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Dialog und Kooperation als neue Leitbilder der Strukturpolitik

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Zusammenfassung

Der gravierende Problemdruck, der Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre auf dem gesamten Montanbereich lastete, unterstrich erneut die Notwendigkeit strukturpolitischen anstelle eines konjunkturpolitischen Handelns. Inzwischen war klar, daß Nordrhein-Westfalen noch auf lange Sicht mit den Auswirkungen seiner montanlastigen Wirtschaftsstruktur zu kämpfen haben würde. Zwar war in den 70er Jahren bereits eine gewisse Auflockerung der Strukturen auch im Ruhrgebiet erfolgt, dennoch zeigte die Abkoppelung des Reviers vom nationalen Wirtschaftswachstum im Zuge der Stahlkrise, daß politisches Handeln nach wie vor geboten war. Die Landesregierung stellte gemeinsam mit dem Bund Überlegungen zur wirtschaftlichen Stärkung des Reviers an. Die finanzielle Unterstützung seitens des Bundes blieb jedoch hinter den Erwartungen der Landesvertreter zurück. Vor diesem Hintergrund initiierte die Landesregierung 1979 die Ruhrkonferenz in Castrop-Rauxel. An ihr nahmen zahlreiche Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Gewerkschaften, Verbänden, Kirchen und Unternehmen teil. Das zentrale Anliegen war es, die sozioökonomischen Probleme des Ruhrgebietes gemeinsam anzugehen.

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© Leske + Budrich, Opladen 1996

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