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Die Anfänge nordrhein-westfälischer Strukturpolitik — Probleme auffangen, Infrastruktur entwickeln

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Zusammenfassung

Die politischen Rahmenbedingungen hatten sich inzwischen geändert. Seit Ende 1966 regierte im Land eine SPD/FDP-Koalition, die sich vorgenommen hatte, die Probleme des Landes mit großem Nachdruck anzugehen. Doch bis es soweit war, wurden hinter den Kulissen immer wieder zähe, aufreibende und kontroverse Verhandlungen und Debatten mit den unterschiedlichen Interessenvertretern geführt. Die verschiedenen Überlegungen und Aktivitäten zur Krisenbewältigung in der Steinkohlenwirtschaft mündeten nicht nur in die Gründung der Ruhrkohle AG, sondern auch in die Formulierung des Entwicklungsprogramms Ruhr. Dieses Programm stellte bundesweit den ersten Schritt zu einer aktiven Strukturpolitik dar, die zunächst darauf konzentriert war, die Probleme der Steinkohlenwirtschaft für die Beschäftigten sozialverträglich zu lösen und die Infrastruktur zu verbessern, um das Ruhrgebiet für neue Unternehmensansiedelungen attraktiver zu machen. Für den Zeitraum von 5 Jahren wurden Mittel in Höhe von 17 Mrd. DM aus den Haushalten des Bundes, des Landes, der Europäischen Gemeinschaft und der Bundesanstalt für Arbeit bereitgestellt. Die Landesregierung versprach sich von dieser Milliardensumme eine entscheidende Anstoßwirkung für die Wirtschaft und damit einen kräftigen Aufschwung für das gesamte Land.

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© Leske + Budrich, Opladen 1996

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