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Jugend und Gesellschaft. Ein Essay

  • Gertrud Höhler

Zusammenfassung

Unsere Kinder: Das sind die Kinder der Wohlstandskinder, Enkel der Wunderkinder. Kindsein heute, das heißt Leben in der fertigen Welt, die scheinbar nichts mehr für die Neuankömmlinge zu tun gibt. Das Leben der Großeltern hatte üppige Kontraste. Angst und Hoffnung, Freude und Schmerz, Verlust und zäher Neubeginn machen die Lebensbilanz vieler heute Sechzig- bis Siebzigjähriger. Verluste gehören dazu, von denen sie niemandem aus den jüngeren Generationen erzählen können, weil Jüngere mit der Welt von heute beschäftigt sind. Von Leistungen könnten sie berichten, diese Großväter, auf die sie stolz sein möchten, während ihre Enkel sie mitleidig anschauen; viel Erfahrung mit sich selbst und mit anderen tragen sie bei sich, auch hier ohne Abnehmer, belächelt, geduldet, kopfschüttelnd ertragen; Leute von gestern in einer von Aktualitäten prallen heutigen Welt.

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Copyright information

© Leske Verlag + Budrich GmbH, Leverkusen 1985

Authors and Affiliations

  • Gertrud Höhler

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