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Schule und HJ

  • Renate Fricke-Finkelnburg

Zusammenfassung

Weitaus mehr als Schulfeiern, Gedenktage und die Beteiligung an Sammlungen nahm der „Dienst“ in der Hitlerjugend die Schüler in Anspruch. Nicht nur wegen dieser zeitlichen und oft die Kräfte der Schüler übersteigenden Belastungen — Gewaltmärsche bis tief in die Nacht waren keine Seltenheit —, sondern auch wegen der Eigenmächtigkeit vieler HJ — Führer kam es immer wieder zu Konflikten zwischen Schule und Schulverwaltung auf der einen und der Hitlerjugend auf der anderen Seite.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Vgl. S. 241, Dokument 1. Vgl. zum Verhältnis Schule und Hitlerjugend insgesamt Michael H. Kater, Hitlerjugend und Schule im Dritten Reich, in: Historische Zeitschrift 228, 1979, S. 572–623, und Ottweiler, Volksschule, S. 80 ff.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. als Beispiel für viele Andrich, Martin, Schule im 3. Reich, S. 108 ff.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Zentrbl. 1934, S. 43, Nr. 33. Leitgedanken zur Schulordnung, vom 20.1.1934, U II G 3186/33 U II 0, U II C, und Zentrbl. 1934, S. 327, Nr. 356. Schaffung von Schulgemeinden und Berufung von Jugendwaltem, vom 24.10. 1934, U II A 2514. Zum Inhalt dieser beiden Bestimmungen vgl. S. 14.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. S. 243, Dokument 3.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. S. 250, Dokument B. Zum Staatsjugendtag vgl. u.a. Kater, Hitlerjugend, S. 591. Zur Gestaltung dieses Tages vgl. Fritz Mushardt, Claus Hinrich Tietjen, Staatsjugendtag. Idee und Gestaltung, Leipzig 1934.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. S. 246, Dokument 4.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. S. 247, Dokument 6.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. S. 248, Dokument 7.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. S. 251, Dokument 9. Kater, Hitlerjugend, S. 591, Anm. 63, weist unter Hinweis auf ein Gespräch mit Harald Scholtz auf einen möglichen Zusammenhang zwischen der Abschaffung des Staatsjugendtages mit dem Erlag des HJ—Gesetzes hin. Dagegen spricht, daB die Durchführungsverordnungen zum 112—Gesetz, die dieses erst eigentlich mit Inhalt füllen, erst 1939 erlassen wurden.Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. S. 253, Dokument 11.Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. hierzu die Einleitung zu Kapitel 5. Das Übereinkommen selbst wird nicht wiedergegeben, da es im wesentlichen Abgrenzungen technischer Art enthält.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. hierzu u.a. Rossmeissl, Ganz Deutschland, S. 54.Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. S. 251, Dokument 10.Google Scholar

Copyright information

© Leske Verlag + Budrich GmbH, Opladen 1989

Authors and Affiliations

  • Renate Fricke-Finkelnburg
    • 1
  1. 1.Fakultät für GeschichtswissenschaftUniversität BielefeldDeutschland

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