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Individualisierung — Entstrukturierung sozialer Ungleichheit?

  • Nicole Burzan
Part of the Hagener Studientexte zur Soziologie book series (STSO)

Zusammenfassung

Die Individualisierungsthese (insbesondere von U. Beck) ist eine Position zur sozialen Ungleichheit, die weder die Begriffe Klasse oder Schicht für gewandelte gesellschaftliche Verhältnisse modifiziert noch andere Begriffe wie z.B. Milieu verwendet, um auf diese Art ungleichheitsrelevante Gruppen zu identifizieren. Sie behauptet vielmehr, so der provokante Titel eines Aufsatzes Becks von 1983, dass wir uns „jenseits von Klasse und Stand“ (bzw. „Schicht“, Beck 1986: 121) befinden, womit gemeint ist, dass überhaupt keine gesellschaftlichra Großgruppen mehr existieren, die nicht nur rein statistische Zusammenfassiingen, z.B. ähnlicher Einkommensgruppen, darstellen. „Objektive“ Bedingungen und „subjektive“ Lebensweis fallen danach recht stark auseinander.

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Lesehinweis

  1. Beck, Ulrich (1986): Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne, Frankfurt a,M.: Suhrkamp, insbesondere: Zweiter Teil;Google Scholar
  2. Zur Diskussion und Kritik: Friedrichs, Jurgen (1998): Die Individualisierungs-These, Opladen: Leske + BudrichGoogle Scholar

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Nicole Burzan

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