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Relative Gleichzeitigkeit

  • Roman Sexl
  • Herbert Kurt Schmidt
Chapter
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Part of the Vieweg Studium book series (VSGP, volume 36)

Zusammenfassung

Finden irgendwo zwei Ereignisse statt, wie z.B. das Eintreffen eines Zuges im Hamburger Hauptbahnhof und der Ausbruch einer Sonneneruption, so kann das eine Ereignis vor oder nach dem anderen stattfinden. Findet keines der beiden Ereignisse vor dem anderen statt, so sagen wir, sie treten gleichzeitig ein. In der klassischen Physik glaubte man, daß die Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse durch eine absolute Zeit festgelegt sei, von der Isaac Newton schreibt:1

„Die absolute, wahre und mathematische Zeit verfließt an sich und vermöge ihrer Natur gleichförmig und ohne Beziehung auf irgend einen äußeren Gegenstand. Sie wird so auch mit dem Namen Dauer belegt.“

Die folgenden Überlegungen werden zeigen, daß die Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse vom Standpunkt des Beobachters abhängt. Daher existieren weder absolute Gleichzeitigkeit noch absolute Zeit.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Siehe Anm. 1.5.Google Scholar
  2. 2.
    Siehe Anm. 1.10.Google Scholar

Copyright information

© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden 1991

Authors and Affiliations

  • Roman Sexl
    • 1
    • 2
  • Herbert Kurt Schmidt
    • 3
  1. 1.Institut für Theoretische PhysikUniversität WienÖsterreich
  2. 2.Institut für WeltraumforschungÖsterreichischen Akademie der WissenschaftenÖsterreich
  3. 3.Ludwig-Georgs-Gymnasium zu DarmstadtDeutschland

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