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„Pädagogische Programme“ und ihre Wirksamkeit. Das Beispiel der Umdeutung schulischer Normen und Erwartungen in der Altersgruppe

  • Helmut Fend
Part of the Studien zur Jugendforschung book series (SZJUG, volume 4)

Zusammenfassung

Neben den im engeren Sinne entwicklungspsychologischen und soziologischen Untersuchungen des Jugendalters läßt sich seit dem Beginn der Deutschen Jugendbewegung eine spezifisch pädagogische Deutungsrichtung und Bewertungsrichtung des Handelns und Erlebens von Heranwachsenden feststellen. Diese ist einerseits von der normativen Implikation inspiriert, daß zur Gewinnung von Autonomie und Selbständigkeit Heranwachsende auch autonomer Handlungsspielräume bedürfen, die sie von vorschnellen Identifikationen mit Konformitätszumutungen und ideologischen Identifikationen schützen. Auf der anderen Seite betont diese pädagogische Betrachtungsweise die Notwendigkeit der pädagogischen Interpretations- und Handlungshilfe auf dem Wege zur autonomen Lebensbewältigung.

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Anmerkungen

  1. 2.
    Für die Altersphase von 12 bis 16 werden wir dies im Rahmen der erwähnten Longitudialstudie tun.Google Scholar

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© Leske Verlag + Budrich GmbH, Opladen 1989

Authors and Affiliations

  • Helmut Fend

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