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Lebensstile und Milieus

  • Nicole Burzan
Part of the Hagener Studientexte zur Soziologie book series (STSO)

Zusammenfassung

Lebensstile und Milieus gehören, teilweise in enger Verbindung, zu den Begriffen, die im Zuge der Kritik an Klassen und Schichten in der Soziologie (wieder-)entdeckt wurden, um das Ungleichheitsgefüge in einer modernen Gesellschaft angemessen zu erfassen. Gestiegene Optionen von Menschen, die sich in den letzten Jahrzehnten nicht zuletzt materiell oft mehr leisten können, führten dazu, dass eine Verbindung von Klasse oder Schicht und der Lebensführung der Menschen weniger eng geworden ist, dass sich vielfältigere Lebensstile und Milieus herausgebildet haben (häufig wird auch ein Zusammenhang von Individualisierungsprozessen und der Ausdifferenzierung von Lebensstilen und Milieus hergestellt, was aber nicht unumstritten ist, vgl. Kap. 8).

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Lesehinweise

  1. Meyer, Thomas (2001a): Das Konzept der Lebensstile in der Sozialstrukturforschung — eine kritische Bilanz; in: Soziale Welt Jg. 52, H.3, S. 255–272, sowieGoogle Scholar
  2. Hradil, Stefan (2001): Eine Alternative? Einige Anmerkungen zu Thomas Meyers Aufsatz “Das Konzept der Lebensstile in der Sozialstrukturforschung”; in: Soziale Welt Jg. 52, H.3, S. 273–282Google Scholar
  3. Schulze, Gerhard (1990): Die Transformation sozialer Milieus in der Bundesrepublik Deutschland; in: Berger, Peter A.; Stefan Hradil (Hg.) (1990): Lebenslagen, Lebensläufe, Lebensstile; Soziale Welt Sonderband 7, Göttingen, S. 409–432Google Scholar
  4. Außerdem befassen sich mit dem Thema verschiedene Sammelbände, z.B. Dangschat/Blasius (Hg.) 1994, Schwenk (Hg.) 1996, Hillebrandt et al. (Hg.) 1998Google Scholar

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Nicole Burzan

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