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Schluß

  • Klaus Armingeon
Part of the Studien zur Sozialwissenschaft book series (SZS, volume 145)

Zusammenfassung

Der Zeitpunkt der Institutionalisierung der unbeschränkten Koalitionsfreiheit ist abhängig von der Stellung des betreffenden Landes im Weltmarkt sowie von Zielen und Konstellationen der politischen Akteure. Je stärker die Außenhandelsabhängigkeit eines Landes und je schwächer der Widerstand gegen die Organisationswünsche der Arbeitnehmer ist, desto früher erfolgt die dauerhafte Einführung der Koalitionsfreiheit.

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Literatur

  1. 1.
    Zu Recht macht Olsen (1991: 101) darauf aufmerksam, daß diese Arbeit von Marx (Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte) ein frühes Beispiel für die Anwendung eines neo-institutionalistischen Ansatzes ist.Google Scholar
  2. 2.
    Und für Streeck (1987) lösen sich die engen Beziehungen zwischen sozialen Gruppen und Interessenverbänden auf. Der Stammkunde sterbe aus, so lautet die plakative Kurzfassung.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. die Studie von Weßels (1991) zum Parteien-und Verbändesystem der Bundesrepublik Deutschland und vergleichende, noch unveröffentlichte Analysen dieses Autors zu Verbändesystemen in verschiedenen europäischen Ländern.Google Scholar
  4. 4.
    In Neuseeland wurde innerhalb des Untersuchungszeitraum dieser Studie immerhin ab 1984 ein Kembestandteil einer Grundsatzentscheidung - die Zwangsschlichtung - zurückgenommen; freilich wurde diese Reform noch nicht umfassend implementiert. Der zweite Kernbestandteil der alten Regelung - ein extrem hohes Maß der gewerkschaftlichen Organisationssicherung - wurde allerdings beibehalten. Noch weitergehend sind die Reformen der von Jim Bolger (National Party) geleiteten Regierung ab Oktober 1990. Diese neueren Entwicklungen liegen jedoch außerhalb des Untersuchungszeitraumes.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1994

Authors and Affiliations

  • Klaus Armingeon
    • 1
  1. 1.BernSchweiz

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