frankfurt im Jahr 1970 mit 548 DM je Einwohner eingenommenen Gewerbesteuern an der Spitze der zwanzig deutschen Großstädte stand, wies die Main-Metropole zugleich die höchste pro-Kopf-Verschuldung unter den gleichen Städten auf (Heuer 1975, S. 421). Ende 1997 erreichte der Schuldenstand eine absolute Rekordhöhe. Danach beliefen sich die Verbindlichkeiten der Stadt und ihrer Gesellschaften auf 11,32 Milliarden Mark (FR v. 12.12. 1997, S. 21).Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 2000

Authors and Affiliations

  • Hubert Beste

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