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Einführung

  • Ingrid Volkmer

Zusammenfassung

Im folgenden geht es nicht darum, die Einflüsse der Medien auf ästhetische Werte aufzudecken. Daß Musik —, Serien — und Filmstars insbesondere mit der Verbreitung des audiovisuellen Mediums Fernsehen einen Einfluß auf die ästhetische Kultur haben, ist wohl unbestritten. Ästhetische Schemata machen Medienprodukte identifizierbar, Gesten, Habitus, Accessoires werden zu kulturellen Bestandteilen westlicher Zivilisation.

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Literatur

  1. 1).
    Auf die begriffsgeschichtliche Tradition des Begriffs ‘Ideologisierung’ soll im folgenden nicht näher eingegangen werden. Die wissenschaftsgeschichtliche Dimension etwa die Etablierung des Begriffs im 18. Jahrhundert durch Destutt de Tracy als eine Wissenschaft der ‘Ideen’ soll hier ebenso wenig zur Sprache kommen, wie die besondere historische Dimension des Begriffs während gesellschaftlicher Umbrüche und Neuorientierungen so etwa zur Zeit der französichen Revolution. Es ist hier die Überführung der eigentlich gesellschaftlich—privilegierten Teilbereichen inhärenten Ideen in die gesellschaftliche Verbindlichkeit gemeint. Ideologisierung, im Sinn eines Prozesses der Formung der ‘Ideen’ in ein Ideengefüge, hebt das “Bestehende über sich selbst” hinaus (Habermas, 1979:111). Für Habermas bietet erst die Etablierung der bürgerlichen Öffentlichkeit die Institutionen, um Ideologisierungen zu transportieren. Ich benutze den Begriff ‘Ideologisierung’, um zu verdeutlichen, daß Überlegungen zur Ästhetik bereits in der Antike auf eine gesellschaftlich zu proklamierende, allgemein verbindliche Schönheitsidealität zielt.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1991

Authors and Affiliations

  • Ingrid Volkmer

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