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  • Dietrich Schwanitz
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Part of the WV studium book series (WVST)

Zusammenfassung

Den Ausgangspunkt für den Dialog zwischen Literatur und Systemtheorie bildet eine Szene aus Lewis Carrolls „Durch den Spiegel“, die mit dem Thema der Selbstbezüglichkeit zu tun hat. Diese für die Systemtheorie so zentrale Denkfigur wird der Leitfaden für das ganze Buch. Zunächst führt das zum Problem des Spiegels und der rechts/links-Vertauschung. Dann geht es um ein paar Vorurteile gegenüber der Systemtheorie, die aus der politischen rechts/links-Opposition stammen. Anhand einer Gedichtinterpretation möchte ich dann zeigen, daß es in der Systemtheorie nicht etwa um Dinge wie Systeme geht, sondern um „differences that make a difference“. Diese Differenzen müssen aber so asymmetrisch sein wie die Differenz zwischen Figur und Hintergrund, wobei die Bilder von M.C. Escher vorführen, was passiert, wenn sie symmetrisch sind. E.A. Abbots geometrischer Roman „Flatland“ illustriert dann das Prinzip der Selektivität, das die Asymmetrie zwischen System und Umwelt reguliert. Und schließlich will ich mit einem Verweis auf Hofstadters Buch „Goedel, Escher, Bach“ meine These plausibilisieren, daß die Kluft zwischen den „zwei Kulturen“, der literarisch-humanistischen und der naturwissenschaftlich-mathematischen, sich zu schließen beginnt und daß die Systemtheorie dazu beiträgt.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1990

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  • Dietrich Schwanitz

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