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Das Geschwindigkeitsadditionstheorem

  • Roman Sexl
  • Herbert Kurt Schmidt
Chapter
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Part of the Vieweg Studium book series (VSGP, volume 36)

Zusammenfassung

Wir hatten bereits mehrfach davon gesprochen, daß Geschwindigkeiten in der Relativitätstheorie nicht in gleicher Weise addiert werden, wie wir dies von der klassischen Physik her gewohnt sind. Begegnen sich zum Beispiel zwei Elektronen, die beide die Geschwindigkeit v = 0,8 c haben, so wäre klassisch gerechnet die Geschwindigkeit des einen Elektrons im Ruhsystem des anderen Elektrons v = 1,6 c. Die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit und das Relativitätsprinzip führen demgegenüber zu der Aussage, daß es für Körper und Signale keine Überlichtgeschwindigkeit geben kann. Damit hatten wir uns in Kapitel 9 befaßt. Die experimentelle Erfahrung stimmt mit dieser Aussage überein. Die Geschwindigkeit von Elementarteilchen überschreitet nicht den Wert der Lichtgeschwindigkeit, obwohl bei vielen Experimenten in Beschleunigern die kinetische Energie der Teilchen ausreicht, um nach klassischer Rechnung Überlichtgeschwindigkeit zu erreichen.

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Anmerkungen

  1. 1.
    T. Alväger, F. Farley, J. Kjellman, I. Wallin, Phys. Lett. 12, 260 (1964)CrossRefGoogle Scholar
  2. 2.
    Siehe dazu E. Whittaker, Anm. 1.7.Google Scholar
  3. 3.
    Siehe z.B. K. Codling, Rep. Prog. Phys. 36, 541 (1973)CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden 1991

Authors and Affiliations

  • Roman Sexl
    • 1
    • 2
  • Herbert Kurt Schmidt
    • 3
  1. 1.Institut für Theoretische PhysikUniversität WienÖsterreich
  2. 2.Institut für WeltraumforschungÖsterreichischen Akademie der WissenschaftenÖsterreich
  3. 3.Ludwig-Georgs-Gymnasium zu DarmstadtDeutschland

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