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Raum, Zeit und Äther

  • Roman Sexl
  • Herbert Kurt Schmidt
Chapter
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Part of the Vieweg Studium book series (VSGP, volume 36)

Zusammenfassung

Es wird Sie vielleicht überraschen, daß ein Lehrbuch der Relativitätstheorie mit den Raumkonzepten der klassischen Antike beginnt. Wenn wir aber verstehen wollen, wie die Grundbegriffe der heutigen Physik entstanden sind, so müssen wir weit in der Geschichte zurückgehen. Verändert doch jeder Forscher jeweils nur einen kleinen Teil der großen Ideenwelt, die in Jahrtausenden geistesgeschichtlicher und naturwissenschaftlicher Tradition entstanden ist. So konnte auch die Relativitätstheorie nur entstehen, da Einstein auf die Arbeiten vieler Vorgänger zurückgreifen konnte, über deren Bedeutung wir uns zunächst klar werden müssen.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Der hier angegebene Radius des Universums wurde auf Grund des Aristotelischen Systems im Mittelalter berechnet. Siehe dazu Thomas Kuhn, The Copernican Revolution, Harvard University Press 1967.Google Scholar
  2. 2.
    Mit geringen Änderungen zitiert nach “Les Philosophes”, Norman L. Torrey Ed., New York 1960, S. 22.Google Scholar
  3. 3.
    Voltaire, Lettres Philosophique, 14. Brief (Ü.d.A.).Google Scholar
  4. 4.
    Siehe dazu “Newton and Descartes” in Alexander Koyré, Newtonian Studies, Chicago 1965, S. 53.Google Scholar
  5. 5.
    Isaac Newton, Mathematische Prinzipien der Naturlehre, herausgegeben von J. Wolfers, Darmstadt 1963.Google Scholar
  6. 6.
    Zitiert nach S. Sambursky, Der Weg der Physik, Zürich 1975, S. 410.Google Scholar
  7. 7.
    Ein ausgezeichneter Überblick über die Entwicklung der Äthertheorie im 19. Jahrhundert findet sich bei E. Whittaker, A History of the Theories of Aether and Electricity, New York 1960 und bei K. F. Schaffner, Nineteenth Century Aether Theories, N.Y. 1972.Google Scholar
  8. 8.
    Einen Überblick über diese Experimente gibt Whittaker, loc. cit.Google Scholar
  9. 9.
    Die Geschichte des Michelson-Morley-Experimentes ist ausführlich bei Lloyd S. Swenson, The Etherical Problem: A History of the Michelson-Morley-Miller Aether Drift Experiments, 1880–1930 (University of Texas: Austin and London) zu finden. Die Bedeutung des Experimentes für die Entwicklung der Relativitätstheorie wurde von G. Holton, Thematic Origins of Scientific Thought, Kepler to Einstein, Harvard 1974 analysiert. Hier wurde nur eine didaktisch stark vereinfachte Beschreibung des Michelson-Morley Experimentes gegeben, die üblicherweise unerwähnte experimentelle Problematik ist ebenfalls bei Holton zu finden.Google Scholar
  10. 10.
    Die wichtigsten Arbeiten zur Relativitätstheorie sind in Lorentz, Einstein, Minkowski, Das Relativitätsprinzip, Darmstadt 1958 abgedruckt.Google Scholar

Copyright information

© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden 1991

Authors and Affiliations

  • Roman Sexl
    • 1
    • 2
  • Herbert Kurt Schmidt
    • 3
  1. 1.Institut für Theoretische PhysikUniversität WienÖsterreich
  2. 2.Institut für WeltraumforschungÖsterreichischen Akademie der WissenschaftenÖsterreich
  3. 3.Ludwig-Georgs-Gymnasium zu DarmstadtDeutschland

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