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Schlußbemerkungen

  • Dieter Hoffmeister
  • Oliver Sill
Chapter
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Zusammenfassung

Man schreibt das Jahr 2001. Zwei Personen mittleren Alters, ein Mann und eine Frau, begegnen sich anläßlich eines Klassentreffens in ihrer ehemaligen Hauptschule, die mittlerweile in Edzard-Reuter-Hauptschule umbenannt wurde. Der etwas verwegen aussehende Mann wendet sich seiner Tischnachbarin, einer Blondine von circa dreißig Jahren, zu. Sie hatte ihn angesprochen. Ob er nicht jener T. sei, der noch vor wenigen Jahren am Marktstand seines Vaters mitgearbeitet habe. Ja, er sei T., gibt er sich zu erkennen und fragt seinerseits, wie es denn so gehe. M., die in auffällig kurzer Zeit bereits das dritte Glas Pils (man trinkt noch immer Pils) bestellt, antwortet, daß sie bewegte Jahre erlebt habe, inzwischen geschieden und Mutter zweier Kinder sei, von denen eines Jonathan heiße und in Schottland geboren wurde. Derzeit lebe sie mit einem Freund zusammen, von dem sie hoffe, daß er der nunmehr ’richtige’ Partner sei. Weder sei er Soldat noch arbeitslos, und auch für die Kinder aus der Ehe bringe er einiges Verständnis auf — beschäftige sich sogar bisweilen länger mit ihnen. Gerade die Erziehung der Kinder empfinde sie als großes Problem in der heutigen Zeit. Sie halte es für entscheidend, daß diese gute Noten mit nach Hause brächten — vor allem im Deutsch-Unterricht, denn: die Beherrschung des sprachlichen Feldes sei das A und O im Leben.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. John Clarke u.a., Jugendkultur als Widerstand — Milieus, Rituale, Provokationen, Frankfurt a.M. 1979.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1992

Authors and Affiliations

  • Dieter Hoffmeister
  • Oliver Sill

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