Advertisement

Das Konzept der „gesamten Lebensweise“ als Einheit von kultureller und materieller Reproduktion. Reflexionen zur sozialwissenschaftlichen Grundlegung der Jugendforschung

  • Andreas von Prondczynsky
Part of the Studien zur Jugendforschung book series (SZJUG, volume 4)

Zusammenfassung

Für die Jugendforschung bezeichnet es eine Frage von grundsätzlicher Natur, in welchem Umfang und mit welcher Intensität die Strukturen eines Wirklichkeitsausschnitts zugleich die Perspektiven und Methoden des wissenschaftlichen Blicks auf ihn vorgeben. D.h. es steht auch hier zur Diskussion, ob und worin sich die Produktion wissenschaftlichen Wissens unterscheidet von der Logik gesellschaftlicher Erfahrungsbildung und Wirklichkeitskonstitution.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Anmerkungen

  1. 1.
    May (1986) zieht u.a. diese Bloch’sche Terminologie zurate, um sie für die Jugendforschung fruchtbar zu machen.Google Scholar
  2. 2.
    Zur Flexibilisierung anderer Grundbegriffe vgl. Bourdieu 1985, 27. — Um an Traditionen sozialwissenschaftlicher Theoriebildung anschlußfähig zu bleiben, müßte geprüft werden, wo z.B. die Gemeinsamkeiten Bourdieus mit Schütz und Berger/Luckmann enden und wo die Differenzen beginnen. Als Scheidelinie wird allemal der Begriff sozialer Herrschaft eine entscheidende Rolle spielen.Google Scholar

Copyright information

© Leske Verlag + Budrich GmbH, Opladen 1989

Authors and Affiliations

  • Andreas von Prondczynsky

There are no affiliations available

Personalised recommendations