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Tourismus und Freizeit als „neue“ Wachstumsmärkte

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Zusammenfassung

Von einem veränderten Verbraucherverhalten — denn auch dies ist ein Aspekt des Strukturwandels — profitieren ebenso die Anbieter im Tourismus- und Fremdenverkehrsbereich und deren Zulieferer. 1994 verzeichnete Nordrhein-Westfalen 11,6 Mio Gäste, was einen leichten Anstieg von 0,4% zum Vorjahr bedeutete. Bei der Zahl der Gästeübernachtungen wird Nordrhein-Westfalen im Bundesländervergleich nur von Bayern und Baden-Württemberg übertroffen. Vergleicht man die Gästeübernachtungen pro Kopf, wird allerdings deutlich, daß der Tourismus in Nordrhein-Westfalen eine doch noch wesentlich geringere Position hat als in vielen anderen Bundesländern und insofern noch stark ausbaufähig ist. Tourismusmärkte werden zunehmend durch Marketingmaßnahmen etc. „gemacht“ und hier liegen auch für Nordrhein-Westfalen Potentiale in einzelnen Marktsegmenten. Das Tourismus- und Fremdenverkehrsgewerbe in den einzelnen Regionen des Landes hat sich inzwischen zu einer Wachstumsbranche entwickelt — rund 240.000 nordrhein-westfälische Arbeitsplätze sind mittel- oder unmittelbar vom Tourismus und Fremdenverkehr abhängig. Der Gesamtumsatz der Tourismuswirtschaft in NRW liegt inzwischen bei 21 Mrd. DM im Jahr. Zum Vergleich: 1993 wurden in der elektrotechnischen Industrie 31,9 Mrd. DM und in der chemischen Industrie 58,7 Mrd. DM umgesetzt.

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© Leske + Budrich, Opladen 1996

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