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Einleitung

  • Rainer Bokranz
  • Lars Kasten
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Zusammenfassung

Der Organisationsbegriff wird im Alltag mit unterschiedlichen Sinngehalten verwendet. So wird jemand z. B. aufgefordert, „mal einen Bildschirm zu organisieren“, „die Durchführung einer Tagung zu organisieren“, „die Einführung einer kundenorientierten Sachbearbeitung zu organisieren“, oder jemand teilt mit, dass er „organisiert“ ist, einer „Organisation“ angehört, womit er auf seine Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft hinweist. Kosiol (1976, S. 20) hatte Organisation in den sechziger Jahren als einen Rahmen verstanden, den sich Unternehmen und Betriebe schaffen und innerhalb dessen die laufenden Dispositionen, die Tagesgeschäfte, erfolgen können: „... endgültig gedachte Strukturierung, die in der Regel auf längere Sicht gelten soll“. Damit war nicht gemeint, dass es bei der Organisation um Endgültigkeiten und Unverrückbares geht. Vielmehr geht es um effektive Anpassungen an sich ständig ändernde Anforderungen, die aus einer sich ständig verändernden Umwelt, häufig unvorhersehbar, einwirken. Permanente organisatorische Anpassungen sollten deshalb dann kein Anlass zu Sorge und Kritik sein, wenn eine begründbare Anpassungsreaktion auf permanente Änderungen in unserer Umwelt sind.

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Literaturempfehlungen

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Rainer Bokranz
  • Lars Kasten

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