Advertisement

Jugend als Artikulation ungleichzeitiger Widersprüche: Theoretische Verortung eines Forschungsprojektes

  • Michael May
Part of the Studien zur Jugendforschung book series (SZJUG, volume 4)

Zusammenfassung

Dieser Beitrag unternimmt den Versuch, den Erkenntnisgewinn des im Rahmen des DFGSchwerpunktprogrammes geforderten dreijährigen Forschungsprojektes „Zum Handlungsraum von Jugendlichen als Teil ihrer Lebenswelt“ zu bestimmen auf dem Hintergrund theoretischer Überlegungen zu einer materialistischen Konzeption jugendlicher Stilproduktionen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Anmerkungen

  1. 1.
    Eine Sozialisation und Erziehung der Kinder, die ganz nach der Zeitstruktur der kapitalistischen Produktion organisiert wäre, würde die Grundvoraussetzungen der Arbeitskraft gefährden.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. dazu unser Konzept der sozialräumlichen Milieus — H. Becker u.a. 1984, S. 25ff.Google Scholar
  3. 3.
    Eine ausführliche Darstellung findet sich in H. Becker u.a. 1984, S. 207ff.Google Scholar
  4. 4.
    Z.B. bewirken Sperren, wie sie Jugendliche aus einer von körperlicher Arbeit geprägten Herkunftskultur erfahren wider die in Schule und Ausbildung an sie gerichteten Forderungen nach Unterordnung ihrer Motivationen und Äußerungsformen unter funktionell bedeutsame Strukturen der Formalisierung, daß die historische Bestimmtheit ihrer Körperbezogenheit zu einer Ausdrucksweise ihrer Zugehörigkeit zum subkulturellen Milieu werden kann.Google Scholar
  5. 5.
    Diese Rituale verfolgen den Zweck, den anderen aus der Reserve zu locken, auf daß er die rituell inszenierte „Coolness“ des Darüberstehens aufgibt und sich als „Möchtegern” erweist.Google Scholar
  6. 6.
    Andreas von Prondczynsky (Ffm./New York 1980) hat diese Verkehrung bei der Entstehung und Bearbeitung von Problemen am Beispiel der Dialektik zwischen Anforderungen des Arbeits-und Verwertungsprozesses erläutert, mit der die Subjekte in ihrem Reproduktionshandeln konfrontiert sind und die sich in ihren Interessenorientierungen als prekäre Vermittlungsaufgabe — als subjektives Problem — zwischen den sich widersprechenden Anforderungen niederschlägt.Google Scholar

Copyright information

© Leske Verlag + Budrich GmbH, Opladen 1989

Authors and Affiliations

  • Michael May

There are no affiliations available

Personalised recommendations