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Einleitung

  • Silvia-Iris Lübke
Part of the Reihe Schule und Gesellschaft book series (SUGES, volume 13)

Zusammenfassung

Nahezu jeder von uns hat einen Begriff der Leistungsbeurteilung, der sich unmittelbar mit eigener schulischer Erfahrung verbindet: die Benotung. Benotung heißt dann überwiegend ein auf Schulfächer und die eigene „Leistung“ bezogenes Urteil einzelner Lehrerinnen und Lehrer, ausgedrückt in Zahlen, Ziffern oder den bekannten sechs Adjektiven, die Leistungsqualitäten beschreiben sollen: sehr gut bis ungenügend. In der reformierten gymnasialen Oberstufe kommen seit Mitte der siebziger Jahre Bewertungen nach einem Punktesystem hinzu. In den meisten Fällen gibt sich die schulische Bewertung scheinbar „objektiv“, dabei zwängt sie das Lernen und die Leistung des einzelnen vor allem in einen Vergleich zu den Mitschülerinnen und Mitschülern.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. hierzu die funktionalistischen Schultheorien, insbesondere die Arbeiten von Fend (1980); vgl. dazu auch Fingerle (1987a).Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. die Bewertungsformen in den Schulmodellen von Bertold Otto (1963), Hugo Gaudig (1917) und Peter Petersen (1927). Eine kritische Würdigung dieser Ansätze gebe ich in Abschnitt 1.3.1 dieser Arbeit.Google Scholar
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    Der Unterricht an der Laborschule folgt nicht der im Regelschulsystem üblichen Fächeraufteilung. Zwischen einem zu Beginn der Schulzeit ungefächerten und einem am Ende der Schulzeit nach Fächern gegliedertem Unterricht stehen die „Erfahrungsbereiche“. In diesen sind die besonderen Tätigkeiten zusammengefaßt, die das Lernen aus dem Umgang mit Menschen und Sachen begründen (vgl. dazu Kapitel 6).Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1996

Authors and Affiliations

  • Silvia-Iris Lübke

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