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Mercurius oder Eine Allegorie des Handels als eine Allegorie der Organisation

  • Klaus Türk
Chapter
Part of the Organisation und Gesellschaft book series (OUG)

Zusammenfassung

So umfangreich und intensiv sich die verschiedenen Sozialwissenschaften auch mit Organisationen befaßt haben und so oft auch betont worden ist, daß »Organisation« ein Phänomen der Moderne sei, so wenig ist man bislang der historischen Genese dieses Konstruktes nachgegangen. Zwar gibt es eine Vielzahl an historischen Studien zu einzelnen Organisationsarten wie Unternehmungen, staatlichen Bürokratien, Militär, Verbänden oder Schulen und Universitäten, was fehlt, ist aber nach wie vor eine allgemeine Organisationsgeschichte mit gesellschaftstheoretischer Orientierung. Der nachfolgende Artikel leistet den Ausgleich dieses Mankos nun wahrlich nicht, versucht aber doch einige allgemeinere Perspektiven einzuführen, auch wenn er sich dann schließlich wieder nur einem Organisationstyp näher widmet. Dies geschieht allerdings in paradigmatischer Absicht. An der frühneuzeitlichen Handelsorganisation soll das verbindende Muster aller Organisationen zumindest in Ansätzen expliziert werden. Dazu wird auf eine Reihe von Theoriekonzepten Bezug genommen, die hier nicht als konkurrierende diskutiert, sondern nach brauchbaren Thesen und Theoremen hin befragt werden. Damit entsteht ein Theoriemix, das nicht in einem abwertenden Sinne vorschnell als »eklektisch« abqualifiziert werden sollte. Vielmehr geht es darum, Erkenntnisse z.B. aus der Systemtheorie, der Strukturierungstheorie oder des Neoinstitutionalismus in der Weise fruchtbar zu machen, daß sowohl spezielle Fragestellungen an das historische Material strukturiert als auch Sachverhalte miteinander in Verbindung gebracht werden können. Die Klammer bildet die Perspektive einer »Kritik der politischen Ökonomie der Organisation«.

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Literatur

  1. 1.
    Barzelay, M./R.M. Smith: The one best system? A political analysis of neoclassical institutionalist perspectives on the modern corporation. In: Samuels, W.J./A.S. Miller (Hrsg.): Corporations and Society. New York usw. 1987, S. 81–110.Google Scholar
  2. 2.
    Smelser, N.J.: Evaluating the model of structural differentiation in relation to educational change in the nineteenth century. In: Alexander, J.C. (Hrsg.): Neofunctionalism. Beverley Hills usw. 1985, S. 113–129.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. zur zusammenfassenden Kritik an der sog. »Transaktionskostentheorie« Sydow, J.: Strategische Netzwerke und Transaktionskosten. In: STAEHLE, W.H./P. Conrad (Hrsg.): Managementforschung 2. Berlin/New York 1992, S. 239–311, insbes. S. 272 ff.Google Scholar
  4. 8.
    Adorno, TH.W.: Individuum und Organisation. In: Neumark, F. (Hrsg.): Individuum und Organisation. Darmstädter Gespräch. Darmstadt 1953, S. 25.Google Scholar
  5. 11.
    In seiner juristischen Dissertation »Zur Geschichte der Handelsgesellschaften im Mittelalter« sieht Max Weber einen wesentlichen Unterschied zwischen der römischen »socie-tas« und der späteren »Offenen Handelsgesellschaft« genau darin, daß die societas ein Binnenverhältnis konstituiert, während die Handelsgesellschaft seit dem Ende des Mittelalters zunehmend als Rechtssubjekt gegenüber Dritten definiert wird; vgl. Weber, M.: Gesammelte Aufsätze zur Sozial-und Wirtschaftsgeschichte. Tübingen 1988 (1924), S. 314 ff.Google Scholar
  6. 12.
    Vgl. dazu z.B. Gierke, O. V.: Das deutsche Genossenschaftsrecht. Bd. 1. Nachdruck Darmstadt 1954 (1868), S. 916 f. Auch Ludwig Beck stellt fest: »Durch die inneren Spaltungen Deutschlands nach der Reformation, durch den Rückgang des Wohlstandes, durch das Wachsen der landesherrlichen Gewalt trat ein Rückgang in der Tüchtigkeit und in dem Ansehen der Zünfte ein. Eigennutz und Kastengeist gewannen die Oberhand: Fortsetzung der Fußnote nächste SeiteGoogle Scholar
  7. 18.
    Eine ausführlichere Auseindersetzung mit dem Theorem der funktionalen Subsystembildung soll hier nicht erfolgen; der in diesem Zusammenhang wohl informativste Aufsatz LUHMANNS ist: LUHMANN, N.: The paradox of system differentiation and the evolution of society. In: Alexander, J.C./P. Coloomy (Hrsg.): Differentiation Theory and Social Change. New York 1990, S. 409–440; vgl. auch den Beitrag »Organisation und gesellschaftliche Differenzierung« in diesem Band.Google Scholar
  8. 19.
    Vgl. hierzu vor allem Luhmann, N.: Die Wirtschaft der Gesellschaft als autopoietisches System. In: Zeitschrift für Soziologie, 13. Jg., 1984, H. 4, S. 308–327.Google Scholar
  9. 21.
    Vgl. dazu auch ausführlicher TÜRK, K.: Einführung in die Soziologie der Wirtschaft. Stuttgart 1987.Google Scholar
  10. 22.
    Deshalb trifft auch z.B. eine auf der Organisationsebene ansetzende Kritik der Differenzierungstheorie diese nicht; dies ist ein Problem der Kritik von Knorr-Cetina, K.: Zur Unterkomplexität der Differenzierungstheorie. In: Zeitschrift für Soziologie, 21. Jg., 1992, H. 6, S. 406–419.Google Scholar
  11. 23.
    So bekanntlich der doppeldeutige Titel einer Schrift von Foerster, H. V.: Observing Systems. Seaside/Cal. 1982.Google Scholar
  12. 24.
    Vgl. diesen Begriff bei Sohn-Rethel, A.: Geistige und körperliche Arbeit. Frankfurt/M. 1972, S. 123 ff.Google Scholar
  13. 25.
    Eine Auseinandersetzung mit der Theorie der Herrschaft von Hondrich soll hier nicht erfolgen; auch er bindet das Phänomen der Herrschaft an »derivative Leistungen«. Vgl. Hondrich, K. O.: Theorie der Herrschaft. Frankfurt/M. 1973.Google Scholar
  14. 26.
    Giddens, A.: The Consequences of Modernity. Cambridge 1990, S. 21 ff.Google Scholar
  15. 27.
    Ein elitentheoretischer Ansatz wird vor allem stark gestützt durch die umfangreichen Forschungen und Reflexionen Eisenstadts; vgl. dazu einen neueren resümierenden Arti-Google Scholar
  16. Fortsetzung der Fußnote nächste SeiteGoogle Scholar
  17. 3o.
    Vgl. zu diesem Begriff z.B. Tyrell, H.: Anfragen an die Theorie der gesellschaftlichen Differenzierung. In: Zeitschrift für Soziologie, 7. Jg., 1978, H. 2, S. 175–193.Google Scholar
  18. 31.
    So ja auch bekanntlich bei Luhmann; ein mit einer solchen Charakterisierung verbundenes Problem wird hier allerdings übergangen: um welche Einheiten/Elemente handelt es sich auf der Organisationsebene? Kann man »Verhalten«, »Handeln«, »Interaktion« und »Kommunikation« als jeweilige Zurechnungskategorien auf den Ebenen von Organismus, Person, Kopräsenz und Gesellschaft einsetzen, so fehlt derzeit für die Organisationsebene ein brauchbarer Terminus.Google Scholar
  19. 35.
    Vgl. dazu den Artikel »Kontrolle und reelle Subsumtion« in diesem Band.Google Scholar
  20. 37.
    In diesen Zusammenhang paßt eine Zeitungsmeldung auf der S. 1 der Frankfurter Rundschau vom 15. Febr. 1994 mit der Überschrift »Industrieländer monopolisieren Wissenschaft und Forschung«. Nach dem dort zitierte Bericht der UNESCO heißt es: »80% aller Forschungsvorhaben weltweit werden von einer Handvoll Industriestaaten vorgenommen.«Google Scholar
  21. 38.
    Womit natürlich keinesfalls die Vorstellung verbunden ist, daß die externen Gewalten in »instruktiver« Weise die Strukturen der subsumierten Einheiten bestimmen.Google Scholar
  22. 39.
    Z. B. bei Spencer oder Durkheim.Google Scholar
  23. 40.
    Vgl. zu den heftigen Kämpfen um die Macht der frühneuzeitlichen Handelsgesellschaften z.B. nur Kluckhohn, A.: Zur Geschichte der Handelsgesellschaf ten und Monopole im Zeitalter der Reformation. In: Historische Aufsätze dem Andenken an Georg Waitz gewidmet. Hannover 1886, S. 666–703.Google Scholar
  24. 41.
    Dieser Prozeß wird unterstützt durch die »Erfindung« der sozialen Rolle und das Prinzip der Partialinklusion; vgl. z.B. die Naturrechtskonstruktion der »persona moralis« bei Pufendorff, S.: Acht Bücher vom Natur-und Völckerrechte. Franckfurt am Mayn 1711 (a.d. Lat., Lund 1672), S. 16 ff.; auf der S. 19 wird folgerichtig die juristische Person als «zusammengesetzte Moralperson«« erörtert.Google Scholar
  25. 42.
    Giddens bezeichnet übrigens solche Gebilde - wie auch formale Organisationen - als »power container«; vgl. Giddens, A.: The Nation-State and Violence. Cambridge 1985, z.B. S. 12 f. sowie S. 120.Google Scholar
  26. 44.
    Marx, K.: Das Kapital. Bd. I, Mew 23, Berlin 1968, S. 743. Berman - wie schon vor ihm Pirenne - zweifelt diese historische Zuordnung an, um den Kapitalismus noch weiter vorzuverlegen, nämlich auf das 13. Jahrhundert; vgl. Berman, H.J.: Recht und Revolution. Die Bildung der westlichen Rechtstradition. Frankfurt/M. 1991 (1983). Aber auch BRAUDEL neigt dieser Auffassung in Kritik an WALLERSTEIN zu; vgl. Braudel, F.: Sozialgeschichte des 15. -18. Jahrhunderts. Aufbruch zur Weltwirtschaft. München 1986 (Paris 1979), S. 57. Konsequenzen dieser Argumentation fair unser Thema können hier noch nicht eingeschätzt werden.Google Scholar
  27. 45.
    Natürlich gibt es vor allem bezüglich der kapitalistischen Unternehmung erhebliche Mengen an Literatur über diese Zeit; vor allem sind hier nach wie vor die «Klassiker« Sombart, Weber und Strieder zu nennen. Dieser Artikel dient in diesem Zusammenhang also mehr der Erinnerung an gut dokumentierte Wissensbestände.Google Scholar
  28. 46.
    Für eine knappe, wenn auch die neuen Denkformen weitgehend auslassende, Zusammenfassung unter »Weberianischer« Perspektive vgl. WEHLER, H.-U.: Deutsche Gesellschaftsgeschichte. Bd. 1, München 1987.Google Scholar
  29. 47.
    Mumford, L.: Die Stadt. Geschichte und Ausblick. Bd. 1, München 1979 (1961), S. 426. Vgl. dazu auch Benevolo, L.: Die Stadt in der europäischen Geschichte. München 1993, S. 147 ff.Google Scholar
  30. 48.
    Auch das Wort »Aktie« taucht wohl in Deutschland erstmals im 16. Jahrhundert auf; vgl. KRADER, L.: Die Anfänge des Kapitalismus in Mitteleuropa. Frankfurt/M. 1993, S. 152.Google Scholar
  31. 49.
    Weber, M.: Wirtschaft und Gesellschaft. Studienausgabe, Köln/Berlin 1964, S. 452.Google Scholar
  32. 58.
    Vgl. dazu Dohrn-Van Rossum, G., a.a.O., S. 191 unter Hinweis auf den Spanier Suarez sowie ausführlich Gierke, O. v.: Das deutsche Genossenschaftsrecht. Vierter Bd.: Staats-und Korporationslehre der Neuzeit. Nachdruck Darmstadt 1954 (1913), S. 276 ff. Auf der S. 276 heißt es: «Die geistige Großmacht, welche die mittelalterlichen Anschauungen vom Wesen der menschlichen Verbände schließlich zersetzt hat, war das Naturrecht.«Google Scholar
  33. 59.
    Gierke, O. v.: Das deutsche Genossenschaftsrecht. Erster Bd.: Rechtsgeschichte der deutschen Genossenschaft. Berlin 1868, S. 642.Google Scholar
  34. 60.
    Vgl. zu hier nicht referierten Einzelbelegen ebenda, S. 642 ff.Google Scholar
  35. 62.
    Vgl. dazu ausführlicher den Beitrag »Kritik der politischen Ökonomie der Organisation« in diesem Band.Google Scholar
  36. 63.
    Vgl. Sohn-Rethel, A., a.a.O.; Arnason, J.P.: Zwischen Natur und Gesellschaft. Studien zur kritischen Theorie des Subjekts. Frankfurt/Köln 1976; Oetzel, K.-D.: Wertabstraktion und Erfahrung. Über das Problem einer historisch-materialistischen Erkenntniskritik. Frankfurt/M. 1978.Google Scholar
  37. 65.
    So Davis in seiner zweibändigen Geschichte der englischen corporation: Davis, J.P.: Corporations. A Study of the Origin and Development of Great Business Combinations and of their Relation to the Authority of the State. New York 1961 (1905), Vol. II, S. 214.Google Scholar
  38. 66.
    Vgl. dazu allgemein den Überblicksartikel von Conze, W.: Arbeit. In: Brunner, 0./ W. Conze (Hrsg.): Geschichtliche Grundbegriffe. Bd. 1, Stuttgart 1972, S. 154–215.Google Scholar
  39. 68.
    Vgl. zu dieser Grafik mit Abbildung und erläuterndem Text: Staatliche Graphische Sammlung München. Neuerwerbungen 1982, S. 17–19.Google Scholar
  40. 69.
    Vgl. dazu Parker, G.: Die militärische Revolution. Die Kriegskunst und der Aufstieg des Westens 1500–1800. Frankfurt/New York 1990.Google Scholar
  41. 70.
    So zumindest die Behauptung für England von Elton, G.R.: The Tudor Revolution in Government. London/New York 1953, auf die Wallerstein, I., a.a.O., S. 197 ff. Bezug nimmt.Google Scholar
  42. 71.
    Vgl. zu den Anfängen der Erziehungswissenschaft und der Erziehungsanstalten, Zuchthäuser usw. z.B. Dreren, W.: Die pädagogische Maschine. Zur Geschichte des industrialisierten Bewußtseins in Preußen/Deutschland. Frankfurt/M. usw. 1982, insb. S. 20 ff.Google Scholar
  43. 72.
    Adler, M.: Fabrik und Zuchthaus. Eine sozialhistorische Untersuchung. Leipzig 1924, S. 35 f; Sperrungen im Original.Google Scholar
  44. 73.
    Vgl. dazu z.B. die klassische Studie von Otto Hintze zum Institut des »Commissarius«, wieder abgedruckt in: Hintze, O.: Beamtentum und Bürokratie. Göttingen 1981 (1910) und natürlich auch Wallerstein, I., a.a.O.Google Scholar
  45. 77.
    Vgl. dazu vor allem Strieder, J., a.a.O., S. 14 f. oder Hur, O.: Die Bergarbeiter. Berlin/Bonn 1981 (Stuttgart 1910). Eine anschauliche Zusammenfassung gibt Zwahr, H.: Herr und Knecht. Figurenpaare in der Geschichte. Leipzig usw. 1990, S. 258 ff.Google Scholar
  46. 78.
    Vgl. dazu neben nahezu jeder beliebigen Wirtschafts-und Sozialgeschichte die klassischen Studien von Troeltsch, W.: Die Calwer Zeughandelskompagnie und ihre Arbeiter. Jena 1897 und Thun, A.: Die Industrie am Niederrhein und ihre Arbeiter. Leipzig 1878.Google Scholar
  47. 79.
    Vgl. dazu Slotta, R./CHR. Bartels: Meisterwerke bergbaulicher Kunst vom 13. bis 19. Jahrhundert. Katalog zur Ausstellung des Deutschen Bergbau-Museums Bochum. Bochum 1990, S. 180.Google Scholar
  48. 80.
    So Favier, J.: Gold und Gewürze. Der Aufstieg des Kaufmanns im Mittelalter. Hamburg 1992 (Paris 1987 ), S. 386.Google Scholar
  49. 81.
    Vgl. dazu vor allem Sombart, W.: Der moderne Kapitalismus. Bd. 2, München/Leipzig 1924, S. 99 ff.Google Scholar
  50. 82.
    Vgl. die Herausgabe diverser Schriften von Schwarz in: Weitnauer, A.: Venezianischer Handel der Fugger. Nach der Musterbuchhaltung des Matthäus Schwarz. München/ Leipzig 1931, hier S. 174.Google Scholar
  51. 83.
    WEBER, M.: Wirtschaft und Gesellschaft. Studienausgabe, Köln/Berlin 1964, S. 66, kursiv im Original. Vgl. dazu auch die historisch orientierte Untersuchung von Carruthers, B.G./W.N. Espeland: Accounting for rationality: double-entry bookkeeping and the rhetoric of economic rationality. In: American Journal of Sociology, Vol. 97, 1991, H. 1, S. 31–69. Die Autoren unterscheiden dabei zwischen der rhetorischen (symbolischen) und praktischen Funktion historischer Buchführungssysteme.Google Scholar
  52. 84.
    Zitiert nach Strieder, J., a.a.O., S. 66.Google Scholar
  53. 85.
    Wallerstein reproduziert in seinem bereits zitierten Werk auf der S. 6 nur den unteren Teil des Holzschnittes ohne weitere Bildanalyse; seiner Theorie entspräche nun gerade die Gesamtansicht des Bildes in besonderem Maße. Vgl. zu diesem Holzschnitt auch Meckseper, C. (Hrsg.): Stadt im Wandel. Kunst und Kultur des Bürgertums in Norddeutschland 1150–1650. Ausstellungskatalog, Bd. 2, Braunschweig 1985, S. 830 ff.; Yamey, B.S.: Art and Accounting. New Haven/London 1989, S. 115 ff. sowie PILZ, K.: Die Allegorie des Handels aus der Werkstatt des Jost Ammann. Ein Holzschnitt von 1585. In: Scripta Mercaturae, B. Jg., 1974, S. 25–60 mit guten Reproduktionen und Transskriptionen sämtlicher Texte.Google Scholar
  54. 88.
    Vgl. Weber, M.: Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie I. Tübingen 1988 (1920), S. 546 sowie DERS.: Wirtschaft und Gesellschaft. Studienausgabe, Köln/Berlin 1964, S. 323 sowie S. 338. Merkur/Hermes hat dabei eine lange facettenreiche Mythologiegeschichte hinter sich: Von einem Sohn der altindischen Mondgöttin Maya bis hin zur chrematistischen Profanisierung; vgl. die besonders informative Darstellung bei Walker, B.G.: Das geheime Wissen der Frauen. Frankfurt/M. 1993, Stichwort »Hermes«.Google Scholar
  55. 92.
    Vgl. Scheidig, W.: Die Holzschnitte des Petrarca-Meisters. Berlin 1955, S. 252 f. sowie die abweichende, aber wenig plausible, weil den Topos der Ambivalenz mißachtende, Interpretation bei ZWAHR, H., a.a.O., S. 101.Google Scholar
  56. 93.
    VoLz, G.B. (Hrsg.): Ausgewählte Werke Friedrichs des Großen. Zweiter Teil, erster Halbband, Berlin 1918, S. 29.Google Scholar

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1995

Authors and Affiliations

  • Klaus Türk
    • 1
  1. 1.WuppertalDeutschland

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